Studie belegt steigende Nachhaltigkeitszertifizierung bei Palmöl –Mitglieder der deutschen Palmölallianz FONAP sind Vorreiter.

Der Anteil von nachhaltigem Palmöl und Palmkernöl in Deutschland ist gestiegen. Dies zeigt die neueste Palmöl-Marktstudie des Beratungsunternehmens Meo Carbon Solutions, die das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) heute im Rahmen der Internationalen Grünen Woche 2021 vorstellte. Demnach ist die Nachhaltigkeitszertifizierung für Palmöl für eine wachsende Zahl von Unternehmen unverzichtbar. Dr. Peter Hawighorst, Associate Director bei Meo Carbon Solutions, erläutert: „Der Verbrauch von Palmöl in Deutschland lag 2019 bei insgesamt 1,26 Mio. Tonnen. Davon waren 83 Prozent nachhaltig zertifiziert. Gegenüber dem Jahr 2013 bedeutet dies eine Steigerung um 13 Prozentpunkte.”

“Das bekräftigt unser ehrgeiziges Ziel, den deutschen Markt langfristig in Richtung 100 Prozent nachhaltig zertifiziertem Palmöl zu transformieren”, so Almut Feller, Vorstandsvorsitzende des Vereins. “Die Mitglieder des FONAP sind der beste Beweis, dass dies möglich ist. Sie setzen dieses Ziel bereits heute zu 100 Prozent um! Wir fordern die anderen Marktteilnehmer dazu auf, es den FONAP-Mitgliedern gleichzutun.”

Die vorliegende Studie untersucht den Verbrauch von Palm- und Palmkernöl aus dem Jahr 2019 in vier Wirtschaftssektoren. Der Lebensmittelsektor erreicht demnach einen Anteil von 90 Prozent zertifiziertem Palmöl. 2013 lag der Wert noch bei 61 Prozent. Der Bereich Wasch-, Pflege-, Reinigungsmittel & Kosmetik steigerte sich im gleichen Zeitraum von 47 auf 63 Prozent. Auch wenn die Werte für den Futtermittelsektor aktuell stagnieren, stiegen die Anteile von drei Prozent in 2013 auf 25 Prozent in 2019. Der Sektor Chemie/Pharmazie konnte den Anteil innerhalb der letzten sechs Jahre von 14 auf 36 Prozent steigern.

Die Studie stellt heraus, dass im Gegensatz zum weltweit steigenden Verbrauch die Nachfrage nach Palm(kern)öl in Deutschland seit 2013, dem Jahr, in dem erstmals Daten zur Nachhaltigkeitszertifizierung analysiert wurden, in der Tendenz stagniert. Jedoch nimmt der Anteil nachhaltigen Palm(kern)öls gleichzeitig signifikant zu; ein Fortschritt, der vor allem durch gemeinsames Engagement erreicht wurde.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL), Gründungsmitglied und Förderer des FONAP, begrüßt den positiven Trend. Dr. Eva Müller, Leiterin der Abteilung Wald, Nachhaltigkeit, Nachwachsende Rohstoffe, appelliert aber auch an die Sektoren mit noch geringen Fortschritten, weitere Anstrengungen zu unternehmen, damit alle Sektoren das 100 Prozent-Ziel zeitnah erreichen und von den deutschen Marktteilnehmern eine entsprechende Wirkung im europäischen Markt erzielt wird.

Sascha Tischer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins, betont: „FONAP ist ein Beispiel dafür, wie nachhaltige Lieferketten durch das Engagement in Deutschland mitgestaltet werden können.“ FONAP und seine Mitglieder arbeiten an tragfähigen Lösungen für die Verbesserung der Praktiken im Palmölsektor vor Ort: “Wir sehen uns als Brückenbauer zwischen dem Konsumentenmarkt Deutschland und den Erzeugern in den Tropen. Mit unserem seit 2018 bestehenden Projekt in Malaysia zeigen wir, dass Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sehr wohl zu nachhaltigen Lösungen im Anbau effektiv beitragen können. Wir unterstützen sie, nach dem RSPO-Standard zertifiziert zu werden, und ermöglichen durch den Einsatz einer mobilen App die Rückverfolgbarkeit bis zur Farm und somit die Einbindung in die Lieferketten”, so Tischer.

Die Palmöl-Marktstudie im Auftrag des FONAP analysiert Daten zur Nachhaltigkeitszertifizierung seit 2013 und wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Das Datenmaterial ist im internationalen Vergleich einmalig und ein wichtiger politischer Gradmesser für die Entwicklungen im Bereich nachhaltiges Palmöl.

FONAP e. V.

Das Forum Nachhaltiges Palmöl e. V. (FONAP) ist ein Zusammenschluss aus etwa 50 Unternehmen, Verbänden, Nichtregierungsorganisationen, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Der Verein wurde 2015 gegründet mit dem Ziel einer 100 prozentigen Verwendung von nachhaltig zertifiziertem Palmöl in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) koordiniert im Auftrag des BMEL das Sekretariat. www.forumpalmoel.org               

Die vollständige Studie unter: FONAP Palmöl-Marktstudie 2019

Ein Pressekit zur Pressekonferenz mit Informationen und Grafiken rund um die Studie finden Sie hier

Weitere Informationen zum FONAP-Projekt hier.

Wer wir sind

Die Agrarfrost GmbH ist einer der größten deutschen Produzenten von tiefgekühlten Kartoffelprodukten und Kartoffelsnacks. Mit ca. 600 Mitarbeitern werden an den beiden Produktionsstandorten in Aldrup und in Oschersleben jährlich ca. 500.000 t Kartoffeln zu 250.000 t Kartoffelfertigerzeugnissen verarbeitet.

Seit jeher zählt für das 1967 gegründete mittelständische Familienunternehmen die Verantwortung für Mensch und Natur zu den Grundsätzen der Unternehmenspolitik.

Weiter Informationen auf www.agrarfrost.de

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Auch als Verwender von nur geringen Mengen Palmöl tragen wir eine Mitverantwortung für die Nachhaltigkeit bei der Palmölerzeugung. Aus diesem Grund beziehen wir seit 2012 ausschließlich RSPO zertifiziertes Palmöl der Materialklasse segregated. Des Weiteren ist Agrarfrost seit Jahren Mitglied der SAI Plattform und arbeitet eng mit dem Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) der Universität Witten/Herdecke zusammen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Als mitteständisches Unternehmen können wir ein so globales Thema wie die ökologischen und sozialen Bedingungen im Palmölanbau nicht allein bearbeiten. Das Forum für nachhaltiges Palmöl bietet eine geeignete Plattform gemeinsam mit Politik, NGO’s, Industrie und Handel die Probleme anzugehen und durch ein konzentriertes Engagement die bestehenden Systeme, die dem Schutz der Umwelt dienen, zu verbessern.

Ansprechpersonen

Elisabeth Wolken, Leiterin Qualität

 

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Wer wir sind

Das 1912 gegründete Familienunternehmen Alfred Ritter GmbH & Co. KG ist bekannt durch die quadratische Schokoladenmarke Ritter Sport. Den Hauptsitz im schwäbischen Waldenbuch ergänzen heute ein zweiter Produktionsstandort im österreichischen Breitenbrunn sowie Tochtergesellschaften in weiteren internationalen Märkten. Der Schokoladenproduzent beschäftigt heute rund 1.900 Mitarbeitende. Als erster und bislang einziger großer Tafelschokoladenhersteller bezieht die Alfred Ritter GmbH & Co. KG für das gesamte Sortiment ausschließlich zertifiziert nachhaltigen Kakao. Die bunten Schokoladenquadrate der Marke Ritter Sport werden in über 100 Ländern verkauft. 

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Als Schokoladenhersteller und damit Verwender von Palmfett möchten wir uns unserer Verantwortung stellen. Wir setzen Palmfett für einen Teil unserer Schokoladenfüllungen ein. Bereits seit 2014 beziehen wir zertifiziertes Palmfett nach RSPO. Seit Anfang 2020 setzen wir ausschließlich RSPO zertifiziertes Palmfett nach dem segregierten Standard ein. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen von Beginn an mit dem Zentrum für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) der Universität Witten/Herdecke zusammen. .

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Als mitteständisches Familienunternehmen & Schokoladenhersteller arbeiten wir sehr intensiv mit unserem Hauptrohstoff Kakao. Darüber hinaus können wir ein so globales Thema wie die ökologischen und sozialen Bedingungen im Palmölanbau nicht allein bearbeiten. Das Forum für nachhaltiges Palmöl bietet eine geeignete Plattform gemeinsam mit Politik, NGO’s, Industrie und Handel die Probleme gemeinsam anzugehen, um Verbesserungen im Ursprung zu unterstützen.  

Ansprechpersonen

Georg Hoffmann, Nachhaltigkeitsmanager der Alfred Ritter GmbH & Co. KG 

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Wer wir sind

Das Kosmetikunternehmen Beiersdorf AG hat seinen Sitz in Hamburg. Es erzielte 2012 einen Umsatz von 6 Mrd. Euro und ist seit Dezember 2008 im DAX gelistet. Beiersdorf hat weltweit mehr als 150 Tochtergesellschaften und führt mit NIVEA die weltweit größte Hautpflegemarke. Daneben gehören unter anderem Eucerin sowie La Prairie, Labello, 8x4 und Hansaplast zum international erfolgreichen Markenportfolio. Das Tochterunternehmen tesa SE ist einer der weltweit führenden Hersteller selbstklebender Produkt- und Systemlösungen für Industrie, Gewerbe und Konsumenten. Beiersdorf verfügt über mehr als 130 Jahre Erfahrung in der Hautpflege und zeichnet sich durch innovative und qualitativ hochwertige Produkte aus.

*Quelle: Euromonitor International Limited; nach Dachmarken in den Kategorien Gesichts-, Körper- und Handpflege; Einzelhandelsumsatz 2012.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Beiersdorf bezieht kein Palmöl zur Herstellung von Kosmetika und stellt auch keine weiterverarbeiteten Stoffe auf der Basis von Palmöl oder Palmkernöl her. Allerdings setzt Beiersdorf - wie in der Kosmetikindustrie üblich - in einer Reihe von Produkten Hilfsstoffe wie Emulgatoren und Tenside ein. Diese Hilfsstoffe werden üblicherweise auf der Basis von mineralischen und pflanzlichen Ölen wie beispielsweise Kokosnussöl, Rapsöl, Palmöl und Palmkernöl hergestellt.

Als Mitglied des RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) unterstützen wir die Förderung nachhaltiger Anbaumethoden für Palmöl. Seit 2013 kauft Beiersdorf eine dem Jahresverbrauch entsprechende Anzahl von Zertifikaten über die Plattform Greenpalm und unterstützt damit die Produktion von nachhaltig erzeugtem Palm- und Palmkernöl. Darüber hinaus setzen wir uns in enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten für mehr Transparenz in der Lieferkette ein und arbeiten gemeinsam mit den Lieferanten daran, sukzessive auf physische Supply Chain-Modelle umzustellen und damit das sogenannte "Book and Claim"-Verfahren zu ersetzen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Neben dem fortgesetzten Engagement im Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO) engagiert sich Beiersdorf seit 2013 im neugegründeten Forum für nachhaltiges Palmöl. Mit dieser Mitgliedschaft wollen wir über einen aktiven Dialog und den Erfahrungsaustausch mit anderen in der DACH-Region ansässigen Unternehmen dazu beitragen, dass auf nachhaltig zertifiziertem Palm- und Palmkernöl basierende Rohstoffe zeitnah physisch verfügbar sein werden.

Ansprechpersonen

Dorle Bahr
E-Mail: Dorle.Bahr@beiersdorf.com
Telefon: 040-4909-4706

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Wer wir sind

Die BGLZ ist ein unabhängiges und international tätiges vielseitiges Beratungsunternehmen, spezialisiert auf Produktkettenzertifizierung verschiedenster Branchen. Jeder Mitarbeiter ist, langjährig aktiver leitender Auditor und führt zahlreiche Audits nach den Standards für RSPO, UTZ, FSC, PEFC und ISCC durch. Durch die Bündelung unserer Kompetenzen und der branchenübergreifenden Erfahrungen aus zahlreichen komplexen Audits und verschiedensten Beratungsprojekten entwickeln wir für unsere nationalen und internationalen Kunden maßgeschneiderte Konzepte und Lösungen und wirken bei der Einführung der Managementsysteme mit.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Wir führen Studien zur Nachhaltigkeit und Nutzung von Flächen durch. Verbände und Organisationen schätzen unsere Projekterfahrung. In unseren Seminaren verbinden wir theoretisches Wissen mit der praktischen Anwendung und führen Mitarbeiter an deren Aufgaben zum jeweiligen Standard heran. Als Referenten sensibilisieren wir die Teilnehmer und geben vertiefte Einblicke zum Thema der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

In Seminaren, In-House-Schulungen und Beratungen zeigen wir unseren Kunden die Möglichkeiten auf, durch die Mitgliedschaft beim FONAP, ihr Statement zur Nachhaltigkeit und zum Einsatz nachhaltiger Rohstoffe unter strengeren Kriterien zu demonstrieren, Erfahrungen und Wissen einzubringen und gemeinsam mit NGO’s und Branchenvertretern proaktiv bei der Unterstützung von Smallholdern und beim Anbau nachhaltiger Rohstoffe mitzuwirken.

Als Mitglied stellen wir dem Forum Nachhaltiges Palmöl unsere Erfahrung zur Verfügung, um die Ziele des FONAP voranzutreiben.

Ansprechpersonen

Francisco Müller

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Wer wir sind

Die BÖRLIND GmbH mit Sitz in Deutschland (Calw-Altburg, Schwarzwald) ist Marktführer im Segment natürlicher Gesichtspflege und vertreibt ihre Kosmetikprodukte seit mehr als 50 Jahren ausschließlich über autorisierte Fachgeschäfte wie Parfümerien, Reformhäuser und Apotheken.

Das Familienunternehmen unterhält weltweit faire Handelsbeziehungen und unterstützt zahlreiche nachhaltige und soziale Projekte.

Zu BÖRLIND gehören die Marken ANNEMARIE BÖRLIND Natural Beauty und DADO SENS Dermacosmetics. Alle Schönheits- und Pflegeprodukte bestehen aus natürlichen, qualitativ hochwertigen Rohstoffen - vorwiegend aus ökologischem Anbau -, die auf sanfte und natürliche Weise die Funktionen der Haut unterstützen und verbessern. Bei der Herstellung wird auf den Einsatz synthetischer Parfumöle, synthetischer Wachse und biologisch schwer abbaubare und gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe wie Erdölderivate (PEGs, Paraffine) oder Silikone verzichtet. Ebenso lehnt das Unternehmen Rohstoffe ab, die vom toten Tier stammen. Die Hautverträglichkeit und Wirksamkeit der Produkte stehen an erster Stelle und sind klinisch bestätigt.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Die Börlind GmbH verwendet in einigen ihrer Produkte Palmöl-Derivate (wie z.B. Glyceryl-, Sucrose- oder Ascorbyl-Palmitate).Herbei handelt es sich um Derivate aus zertifiziertem nachhaltig erzeugtem Palmöl aus einer zertifizierten RSPO-Plantage (Roundtable on Sustainable Palm Oil).

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir möchten das Forum in seinem Ziel unterstützen, den Anteil von segregiertem, zertifiziertem Palmöl und Palmkernöl und entsprechender Derivate im deutschen, österreichischen und Schweizer Markt signifikant zu erhöhen. Ebenso ist es unser Bestreben auch bei den Derivaten eine 100% Zertifizierung zu erreichen. Nur so können wir dazu beitragen, dass der Verbraucher guten Gewissens Produkte mit Palmöl oder Palmöl-Derivaten kaufen kann!

Vorteile des FONAP

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Ansprechpersonen

Silva Imken
Leiterin Unternehmenskommunikation Börlind GmbH
s.imken@boerlind.com

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Wer wir sind

BM Certification Deutschland ist ein unabhängiger Zertifizierer, der zum global agierenden Prüf- und Überwachungsunternehmen EXOVA/BM TRADA gehört. Mit unseren einzelnen Länderteams sind wir nah am Kunden und können schnell reagieren.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

BM Certification ist eines der Unternehmen, die am Entstehungsprozess des RSPO und des Standards mitgewirkt haben. Nachdem eine erste Version stand, zog sich BM Certification zurück, da es sonst augenscheinlich zu Interessenkonflikten kommen würde. Die Entwicklung des Standards und die Durchsetzung, aber auch praktische Durchführbarkeit, lagen und liegt BM Certification am Herzen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Das FONAP bietet eine direkte Kommunikation mit den Anwendern der RSPO Zertifizierung. Die Einführung eines – manchmal weiteren - Standards ist in vielen Unternehmen mit Herausforderungen verbunden, welche wir genau verstehen wollen. So können wir auf die Belange eingehen und die Thematik in direkten Gesprächen adressieren.

Vorteile des FONAP

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Ansprechpersonen

Armin Hodzic, BM Certification Deutschland GmbH

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Wer wir sind

In einem internationalen Netzwerk an Partnerorganisationen schützt BOS Deutschland e.V. den Borneo Orang-Utan. In zwei indonesischen Rettungsstationen werden verletzte und verwaiste Tiere aufgenommen und rehabilitiert, so dass sie am Ende ihrer Ausbildung wieder ausgewildert werden können. BOS erschließt neue Schutzgebiete, in denen wildlebende Orang-Utans frei leben können und forstet zerstörte Regenwaldflächen wieder auf. Darüber hinaus betreiben wir wichtige Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, um die Menschen für die akute Notsituation des Orang-Utans zu sensibilisieren. BOS verfolgt bei seiner Arbeit einen ganzheitlichen Ansatz, der auch die Behörden und Gemeinden vor Ort einschließt, denn nur gemeinsam ist es möglich, das Überleben des Orang-Utans nachhaltig zu sichern.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

BOS macht auf die Folgen eines nicht nachhaltigen Ölpalmenanbaus für die Wälder und Artenvielfalt Indonesiens aufmerksam. Vor Ort auf Borneo retten wir in Palmölplantagen gestrandete Orang-Utans und siedeln sie in sichere Waldgebiete um. In existierenden Plantagen fördert BOS die Einhaltung von Best Management Practices zum Schutz der Orang-Utans. Außerdem schützen wir Waldgebiete auf Borneo um sie vor der Umwandlung in andere Landnutzungsformen zu bewahren.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

BOS engagiert sich im FONAP, weil wir glauben, dass nachhaltige Veränderungen im Palmölsektor nur in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren stattfinden können.

Insbesondere beim effektiven Biodiversitäts- und Habitatsschutz sieht BOS bei existierenden Zertifizierungssystemen wie dem RSPO noch Verbesserungsbedarf. Hierfür setzen wir uns aktiv ein und suchen den Dialog mit Entscheidungsträgern auf allen Ebenen. BOS begrüßt daher die Initiative der FONAP-Mitglieder sich ihrer Verantwortung für mehr Nachhaltigkeit zu stellen und sich für strengere Kriterien bei der Palmölproduktion zu verpflichten.

Unser Ziel ist es, dass langfristig alle Prinzipien und Kriterien für nachhaltigen Palmölanbau den Naturschutzbestimmungen entsprechen, insbesondere beim Orang-Utan-Schutz.

Ansprechpersonen

Daniel Merdes

Nina-Maria Gaiser

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Wer wir sind

Zentrale Ziele des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sind die Lebensmittelsicherheit, Förderung der gesunden Ernährung, Schaffung positiver Rahmenbedingungen für Land- und Forstwirtschaft sowie den Fischereisektor und Klarheit für den Verbraucher. Für diese Aufgaben engagieren sich an den Standorten Bonn und Berlin ca. 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ganz verschiedenen Fachkenntnissen sowie Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen des nachgeordneten Geschäftsbereichs.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

BMEL gehört zu den Mitinitiatoren des "Forums Nachhaltiges Palmöl". Nachwachsende Rohstoffe werden mit dem Ziel einer nachhaltigen, rohstoff- und ressourceneffizienten Bereitstellung durch die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft im speziellen und einer wissensbasierten Bioökonomie im allgemeinen durch das BMEL gefördert. Palm(kern)öl ist für die Lebens- Futtermittel- und Konsumgüterindustrie ein essentieller nachwachsender Rohstoff und das effizienteste Pflanzenöl pro Hektar. Im Rahmen einer nachhaltigen Erzeugung setzt sich BMEL auch für die Berücksichtigung der Belange der Erzeugerländer ein, denn nur zusammen mit ihnen ist Nachhaltigkeit im Palmölsektor erreichbar.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die komplexe Situation im Palmölsektor macht eine gemeinsame Herangehensweise aller betroffenen Akteure erforderlich. Deutschland als einem der größten Palmölverarbeiter weltweit kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu. Das BMEL unterstützt daher den Multi-Stakeholder-Ansatz des "Forums Nachhaltiges Palmöl" und die enge Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern.

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Wer wir sind

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist innerhalb der Bundes­regierung für die deutsche Entwicklungspolitik zuständig. Den Rahmen für unser Handeln bilden die Ziele für nach­haltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen sowie das Pariser Klimaabkommen. Wichtige Ziele des BMZ sind die welt­weite Verwirk­lichung der Menschen­rechte, die Bekämpfung von Hunger und Armut, der Schutz des Klimas und der Arten­vielfalt, die Erreichung von Geschlechter-Gleichstellung, die Umsetzung fairer Lieferketten, die Förderung der Digitalisierung und des Technologietransfers sowie die Stärkung von Privat­investitionen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung weltweit.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Bereits seit vielen Jahren begleitet das BMZ die Entwicklungen im Palmölsektor und setzt sich für die Förderung von nachhaltigen Palmöllieferketten ein. Da die EU der drittgrößte Importeur von Palmöl ist, kommt Deutschland hier auch eine besondere Verantwortung zu. Dabei hat besonders der Erhalt der Wälder für das BMZ Priorität, wie auch das Engagement gemeinsam mit den Partnerländern, dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft zeigt. Konkret setzt das BMZ in seinen Partnerländern Projekte zur Förderung von nachhaltigem Palmöl um. Dabei geht es u.a. um Einkommens- und Produktivitätssteigerung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, nachhaltige Anbaumethoden, Schutz der Wälder und der Biodiversität (auch auf Landschaftsebene), die Stärkung der Rechte von indigenen Gruppen und Rückverfolgbarkeit.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Um die komplexen Herausforderungen entlang der Palmöllieferkette erfolgreich anzugehen ist es wichtig, dass alle relevanten Stakeholder zusammenarbeiten. Dazu gehören neben verpflichtenden Maßnahmen für alle auch freiwillige Zusammenschlüsse wie das FONAP, in dem sich das BMZ seit 2020 engagiert.

Ansprechpersonen

Felicitas Röhrig

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Wer wir sind

Der BDSI vertritt die wirtschaftlichen Interessen der überwiegend mittelständischen Unternehmen der deutschen Süßwarenindustrie. Er ist sowohl Wirtschafts- als auch Arbeitgeberverband. Zum BDSI zählen über 200 Mitgliedsunternehmen, die rund 90 % des Wertes der Süßwarenproduktion in Deutschland repräsentieren. Zum BDSI gehören die Produktbereiche Schokoladewaren, Feine Backwaren, Bonbons und Zuckerwaren, Knabberartikel, Markeneis, Kaugummi und Rohmassen. Als Verarbeiter landwirtschaftlicher Produkte trägt die deutsche Süßwarenindustrie auch maßgeblich zur Förderung der Agrarwirtschaft bei.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Bereits im Jahr 2010 forderte der BDSI eine Ausweitung des nachhaltigen Palmölanbaus. Die Mitgliedsunternehmen des BDSI förderten diese Entwicklung durch eine kontinuierliche Erhöhung des Bezugs von nachhaltig erzeugtem zertifizierten Palmöl nach dem Standard des RSPO. Gerade in der Anfangszeit unterstützte der Verband die Unternehmen durch Informationsveranstaltungen rund um das Thema Zertifizierung. Inzwischen sind bereits 94 % des in der deutschen Süßwarenindustrie verwendeten Palmöls und Palmkernöls nachhaltig zertifiziert.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Der BDSI ist überzeugt, dass der Einsatz von zertifiziertem Palmöl der richtige Weg ist, um eine nachhaltige Landwirtschaft in den Produzentenländern zu fördern. Mit seiner Mitgliedschaft im Forum Nachhaltiges Palmöl unterstützt der BDSI das Ziel, in Deutschland vollständig auf den Bezug von nachhaltig erzeugtem zertifizierten Palmöl umzustellen. Gleichzeitig möchte sich der BDSI mit dem Forum Nachhaltiges Palmöl für eine stärkere Akzeptanz dieses wertvollen tropischen Rohstoffes einsetzen.

Ansprechpersonen

Dr. Torben Erbrath, Geschäftsführer BDSI

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Wer wir sind

Die BVE ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband der deutschen Ernährungsindustrie. Sie vertritt seit mehr als 75 Jahren die branchenübergreifenden Interessen gegenüber Politik, Verwaltung, Medien, Öffentlichkeit und Marktpartnern.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Die in der Ernährungsindustrie eingesetzten Rohstoffe müssen neben preislichen und qualitativen Anforderungen auch hohen ökologischen und ethischen Kriterien entsprechen. Die BVE setzt sich deshalb für eine nachhaltigere Erzeugung von Palmöl ein und unterstützt das Engagement der Branche für mehr Nachhaltigkeit im Palmölsektor.

Ansprechpersonen

Kim Cheng

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Wer wir sind

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH in Aachen ist eine Tochtergesellschaft und gleichzeitig ein Produktionsstandort der Lindt & Sprüngli Gruppe mit Hauptsitz in Kilchberg/ZH (Schweiz). Seit über 175 Jahren verzaubert Lindt & Sprüngli die Welt mit Schokolade. Die Lindt & Sprüngli Gruppe ist weltweit führend im Bereich der Premium-Schokolade. Qualitätsschokolade von Lindt & Sprüngli wird an 11 eigenen Produktionsstandorten in Europa und in den USA hergestellt. Die Produkte werden von 31 Tochtergesellschaften und Niederlassungen, in rund 500 eigenen Geschäften sowie über ein Netzwerk von über 100 unabhängigen Distributoren rund um den Globus vertrieben.

Weitere Informationen auf: www.lindt-spruengli.com

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Auch wenn wir ein vergleichsweise kleiner Abnehmer von Palmöl sind, sind wir uns den Auswirkungen eines unkontrollierten Anbaus von Ölpalmen bewusst und steuern diesem Problem entgegen. Wir setzen uns für eine nachhaltige Palmölproduktion ein und bekennen uns zum Einsatz von nachhaltig gewonnenem Palmöl: Seit 2011 ist Lindt & Sprüngli aktives Mitglied des 2004 auf Initiative des WWF gegründeten Runden Tischs für nachhaltiges Palmöl (RSPO) (www.rspo.org), der bis heute größten Organisation zur Gewinnung von nachhaltigem Palmöl. Wir verwenden zu 100% Palmöl und Palmkernöl, das mit dem RSPO-Nachhaltigkeitslabel zertifiziert ist.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir kennen die Bedenken was die Verwendung von Palmöl im Hinblick auf den Schutz der Regenwälder und der Biodiversität anbelangt. Mit der Verarbeitung von zu 100% nachhaltig gewonnenem zertifiziertem Palmöl für unsere Produkte übernehmen wir Verantwortung. Durch die Zusammenarbeit im FONAP unterstützen wir insbesondere die gemeinsamen Ziele der Mitglieder für eine nachhaltige Palmölproduktion und tragen zur Weiterentwicklung des RSPO-Standards sowie zur fundierten Aufklärung der Verbraucher*innen bei. Als Austauschplattform ermöglicht uns das FONAP, mit gleichgesinnten Unternehmen zu diesem komplexen und herausfordernden Thema im Gespräch zu sein, um gemeinsame Lösungen zu finden.

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Wer wir sind

Continental Bakeries ist eine führende europäische Bäckereigruppe, die sich auf die Produktion und den Vertrieb von Gebäck, Schaumwaren, Knäckebrot, Reiswaffeln, Maiswaffeln, Knabber-Snacks und andere brotähnliche Produkte spezialisiert hat. An derzeit 13 europäischen Standorten sind unsere Backstraßen im Einsatz und produzieren am laufenden Band eine süße und herzhafte Produktvielfalt. Unsere Stärke liegt im Bereich der Produktion von Handelsmarken. Als innovativer und verantwortungsvoller Partner des Handels stehen wir für höchste Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Allen Produktionsstätten von Continental Bakeries sind seit 2012 Mitglied des RSPO und setzten für das Produktsortiment Palm(kern)öl und Derivate ein, die aus nachhaltigem Anbau stammen. Das Ziel der Umstellung vom Handelsmodell Mass Balance auf den Standard Segregated wurde bis zum Jahresbeginn 2016 vollständig umgesetzt, so dass ausschließlich Palmöl verarbeitet wird, das aus zertifizierten Plantagen stammt. In enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten streben wir einen gesamtheitlichen Ansatz zur Nachhaltigkeit an, der Rohstoffe, Energie, Verpackung, Herstellung und Transport einschließt.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Firmenphilosophie von Continental Bakeries. Die Förderung eines nachhaltigen Anbaus unserer Rohstoffe und die Verbesserung sozialverträglicher und ökologischer Rahmenbedingungen sind Teil unseres Engagement. Daher haben wir uns entschieden, Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl zu werden, um dort, gemeinsam mit anderen Mitgliedern, unsere Kräfte zu bündeln und einen aktiven Beitrag zur effektiven Verbesserung für Menschen und Umwelt zu leisten.

Vorteile des FONAP

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Ansprechpersonen

Andreas Reihs

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Wer wir sind

Wir sind ein weltweit agierendes Zertifizierungsunternehmen.

Als ein Mitglied der Control Union World Gruppe verfügen wir innerhalb dieser Gruppe über globale Verbindungen, die es uns ermöglichen eine Vielzahl von Unternehmen entlang der Wertschöpfungsketten - von der Rohstoffgewinnung bis hin zum Endprodukt - durch regional tätige Mitarbeiter zu betreuen. Wir bieten aus einer Hand eine große Breite von Zertifizierungsprogrammen an, wobei wir uns von Beginn an auf die Zertifizerungsdienstleistungen im Nachhaltigkeitsbereich spezialisiert haben. Dies schließt die Auditierung und Zertifizierung von Unternehmen und Produkten des ökologischen Landbaus sowie der verantwortungsvollen/nachhaltigen Forstwirtschaft und der ökologischen Futterproduktion ebenso mit ein wie die nachhaltige Biomasseproduktion und -verarbeitung, die ökologische Textilverarbeitung, den Anbau und die Verarbeitung von nachhaltigem Palmöl und auch die Zertifizierung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Als ein überparteilich und unabhängig agierendes Unternehmen stellen wir durch sachgerecht und professionell durchgeführte Auditierung und Zertifizierung sicher, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Plantage bis zum Supermarkt – nur Palmöl(produkte) als nachhaltig deklariert werden, die auch tatsächlich entsprechend der Anforderungen des RSPO produziert wurden. Dabei auditieren wir risikoorientiert und achten wir auch darauf, dass die auditierten Unternehmen die Einhaltung der RSPO-Kriterien in einer Art und Weise sicher stellen , die die Komplexität der vorhandenen Prozesse widerspiegelt.

Wir arbeiten eng zusammen mit unserem Schwesterunternehmen CU-Malaysia, welches wiederum in engem Kontakt mit dem Standardgeber RSPO steht. Wir sind bemüht dem RSPO die Anforderungen und Bedürfnisse von Unternehmen, die eher am Ende der Palmöllieferkette operieren, dar zu stellen. Auf der anderen Seite ist es uns auch ein Anliegen, die von uns zertifizierten Unternehmen über aktuelle Änderungen in den Ursprungsländern sowie auch über die Vorteile der Einführung von nachhaltigen Lieferketten zu informieren

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

  • Neueste Information zeitnah erhalten
  • Zertifizierungsbelange ansprechen
  • Ggf. als Multiplikator agieren

Ansprechpersonen

Markus Fertig: mfertig@controlunion.com

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Wer wir sind

Die Dan Cake GmbH ist Teil einer skandinavischen Unternehmensgruppe von 20 Backbetrieben in ganz Europa. Als reine Vertriebsgesellschaft zeichnen wir für den Vertrieb unserer eigenen Produkte verantwortlich und vermarkten zusätzlich Handelsware in Deutschland, Österreich, sowie in der Schweiz.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Wir treiben konsequent den Einsatz von zertifiziertem Palmöl in MB und SG in unserer Produktion voran. Wir sind seit Anfang 2014 RSPO Mitglied und stehen in permanenten Austausch mit unseren Stakeholdern, um auch hier den Einsatz von zertifiziertem Öl weiter voranzutreiben.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir erwarten durch die Mitgliedschaft und die Mitarbeit im FONAP weitere Impulse zur Verbesserung der Palmöl Supply Chain. Der konsequente Einsatz von zertifiziertem Palmöl in der eigenen Produktion alleine reicht uns nicht. Vielmehr ist uns eine Verbesserung von Standards für den nachhaltigen Umgang mit Palmöl wichtig. Wir erhoffen uns durch die Bündelung der Interessen im Forum Synergien für eine schnellere Verbesserung dieser Prozesse.

Ansprechpersonen

Oliver Buhl

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Wer wir sind

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wurde 1975 gegründet und ist ein gemeinnütziger, non-profit Umwelt- und Verbraucherschutzverband. Wir setzen uns für nachhaltige Wirtschaftsformen ein, die ökologische Belastungsgrenzen respektieren, und kämpfen für den Erhalt der biologischen Vielfalt, Klimaschutz, regenerative Energiesysteme, nachhaltige Mobilität und Abfallvermeidung. Dafür zeigen wir Handlungsbedarfe in Wirtschaft und Politik auf und bringen Lösungsvorschläge ein. Die DUH ist politisch unabhängig, gemeinnützig anerkannt, klageberechtigt und engagiert sich auf nationaler und europäischer Ebene.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Die DUH engagiert sich für den Schutz der tropischen Regenwälder und des Klimas durch den Aufbau entwaldungsfreier Lieferketten. Als Verbraucherschutzorganisation setzen wir uns, gemeinsam mit Partnern, für Transparenz, nachhaltige Beschaffung und den Dialog mit den betroffenen Branchen ein.

Den Fokus legt die DUH auf die öffentliche Beschaffung von palmölhaltigen Produkten, also die Einkäufe durch z.B. Landesbehörden, kommunale Verwaltungen, Schulen und Studentenwerke. Hier möchte die DUH gemeinsam mit den Verantwortlichen den Einsatz ausschließlich nachhaltigen Palmöls fördern – unter Verwendung möglichst hoher Standards.

Mit der Kampagne „Regenwald gehört nicht in den Tank“ machte die DUH auf die Schattenseiten der Palmöl-Herstellung aufmerksam und fordert ein Verbot des wertvollen Rohstoffs in Kraftstoffen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir möchten im Rahmen des FONAP mit Unternehmen und anderen Akteuren aus den Bereichen Konsumprodukte, Handel, Bioökonomie, Lebensmittelwirtschaft und Futtermittel über eine Erhöhung des Zertifizierungsgrades, eine Verbesserung bestehender Zertifizierungssysteme und andere Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Palmölnutzung in Dialog treten.

Ansprechpersonen

Karoline Kickler, Peer Cyriacks

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Wer wir sind

Der Deutsche Verband Tiernahrung e.V. (DVT) vertritt als unabhängiger Wirtschaftsverband die Interessen der Unternehmen, die Futtermittel, Vormischungen und Zusatzstoffe für Nutz- und Heimtiere herstellen, lagern und damit handeln.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Der DVT begrüßt die Bemühungen zum Einsatz von nachhaltig erzeugten Rohstoffen in der Futtermittelwirtschaft und möchte die Entwicklung zu einer stärker nachhaltigen Agrarlieferkette unterstützen. In diesem Zusammenhang empfiehlt der Verband den Mitgliedsunternehmen eine Selbstverpflichtung zum Einsatz von nachhaltig-zertifiziertem Palmöl.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Als Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl wollen wir den partnerschaftlichen Dialog in der Lebensmittel- und Futtermittelkette fördern und an der Umsetzung der Ziele des nachhaltig-zertifizierten Palmöls mitwirken.

Ansprechpersonen

Dr. Hermann-Josef Baaken, Sprecher der Geschäftsführung

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Wer wir sind

Als Erfinder des Drogeriemarktes in Deutschland eröffnete Dirk Roßmann 1972 den ersten „Markt für Drogeriewaren“ in Hannover. Heute ist die inhabergeführte Unternehmensgruppe ROSSMANN, die ihren Firmensitz in Burgwedel bei Hannover hat, mit 60.500 Mitarbeitern und 4.514 Filialen eine der größten Drogeriemarktketten in Europa. 12,15 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete ROSSMANN im Jahr 2022; 8,45 davon in Deutschland. Hier befinden sich 2.263 der Filialen. Allein in Deutschland kümmern sich 38.300 Mitarbeiter aus den Fachbereichen Vertrieb, Logistik und Zentrale um mehr als 1,7 Millionen ROSSMANN-Kunden täglich. Mit über 23.000 Drogerieartikeln, davon 4.600 der 28 Eigenmarken, präsentiert ROSSMANN ein besonders umfangreiches Angebot, das sämtliche Bereiche des täglichen Lebens abdeckt. Seit 1999 ist das vielfältige Sortiment auch online zu finden. Das Angebot im Onlineshop – inkl. 3000 Exklusivartikeln – ist besonders beliebt.

Des Weiteren legt ROSSMANN großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit. So arbeitet das Unternehmen kontinuierlich daran, seine Produkte und Verpackungen nachhaltiger zu gestalten. Zudem wird das ökologische und soziale Engagement in allen Unternehmensbereichen weiter ausgebaut.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für ROSSMANN, sich ordnungsgemäß und sozial zu verhalten, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, sich gesellschaftlich zu engagieren und verantwortungsvoll mit natürlichen Ressourcen umzugehen. Ein Rohstoff, bei dem besonders auf die Herkunft und den nachhaltigen Einsatz geachtet wird, ist Palmöl.

ROSSMANN ist sich als Mitglied des RSPO der Problematik bewusst, die durch die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Palmöl, Palmkernöl sowie Derivaten und Fraktionen aus Palmöl entsteht. Wo möglich und aus Nachhaltigkeitsbeweggründen vertretbar, verzichtet das Unternehmen bei den ROSSMANN-Marken auf den Einsatz von Palmöl bzw. befindet seit 2016 aktiv in der Umstellung. Wo dies keine Option darstellt, etwa bei bestimmten Waschmitteln, Kosmetika oder Seifen, stammt der Großteil des verwendeten Palmöls aus zertifizierter Herkunft: 2022 lag der Zertifizierungsanteil bei ROSSMANN-Marken-Artikeln bei 99,4 Prozent, 100 Prozent werden für 2025 anvisiert.

Der Einsatz nachhaltiger Rohstoffe hat bei ROSSMANN hohe Priorität. Daher arbeiten wir mit Nachdruck an diesem Thema, um weiterhin nachhaltige Alternativen zu finden sowie das Bewusstsein für diese Thematik auch bei unseren Vorproduzenten und Partnern zu fördern.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die Zielsetzungen und Verantwortungen des FONAP haben ROSSMANN bezüglich des eigenen Nachhaltigkeitsgedankens von Anfang an sehr angesprochen. ROSSMANN unterstützt die Idee, in der Gemeinschaft mit anderen Mitgliedern die FONAP-Ziele zu erreichen und über den RSPO hinaus weiteren nachhaltigen Mehrwert zu bewirken.

Dies deckt sich auch mit der ROSSMANN Definition des „nachhaltigen Wirtschaftens“: ROSSMANN verwendet den Begriff des „nachhaltigen Wirtschaftens“, weil das Unternehmen zum einen der Überzeugung ist, dass nur ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen Mittel erwirtschaftet, die es in seine ökologische, soziale sowie produkt- und mitarbeiterbezogene Unternehmensverantwortung investieren kann. Zum anderen glaubt das Unternehmen daran, dass umgekehrt nur ein Unternehmen, das genau diese Verantwortungen wahrnimmt, wirtschaftlich erfolgreich sein kann.

In diesem in sich geschlossenen Verständnis spielt Nachhaltigkeit von Beginn an für ROSSMANN eine wichtige Rolle. Die Thematik der Nachhaltigkeit im Palmölsektor bietet großes Potenzial, als Händler insbesondere bezüglich seiner Eigenmarken aktiv etwas zu bewirken und Impact in den Ursprungsländern zu realisieren.

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Wer wir sind

dm wurde 1973 in Karlsruhe von Götz W. Werner gegründet. dm ist ein Unternehmen, das ganzheitliches unternehmerisches und soziales Denken in den Mittelpunkt stellt. Respekt vor der Individualität des Menschen und vor dem regionalen Umfeld der Märkte wurde zur Grundlage für das organische Wachstum von dm-drogerie markt. dm ist Deutschlands umsatzstärkster Drogeriemarkt mit mehr als 41.000 Mitarbeitern, insgesamt ca. 62.000 Mitarbeiter in Europa (Stand 30.09.2019).

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Mit Palm-basierten Inhaltsstoffen in den dm-Marken-Produkten und deren Verknüpfung mit Nachhaltigkeit beschäftigt sich dm seit vielen Jahren. Anfang 2014 ist die Umstellung auf zertifizierte Ware erfolgt. Für die Derivate wurden im ersten Schritt Book & Claim-Zertifikate erworben, um den nachhaltigen Anbau von Ölpalmen zu fördern. Inzwischen wurde bei den Derivaten - in Zusammenarbeit mit den dm-Marken-Lieferanten - mehrheitlich auf die nächsthöhere Zertifizierungsstufe MassBalance umgestellt. Unsere Vision ist, dass auch Derivate perspektivisch mindestens mit Segregated-Zertifizierung verfügbar sind.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir sind Mitglied, um die Verbreitung von nachhaltigem Palmöl zu fördern sowie die sachliche und transparente Kommunikation hierzu voranzubringen. Mit dem „Forum Nachhaltiges Palmöl“ will dm außerdem erreichen, dass zukünftig auch für die Derivate eine physische Rückverfolgbarkeit auf nachhaltig bewirtschaftete Ölpalmen-Plantagen ermöglicht wird.

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Wer wir sind

Der mittelständisch und genossenschaftlich geprägte EDEKA-Verbund ist mit seinen rund 3.600 selbstständigen Kaufleuten einer der führenden Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne 'Wir ❤ Lebensmittel' und gibt vielfältige Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft. Fachhandelsformate wie BUDNI oder NATURKIND, online-basierte Lieferdienste wie Picnic und das Großverbrauchergeschäft mit dem EDEKA Food Service runden das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2020 mit rund 11.100 Märkten und 402.000 Mitarbeiter:innen einen Umsatz von 61 Mrd. Euro. Mit rund 19.500 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

EDEKA setzt sich dafür ein, dass Palmöl nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial verträglicher erzeugt wird. Beraten und unterstützt wird EDEKA hierbei durch den WWF als Partner für Nachhaltigkeit.

  • EDEKA hat bereits seit Ende 2013 Palmöl in EDEKA-Eigenmarken-Produkten zu rund 100 Prozent auf nachhaltigere, RSPO-zertifizierte Ware umgestellt und entwickelt dieses Niveau weiter.
  • EDEKA verlangt eine Zertifizierung nach RSPO-Segregated und stellt die folgenden ökologischen Anforderungen an den Palmölanbau/ das Produkt:
  • keine Rodung von Primärwäldern und ökologisch wertvollen Waldflächen für Plantagen
  • Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten auf der Plantage
  • Schutz von Wasser, Boden und Luft (u.a. keine Brandrodung)
  • EDEKA setzt sich dafür ein, dass weitergehende Kriterien im RSPO-Standard berücksichtigt werden und hat dies gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen öffentlich formuliert, z.B.:
  • das Verbot des Anbaus auf Torfmoorböden und anderen Flächen mit hohem Kohlenstoffgehalt
  • das Verbot bestimmter hochgefährlicher Pestizide
  • die Reduzierung von Treibhausgasemissionen
  • Sicherstellung, dass zertifizierte Palmölmühlen auch beim Bezug von nicht-zertifizierter Rohware diese ausschließlich aus legalem Anbau beziehen
  • EDEKA informiert Produzenten über die Zielsetzung beim Thema Palmöl und arbeitet an einer besseren Rückverfolgbarkeit.
  • Darüber hinaus strebt EDEKA an, dass das in Eigenmarken eingesetzte Palm(kern)öl inklusive Derivate und Fraktionen verstärkt die POIG-Kriterien erfüllt.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die komplexe Situation im Palmölsektor macht eine gemeinsame Herangehensweise aller betroffenen Akteure erforderlich. Deutschland als einem der größten Palmölverarbeiter weltweit kommt hierbei eine besondere Verantwortung zu. Das BMEL unterstützt daher den Multi-Stakeholder-Ansatz des "Forums Nachhaltiges Palmöl" und die enge Zusammenarbeit mit den Erzeugerländern.

Ansprechpersonen

Elisabeth Wolken, Leiterin Qualität

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Wer wir sind

Als Marktführer für Süßwaren begeistert Ferrero Deutschland Jung und Alt mit beliebten Marken wie nutella, kinder Überraschung, Milch-Schnitte, duplo oder Mon Chéri. Seit jeher setzt das Unternehmen auf höchste Qualität, Innovation und Leidenschaft. Über 5.000 Mitarbeitende tragen die traditionsreichen Werte eines internationalen Familienunternehmens weiter.
Die Ferrero-Gruppe schreibt seit inzwischen über 80 Jahren Erfolgsgeschichte und wächst seit ihrer Gründung kontinuierlich. Sie ist heute in über 50 Ländern mit Niederlassungen und Produktionsstätten vertreten und mit ca. 47.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit erfolgreich.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Ferrero engagiert sich für ethische Rekrutierung und sichere Arbeitsbedingungen, die Unterstützung der Einbindung von Kleinbauern, die Förderung regenerativer landwirtschaftlicher Praktiken sowie für die Beschaffung von RSPO-zertifiziertem, segregiertem und entwaldungsfreiem Palmöl, das bis auf Plantagenebene rückverfolgbar ist – u.a. unterstützt durch Satellitenmonitoring.
Nähere Informationen zu unserem Engagement finden Sie hier: https://www.ferrero.com/de/de/mensch-und-umwelt

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Wer wir sind

Die GFA Certification GmbH ist eine unabhängige Zertifizierungsorganisation im Bereich Management natürlicher Ressourcen und entsprechender Lieferketten. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, Deutschland.

Wir erbringen Zertifizierungsdienstleistungen auf Grundlage international anerkannter Standards und arbeiten dabei mit qualifizierten Auditorinnen und Auditoren in verschiedenen Regionen weltweit zusammen.

Unsere Tätigkeit umfasst die Prüfung von Organisationen anhand definierter Anforderungen der jeweiligen Zertifizierungssysteme. Wir bieten Zertifizierungen unter anderem in den Bereichen RSPO, FSC®, PEFC, SURE und REDcert an.

Was wir für den Palmsektor tun

Die GFA Certification GmbH bietet weltweit Zertifizierungen im Rahmen des RSPO Supply Chain Certification Systems (SCC) an.

Im Rahmen dieser Tätigkeit führen wir Audits durch, bei denen Organisationen daraufhin überprüft werden, ob sie die jeweils anwendbaren Anforderungen des RSPO-Standards erfüllen.

Darüber hinaus stellen wir interessierten Unternehmen und Stakeholdern Informationen zu Struktur und Inhalten der RSPO-Zertifizierung zur Verfügung.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die GFA Certification GmbH ist Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP).
Im Rahmen dieser Mitgliedschaft beteiligen wir uns am fachlichen Austausch mit anderen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette und bringen unsere Perspektive als unabhängige Zertifizierungsstelle ein.

Die Mitgliedschaft dient der Vernetzung sowie der Teilnahme an Diskussionen zu bestehenden Standards, Lieferkettenanforderungen und deren Umsetzung.

Ansprechperson

Jörn Ackermann

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Wer wir sind

 Als Familienunternehmen steht für Griesson - de Beukelaer nachhaltiges Denken und Handeln im Mittelpunkt. Die Verantwortung für Umwelt und nachfolgende Generationen ist Teil der Unternehmensphilosophie. Griesson - de Beukelaer zählt zu den führenden Unternehmen im europäischen Süß- und Salzgebäckmarkt und produziert an den deutschen Standorten Polch (Rheinland- Pfalz), Kahla (Thüringen) und Wurzen (Sachsen). Das Sortiment umfasst die bekannten Marken Griesson, DeBeukelaer, Prinzen Rolle, LEICHT&CROSS und Wurzener sowie eine große Vielfalt an Handelsmarken  

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Wir setzen auf den Einsatz von Palm(kern)öl aus nachhaltigem Anbau. Seit dem 29.03.2010 ist Griesson - de Beukelaer Mitglied des RSPO und unterstützt den Anbau und die Verwendung von RSPO-zertifiziertem Palmfett. Seit 2018 setzen wir zu 100% RSPO-zertifiziertes Palm(kern)öl ein, sofern verfügbar in Segregation-Qualität. Der Anteil an Segregation liegt bei über 99%.   

Wir engagieren uns immer wieder in FONAP-Projekten, um die Umwelt- und Anbaustandards zu verbessern und Kleinbauern zu unterstützen.  

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen legt Griesson - de Beukelaer Wert darauf, dass die Beschaffung von Palm(kern)öl unter ökologischen und sozialverträglichen Rahmenbedingungen stattfindet. Die Einhaltung der Kriterien des RSPO ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Zusammen mit Gleichgesinnten wollen wir über den RSPO hinausgehende Anforderungen in der Lieferkette etablieren, um so im Ursprung bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Deshalb haben wir uns dem FONAP angeschlossen. 

Ansprechpersonen

Dr. Anja Ibach, Leitung Qualitätsmanagement/Nachhaltigkeit

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Wer wir sind

Ein Familienunternehmen mit mehr als 1000 Beschäftigten. Henglein ist einer der führenden europäischen Hersteller von Kühlprodukten wie frischen Backteigen, Teigwaren und Kartoffelprodukten.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Wir verwenden nur zertifizierte Ware der Stufe RSPO Segregated. Palmfett kommt nur dort zum Einsatz wo es nicht zu substituieren ist.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir möchten gerne den Anbau der von uns benötigten Rohware so nachhaltig wie möglich gestalten.

Ansprechpersonen

Eckhard Voth

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Wer wir sind

Die Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH ist für den Vertrieb der Wasch- und Reinigungsmittel von Henkel in Deutschland verantwortlich.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Henkel ist sich seiner Verantwortung beim Einkauf und Einsatz von Inhaltsstoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe bewusst. Dazu gehört auch Palm(kern)öl – eine wichtige Basis für großtechnisch hergestellte Tenside, die wir in unseren Produkten einsetzen.
Unsere Palmölziele bis 2020:

  • Deckung unseres Bedarfs zu 100 Prozent mit zertifizierten, massenbilanzierten Ölen: Das gesamte in unseren Produkten verwendete Palm(kern)öl soll bis 2020 aus nachhaltiger Bewirtschaftung entsprechend dem RSPO-Massenbilanzmodell stammen.
  • Vollständige Rückverfolgbarkeit: Wir wollen erreichen, dass die von uns bezogenen Palmöle, Palmkernöle und Derivate zu bekannten Quellen zurückverfolgt werden können – zunächst bis zur Ölmühle und dann bis zur Plantage.
  • Erhöhung der Verfügbarkeit von nachhaltigem Palm(kern)öl um die Menge, die dem Bedarf von Henkel entspricht: Wir wollen die Verfügbarkeit auf dem Markt durch Kooperationsprojekte erhöhen, die es Kleinbauern ermöglichen, ihre Ernten als nachhaltig zertifizieren zu lassen, ihre Produktivität zu steigern und ihre Existenzgrundlage zu verbessern.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Wir wollen in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und den Zivilgesellschaften die Nachhaltigkeit der Palmölwirtschaft weiter verbessern und für eine stärkere Akzeptanz und Transparenz sorgen, insbesondere bei den komplexeren Lieferketten.

Im Rahmen von FONAP wollen wir ein grundlegendes Verständnis für die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Sektoren bei der Transformation der Märkte aufbauen und dementsprechend in die Standards einfließen lassen.

Ansprechpersonen

Christine Schneider, Senior Manager Global Sustainability

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Wer wir sind

International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) ist ein Zertifizierungssystem, das weltweit für alle nachhaltigen Rohstoffe, einschließlich land- und forstwirtschaftlicher Biomasse, recycelter Materialien und erneuerbarer Energien, angewendet werden kann. Mit derzeit über 4.500 gültigen Zertifikaten in mehr als 100 Ländern gehört ISCC zu den weltweit größten Zertifizierungssystemen. ISCC wurde 2010 als Multi-Stakeholder-Organisation gegründet und wird seitdem von einem Verein geleitet. Aktuell gehören über 160 Mitglieder dem ISCC-Verein an, darunter auch Forschungsinstitute und NGO’s (Stand Februar 2020).

Eine ISCC-Zertifizierung garantiert nicht nur die Einhaltung ökologischer und sozialer Kriterien beim Anbau von Agrarrohstoffen, sondern auch die Rückverfolgbarkeit nachhaltiger Rohstoffe entlang der Lieferkette. ISCC-zertifizierte Rohstoffe werden im Lebens-, Futtermittel- und Energiesektor, in der Kosmetikindustrie, sowie in der chemischen Industrie (z.B. in Plastikverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen) verwendet.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

ISCC setzt sich für den Erhalt von Regenwäldern, kohlenstoffreichen Gebieten, sowie Arealen mit hoher Artenvielfalt ein. Darüber hinaus stellt eine ISCC-Zertifizierung hohe Anforderungen an die umwelt- und sozialverträgliche Produktion von Agrarrohstoffen. Landnutzungsänderungen seit 2008 sind unter ISCC nicht erlaubt und können nicht durch Aufforstung oder andere Maßnahmen kompensiert, bzw. entschädigt werden. Standortbezogene Audits und Zertifikate ermöglichen die vollständige Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette.

Im Jahr 2019 wurden über 30 Millionen Tonnen Palmfrüchte nach dem ISCC-Standard zertifiziert. Die unabhängige Zertifizierung des Palmöls erhöht die Glaubwürdigkeit von Nachhaltigkeitsaussagen und die Transparenz bzgl. der erfüllten Kriterien – nicht nur gegenüber Geschäftskunden, sondern ebenfalls gegenüber Endkonsumenten.

Mit einer ISCC-Zertifizierung werden automatisch die FONAP-Zusatzkriterien „Stopp des Anbaus auf Torfböden und anderen Flächen mit hohem Kohlenstoffgehalt“, „Anwendung strenger Reduktionsziele für Treibhausgase“ sowie „ausschließliche Verwendung von Ölpalmfrüchten aus legalem Anbau“ erfüllt.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

ISCC unterstützt eine konsequent nachhaltige Entwicklung des Palmölsektors und engagiert sich für die Etablierung eines umwelt- und sozialverträglichen Anbaus von Ölpalmen. Das Forum für Nachhaltiges Palmöl (FONAP) ist eine wichtige Austauschplattform und bietet ISCC die Möglichkeit, aktiv am Stakeholderdialog zur Produktion und Beschaffung von nachhaltig zertifiziertem Palmöl teilzunehmen. Darüber hinaus möchte ISCC sicherstellen, dass ISCC-zertifizierte Unternehmen die Anforderungen verschiedener Märkte erfüllen, bspw. die FONAP-Kriterien.

Ansprechpersonen

Andreas Feige
Benedetta Pompetzki
ISCC e.V.

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Wer wir sind

Kaufland ist ein international tätiges Einzelhandelsunternehmen mit über 1.500 Filialen in acht Ländern und mehr als 155.000 Mitarbeitern. Ob in Deutschland, Polen, Tschechien, Rumänien, der Slowakei, Bulgarien, Kroatien oder der Republik Moldau, überall steht Kaufland für hohe Qualität, große Auswahl, günstige Preise und einen einfachen Einkauf. 
Deutschlandweit betreibt Kaufland über 770 Filialen und beschäftigt über 90.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln und alles für den täglichen Bedarf. Dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. 
Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. 

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Kaufland übernimmt Verantwortung für Mensch, Umwelt und Tier entlang der Wertschöpfungskette. Diese Haltung ist als Grundsatz in der Unternehmensstrategie verankert und wird auch bei der Beschaffung unserer Rohstoffe berücksichtigt. Die nachhaltige Gestaltung des Sortiments steht dabei besonders im Fokus.  

Kaufland verwendet international bereits zu 100% RSPO-zertifiziertes Palmöl. Ziel ist es, bis Ende 2023 überall mindestens 100% segregiertes Palm(kern)öl und mindestens 100% Mass Balance für Derivate und Fraktionen einzusetzen. 

Damit möchten wir dazu beitragen, den Einsatz von nachhaltig produziertem Palmöl voranzutreiben und positive Veränderungen mitgestalten. Um die Produktions- und Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern von Palmöl zu verbessern, bedarf es einer langfristigen Zusammenarbeit aller Akteure in der Palmöl Lieferkette. 

Deshalb ist Kaufland seit 2012 Mitglied im RSPO, seit 2013 im Forum Nachhaltiges Palmöl sowie Gründungmitglied des Vereins FONAP. Neben der Einhaltung der Selbstverpflichtung, steht bei diesem Engagement für Kaufland im Vordergrund, in den Dialog mit anderen Industriepartnern zu treten, diese für die Bedeutung einer nachhaltigen Produktion zu sensibilisieren und so Lösungswege zu finden. 

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Als eines der wichtigsten Pflanzenöle kommt Palmöl in zahlreichen Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs zum Einsatz. Die Gewinnung von Palmöl bringt in den Anbauländern jedoch immer wieder untragbare ökologische und soziale Bedingungen mit sich. Das FONAP ermöglicht uns einen Austausch und ein gemeinsames Hinwirken auf bessere Bedingungen gemeinsam mit anderen Akteuren der Lieferkette, um so den Herausforderungen entgegenzuwirken und dauerhaft auf positive Veränderungen hinzuarbeiten. 

Ansprechpersonen

Natalia Muñoz Catalán 

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Wer wir sind

Im Laufe seines Lebens hat Sebastian Kneipp das Wissen über die heilende Wirkung von Wasser und Heilpflanzen zu einer ganzheitlichen Philosophie ausgebaut, die den Menschen, seine Lebensgewohnheiten und die natürliche Umwelt untrennbar als Einheit betrachtet.

Bis heute basieren die Kneipp Produkte auf den Erkenntnissen von Sebastian Kneipp. Die Kneipp Experten sorgen dafür, dass die inzwischen 125-jährige Naturkompetenz im Heute ankommt: Naturheilkundliches Fachwissen und pharmazeutische Erfahrung, modernste Produktionsverfahren und sorgfältige wissenschaftliche Kontrollen bürgen für die seit Generationen bewährte Qualität der Kneipp Produkte.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Palmöl und Palmkernöl setzt Kneipp nicht ein. Auf Derivate, die auf Palmkernöl basieren, können wir jedoch leider nicht in allen Fällen verzichten: Tenside oder Emulgatoren sind in der Kosmetikherstellung beispielsweise unerlässlich.

Als Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) haben wir uns dazu verpflichtet, mindestens 25 Prozent nach dem Mass Balance-Modell zertifizierte Palmöl-Derivate zu verwenden. Diese Anteile werden wir nach einem von FONAP vorgegebenen Stufenplan kontinuierlich weiter auszubauen, sodass wir spätestens 2020 alle Palmöl-Derivate als Mass-Balance-zertifizierte Ware einsetzen. Bis dahin decken wir den restlichen Teil der Palmöl-Derivate über Zertifikate ab, mit deren Hilfe der nachhaltigere Anbau von Ölpalmen unterstützt wird.

Im Rahmen einer Kooperation mit dem WWF stehen wir außerdem im fachlichen Austausch mit Experten zu verschiedenen Nachhaltigkeitsthemen, darunter auch der Ausbau nachhaltig produzierten Palmöls.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeit ist seit Jahren fester Bestandteil der Kneipp Unternehmensstrategie. Das betrifft zunächst die Herstellung unserer Produkte – darüber hinaus geht es dabei um Verantwortung unserem natürlichen Umfeld gegenüber. Eine Verantwortung, die auch das Thema Palmöl mit einschließt.

Der immense Palmölbedarf für eine unüberschaubar große Zahl von Produkten des täglichen Bedarfs führt dazu, dass in großem Stil tropische Wälder für Palmölplantagen gerodet werden. Damit diese Mengen an Palmöl künftig nachhaltig produziert werden können, müssen alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen. Das Forum Nachhaltiges Palmöl bietet uns eine Plattform, die Anstrengungen von NGOs und Unternehmen zu bündeln und ihnen damit mehr Gewicht zu verleihen.

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Wer wir sind

Die Kuchenmeister GmbH ist ein deutscher Hersteller feiner Backwaren mit Sitz in Soest. Seit der Gründung einer kleinen Handwerks-Bäckerei im Jahr 1884 entwickelte sich das Familienunternehmen bis heute zu einem der internationalen Marktführer.

Unsere ca. 1.000 Mitarbeiter stellen Backwaren in der Bandbreite zwischen Stollen und Tortenböden, Rodon und Sachertorte, Milchbrötchen und Baumkuchen her. Unsere Produkte liefern wir in insgesamt 80 Länder dieser Welt, wobei der Export 35 % zum Unternehmensumsatz beisteuert. Weiter Informationen finden Sie unter www.kuchenmeister.de.

Zum Jahreswechsel 2009/2010 haben wir im Hause Kuchenmeister begonnen Nachhaltigkeitsarbeit in ein strukturiertes, das gesamte Unternehmen einbindendes System zu integrieren, welches der gesamten Bandbreite relevanter Themen Raum bietet. Bereits zwei Jahre später wurde unsere Nachhaltigkeitsarbeit zertifiziert. Wir belegten in einem umfangreichen Audit des TÜV Rheinland, dass wir den hohen Anforderungen des ‚ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften Food‘ -Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung, Universität Witten - entsprechen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Im Zuge seiner Nachhaltigkeitsarbeit setzt sich die Kuchenmeister GmbH konsequent für zertifiziertes Palmöl ein. Seit Anfang 2012 verarbeiten wir reines Palmöl ausschließlich im Standard ‚Segregated‘. Umgestellt wurden zugleich auch Derivate und Fraktionen soweit dies für unsere Lieferanten möglich ist. Diesen Umstellungsprozess wollen wir im Jahr 2014 abschließen. Der konsequente Weg zum Einsatz nachhaltigen Palmöls hat für Kuchenmeister zu einem ausgezeichneten Ergebnis im ‚2013 Palm Oil Buyers Scorecard‘ des WWF geführt.

Darüber hinaus ist uns gesellschaftspolitisches Engagement wichtig. Zu Palmöl setzen wir dieses in unserer Arbeit im ‚Forum Nachhaltiges Palmöl‘ um.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Das Arbeiten mit nachhaltigem Palmöl hat zwei wesentliche Aspekte. Zum einen bedeutet dies den konsequenten Einsatz zertifizierten Palmöls im eigenen Unternehmen. Zum anderen sind wir uns dessen bewusst, dass dies allein die signifikanten Probleme dieses Rohstoffes nicht lösen kann. Dies bedeutet für uns, dass wir versuchen den uns möglichen Einfluss auf die weitere Verbesserung des Palmölanbaus wahrzunehmen. Eine flächendeckende Substitution von Palmöl ist für uns kein Weg, denn nur wenn wir weiter Palmöl einsetzen - das sich durch besondere Backeigenschaften auszeichnet -, können wir Einfluss am Ursprung des Palmfettes nehmen. Als Einzelstimme erhält ein Unternehmen im Gesamtverbund des RSPO jedoch nur schwerlich Gehör. Als Zusammenschluss im FONAP hat die Stimme eines jeden Mitgliedsunternehmens ein Gewicht, das in der gemeinsamen Interessenvertretung zum Tragen kommt.

Die geplante Zusammenarbeit in Mitgliederversammlung und Arbeitskreisen kann sich zu einem weiteren Mehrwert für alle Mitglieder entwickeln.

Ansprechpersonen

Manuela Mewes, Nachhaltigkeitsmanagerin

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Wer wir sind

Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell betreibt Lidl rund 12.200 Filialen in derzeit 31 Ländern weltweit. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Lidl unter Willkommen bei Lidl - Verantwortung - Lidl International (info.lidl)

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Lidl verfolgt bereits seit 2018 eine strenge Nachhaltigkeitspolitik für palm(kern)ölhaltige Produkte. Hierbei wird für Palmöle und Palmkernöle eine RSPO-Zertifizierung nach dem Handelsmodell Segregation (SG) gefordert. Auch beim Einsatz von Derivaten und Fraktionen verpflichtet Lidl seine Lieferanten zum Einsatz von ausschließlich RSPO-zertifiziertem Material, wobei dort das Handelsmodell Massenbilanzierung (MB) Teil unserer Strategie ist. Diese Zertifizierungsziele sind seit 2022 in allen Lidl Ländergesellschaft und somit in allen 31 Märkten umgesetzt – ein echter Meilenstein für Lidl.

Zudem fördern wir seit unserem Beitritt zum FONAP auch das Mitgliederprojekt, da die Unterstützung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in den Erzeugerländern ein wichtiger Aspekt der Lidl-Nachhaltigkeitsstrategie ist.

Transparenz in unseren Lieferketten ist uns wichtig, weshalb Lidl jährliche Lieferantenbefragungen zum Thema durchführt, um Informationen über Lieferketten, Ursprungsländer und Zertifizierungen zu sammeln.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Verbraucher erwarten höhere Standards beim Anbau von Agrarerzeugnissen wie Palm(kern)öl.
Dieser Anforderung stellen wir uns und haben den Willen, diese zu realisieren.
Glaubwürdigkeit und Umsetzbarkeit sind für Lidl auf diesem Weg die entscheidende Handlungsmaxime.

Ansprechpersonen

Hannah Mittner, CSR im Einkauf, Lidl Stiftung & Co KG

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Wer wir sind

Die LOGOCOS Naturkosmetik GmbH & Co. KG hat ihren Sitz im niedersächsischen Salzhemmendorf und wurde bereits 1978 als "Lorien Goods" gegründet. Heute ist daraus eines der größten Unternehmen der deutschen Naturkosmetik-Branche geworden und die Marken LOGONA, SANTE und Heliotrop zählen mit zu den erfolgreichsten in der natürlichen Pflege. Sie alle stehen gleichermaßen für Tradition und Innovation. Alle Naturkosmetik-Produkte aus dem Hause LOGOCOS werden nach strengen Qualitäts-Kriterien entwickelt und produziert. Neben der sorgfältigen Auswahl der eingesetzten Rohstoffe spielt die ökologische Verträglichkeit jedes Produkts, also umwelt- und ressourcenschonende Herstellungsverfahren, die optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen und Fertigprodukten sowie der sparsame Einsatz von recycelbaren Verpackungsmaterialien, eine wichtige Rolle. Die LOGOCOS ist nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 und EMAS III zertifiziert. Zusätzlich liegt für das Unternehmen eine Zertifizierung nach der Kosmetik-GMP (Gute Herstellungspraxis, wörtlich: Good Manufacturing Practice), der ISO22716:2007 vor.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Für alle LOGOCOS-Produkte verwenden wir fast ausschließlich Palmölprodukte (Derivate), die nach mindestens RSPO Mass Balance zertifiziert sind. Weiterhin beteiligen wir uns an Projekten und Mechanismen zur Förderung der Nachhaltigkeit im Palmölsektor, wie z.B. der Unterstützung von Kleinbauern.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Mit unserer Mitgliedschaft möchten wir über einen aktiven Dialog und den Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen dazu beitragen, dass nachhaltig zertifizierte Rohstoffe wie Palm- und Palmkernöl künftig in ausreichendem Maß verfügbar sein werden. Außerdem möchten wir die Nachhaltigkeit der Palmölwirtschaft gemeinsam weiter verbessern. Wir möchten darüber hinaus auch die aus Palmöl hergestellten Derivate thematisieren. Hier kann ein Unternehmen allein nur bedingt Einfluss auf die Öllieferanten nehmen und wir erhoffen uns gerade hier eine Verbesserung durch die Zusammenarbeit mit dem Forum und seinen Mitgliedern.

Ansprechpersonen

Sebastian Georgi, Leitung Forschung & Entwicklung LOGOCOS Naturkosmetik GmbH & Co. KG

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Wer wir sind

Nölken Hygiene Products ist als Private-Label-Hersteller spezialisiert auf Feuchttücher, Stilleinlagen und kosmetische Pflegeprodukte. Unsere Kunden sind multinationale Handels- und Industrieunternehmen. Der Name Nölken steht seit über 30 Jahren für höchste Qualität bei Hygieneprodukten. In zweiter Generation führen Ulrich Daniel Nölken und Ernst Markus Nölken das Familienunternehmen, das sowohl in Deutschland wie auch international erfolgreich agiert. Die langjährige Erfahrung, innovative Ideen und Kundenwünsche ergänzen sich optimal. Unsere Kundennähe ist verbunden mit bestem Service, innovativer Technologie, flexiblen Lösungen und Nachhaltigkeit. Das sind die Bausteine unseres Erfolgs.

Das integrierte Managementsystem (IMS) umfasst die Bereiche Qualitätssicherung, Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Es entspricht den Anforderungen der DIN EN ISO 22716:2008 für die Herstellung kosmetischer Mittel, der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001:2015 und der Umweltmanagementnorm DIN EN ISO 14001:2015. Zudem sind die Proezesse auch nach dem Standard IFS HPC zertifiziert.

Im Geschäftsjahr 2019 erwirtschaftete das Unternehmen 81,5 Millionen Euro Umsatz. An den zwei Produktionsstandorten in Windhagen und Nowogrodziec, Polen, sind rund 400 Mitarbeitende beschäftigt.

Nölken Hygiene Products betreibt seit 2011 ein systematisches Nachhaltigkeitsmanagement mit einer eigens dafür geschaffenen Stabsstelle. Das mittelständische Unternehmen ist Mitglied im Nachhaltigkeitsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Global Compact) und engagiert sich weit über das gesetzliche Maß hinaus für die Gesellschaft und den Umweltschutz. Weiterführende Informationen über Nölken Hygiene Products und unserem Nachhaltigkeitsprogramm finden Sie auf http://www.noelken.eu und http://www.noelken.eu/nachhaltigkeit.html

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Nölken Hygiene Products kauft für seine Produkte weder Palmöl noch Palmkernöl direkt ein. Eingesetzt werden jedoch Veredelungsprodukte (Derivate) des Palmkernöls. Bereits seit 2013 erhebt Nölken die Mengen der eingesetzten Palm(kern)öl-Derivate und überwacht seine Lieferanten. Die beiden Produktionsstandorte wurden 2017 gemäß dem Lieferkettenstandard des Roundtable on Sustainable Palmoil (RSPO) zertifiziert. Wir setzen bereits zu über 95 Prozent auf MB-Qualität, wodurch wir alle Produkte mit dem MB-Zertifikat auszeichnen dürfen. Den verbleibenden Rest von 48 Tonnen (5%) decken wir mit dem Book & Claim Zertifikatesystem ab.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeit ist bei Nölken Hygiene Products seit mehreren Jahren fest verankert. Im Hinblick auf die Nutzung von Palm- und Palmkernöl möchten wir Transparenz beweisen. Zudem spielt der Aspekt des Networkings eine tragende Rolle in der Gestaltung einer nachhaltigen Unternehmensführung. Aus diesem Grund sind wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP). Durch diese Mitgliedschaft können wir - gemeinsam mit den Akteuren - eine dauerhafte Verbesserung der Palmölwirtschaft unterstützen.

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Wer wir sind

Seit der Gründung im Jahr 1921 zeichnet sich das Unternehmen Nordische Oelwerke Walther Carroux als kompetenter Partner in Sachen Öle und Fette aus. Dabei beliefert das qualitätsbewusste Unternehmen Industrieunternehmen vieler Branchen. Hochwertiges Glycerin, destillierte Fettsäuren und Pflanzenöle und Fette sind gefragte Grundstoffe bei der Herstellung diverser Kosmetika, Farben, Lacke und pharmazeutischer Produkte in der Tabak-, Gummi- und Papierindustrie sowie in der Lebensmittelproduktion

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Seit 2015 sind wir Mitglied des RSPO (Roundtable on Sustainable Palmoil). Wir unterstützen dabei voll und ganz die Ziele den nachhaltigen Anbau von Palmöl aus ökologischer und sozialer Sicht zu verbessern. Dabei ist uns die Verantwortung für den Mensch, der Umwelt und der Schonung der Ressourcen sehr wichtig.

Nach dem Motto "Verantwortung übernehmen – stets Qualität liefern" bildet die Kundenorientierung die Basis unserer Unternehmenspolitik. Alle damit verbundenen innovativen Ideen und Umsetzungsprogramme sind darauf ausgerichtet, den Kunden das gewünschte Produkt qualitativ und termingerecht bereitzustellen. Unser Ziel ist es, Kundenwünschen in Bezug auf maßgeschneiderte Lösungen zu entsprechen. Daher möchten wir hier den Einsatz an nachhaltig produzierten Produkten verbessern.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Konzepte zur Nachhaltigkeit für Öle und Fette und daraus produzierte Produkte sollen stärker im Mittelpunkt gestellt werden. Unsere Branche ist gerade am Beginn des Prozesses mit nachhaltigen Palm-Produkten. Die Einhaltung der RSPO-Kriterien ist bereits der richtige Schritt in die richtige Richtung. Wir sind der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit mehr im Focus sein wird. Dabei ist es notwendig, dass alle Akteure in der Lieferkette die Wichtigkeit vom Thema Nachhaltigkeit erkennen. Dann wird das System Nachhaltigkeit Erfolg haben. Dieses Ziel wollen wir mit der Mitgliedschaft im Forum Nachhaltiges Palmöl unterstützen.

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Wer wir sind

OVID vertritt die Interessen der ölsaatenverarbeitenden Unternehmen in Deutschland. Die Kernaufgabe unserer 19 Mitgliedsfirmen ist die Verarbeitung von Ölsaaten und Pflanzenölen. Die daraus entstehenden Produkte sind wichtige Rohstoffe und zentraler Bestandteil eines bewussten und modernen Lebens. Neben der Verwendung im Lebensmittelbereich spielen Pflanzenöle und -fette eine wichtige Rolle bei der Oleochemie und im technischen Bereich. Außerdem dienen Pflanzenöle als Basis für die Biodieselherstellung. Die proteinhaltigen Schrote, die neben Ölen und Fetten aus Ölsaaten gewonnen werden, dienen als wertvolles Futtermittel in der Nutztierhaltung. Als Verband sind wir die Schnittstelle zwischen unseren Mitgliedsunternehmen, politischen Entscheidungsträgern, Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Die Verwendung von Pflanzenölen als Basis für Biodiesel unterliegt als Einzige per Gesetz strengen Nachhaltigkeitsauflagen. Aufgrund dieser Nachhaltigkeitsanforderungen im Bereich der Bioenergie sind die von OVID vertretenen Ölmühlen nachhaltig zertifiziert (z.B. ISCC, REDCert, RSPO) und verfügen seit Jahren über eine weitreichende Erfahrung und das notwendige Instrumentarium um zertifizierte Rohstoffe, darunter Palm- und Palmkernöl, auch für andere Verwendungsbereiche wie Nahrungsmittel und Oleochemie zur Verfügung zu stellen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeitsanforderungen im Bereich Bioenergie sind nur der Anfang. Im Sinne eines wirkungsvollen Klimaschutzes und eines einheitlichen Wettbewerbs ist eine Ausweitung der Nachhaltigkeitsanforderungen auf alle Verwendungsbereiche der richtige Weg. Als Verband unterstützt OVID daher den Geist und die Ziele des Forums Nachhaltiges Palmöl.

Ansprechpersonen

Dr. Momme Mathiessen, Geschäftsführer
Cornelia Schröpfer, Referentin PR und Public Relations

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Wer wir sind

Peter Kölln ist ein 1820 gegründetes Familienunternehmen mit Sitz im norddeutschen Elmshorn. Zu dem Unternehmen gehören renommierte Lebensmittel-Marken, die alle auf eine lange Tradition zurückblicken. Über die Marke KÖLLN mit ihrem breiten Portfolio an Hafer-Produkten hinaus gehören die Marken Mazola®, Livio®, Biskin®, Palmin® und Becht’s® sowie Edelweiss® Milchzucker zur Produktfamilie. Weitere Informationen finden Sie auf www.kölln.com

Nachhaltigkeit im Sinne der unternehmerischen Verantwortung ist fest in unserem Leitbild verankert und in unser hauseigenes Projektmanagementsystem integriert. Als Pilotunternehmen erarbeiteten wir in einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen zum Nachhaltigkeitsmanagement, die seit Projektabschluss 2018 auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Peter Kölln unterstützt die Arbeit des RSPO seit 2011 durch seine Mitgliedschaft. Seit 2014 enthalten alle palmölhaltigen Produkte unseres Hauses 100% segregiertes Palmöl.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Palmöl ist unverzichtbare Zutat in einigen Produkten unseres Hauses. So sehen wir die Verwendung von nachhaltigem Palmöl als einen wichtigen Beitrag, die Bestrebungen zu nachhaltigerem Palmöl in den produzierenden Ländern zu unterstützen. Im Rahmen unseres gesellschaftspolitischen Engagements haben wir mit dem Beitritt zum FONAP das Ziel, weiteren Einfluss auf die Verbesserung des Palmölanbaus auszuüben.

Ansprechpersonen

Herr Jörn Mehrens, Leiter Einkauf Rohstoffe/Handelswaren

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Wer wir sind

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Das 1927 gegründete Unternehmen ist mit rund 390.000 Beschäftigen und über 15.700 Märkten in 21 europäischen Ländern präsent. Die REWE Group ist überzeugt, dass sich Qualität über die primären Eigenschaften der Ware hinaus auch durch ökologische und soziale Aspekte auszeichnet. Ziel ist es deshalb, nachhaltigere Produkte zu entwickeln und zu vermarkten.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Die REWE Group setzt sich für einen nachhaltigeren Palmölanbau ein und verfolgt das Ziel, die sozialen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen in den Anbauländern zu verbessern. In der REWE Group Leitlinie für Palmöl- und Palmkernölerzeugnisse ist das Ziel formuliert, für sämtliche palm(kern)ölhaltigen Eigenmarken, die in Deutschland vertrieben werden, ausschließlich Palmöl aus nachhaltigerer Produktion zu verwenden. Unter Berücksichtigung aller Handelsmodelle setzt die REWE Group in Deutschland bereits seit 2013 zu 100 Prozent zertifiziertes Palmöl ein. Die Verwendung von zertifiziertem Palmöl richtet sich dabei nach den vom Forum Nachhaltiges Palmöl anerkannten Zertifizierungssystemen RSPO, ISCC+ und Rainforest Alliance, wobei für die Eigenmarken der REWE Group vornehmlich der Zertifizierungsstandard des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) genutzt wird.

Die REWE Group verpflichtet sich zum Einkauf zertifizierten Palmöls bei allen palmölhaltigen Eigenmarken entsprechend den folgenden Anforderungen:

  • Reines raffiniertes und nicht-raffiniertes Palmöl: Seit 2016 Einkauf zu 100 Prozent nach dem Lieferkettenmodell „Segregation“ oder „Identity Preserved“
  • Reines raffiniertes und nicht-raffiniertes Palmkernöl: Seit 2018 Einkauf zu 100 Prozent nach dem Lieferkettenmodell „Segregation“
  • Fraktionen und Derivate (unabhängig ob palmöl- oder palmkernölbasiert): Seit 2020 Einkauf zu 100 Prozent mindestens nach dem Lieferkettenmodell „Massenbilanzierung“

Die REWE Group hat im Jahr 2013 das Forum Nachhaltiges Palmöl mitgegründet und verfolgt das Ziel, so die Nachhaltigkeit im gesamten Palmölsektor weiter voranzutreiben.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Im Palmölanbau ist großes Optimierungspotenzial vorhanden. Um dieser Tatsache zu begegnen, bedarf es einer sektorweiten Koordination und Kooperation. Das Forum Nachhaltiges Palmöl bildet eine starke Gemeinschaft, um mit diversen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette Ansätze zu finden, die dauerhaft zu positiven Entwicklungen entlang der gesamten Lieferkette führen.

Ansprechpersonen

Franziska Grünewald

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Wer wir sind

RINGANA produziert Frischekosmetik und natürliche Nahrungsergänzung. Das Konzept: Frisch produziert mit effektivsten Wirkstoffen aus der Natur. Jedes Produkt wird bedarfsorientiert mehrmals pro Monat erzeugt. Dieses einzigartige Frischekonzept ermöglicht es hocheffiziente und antioxidative Wirkstoffe aus der Natur einzusetzen, die in herkömmlicher Kosmetik keine Verwendung finden. Die frische Produktion erspart dem Kunden belastende Konservierungsstoffe, Stabilisatoren und Mineralöle.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

RINGANA verwendet in einigen Produkten Palm(kern)ölderivate und ist sich der Palmölproblemetik sehr bewusst. Wir als Unternehmen beschreiten daher aktuell den Weg, "besseres" Palmöl zu suchen, etwa mit Hilfe des 2004 ins Leben gerufenen "Roundtable for Sustainable Palm Oil" (RSPO).

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

„Es besser machen“ ist seit jeher Anspruch von RINGANA und Firmengründer Andreas Wilfinger. Mit einer Vision wie dieser kann man sich nicht zurücklehnen und Erfolge genießen. Deshalb nehmen wir unsere Verantwortung aktiv war und setzen uns als Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl dafür ein, möglichst schnell 100% segregiertes zertifiziertes Palmöl und Palmkernöl verfügbar zu machen.

Ansprechpersonen

Dr. Isa Werner
E-Mail: werner@ringana.com
Telefon: +43 (3332) 61550 - 53

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Wer wir sind

Das SAN (Sustainable Agriculture Network) ist ein globales Netzwerk aus regional und international tätigen NGOs. Unsere Vision ist eine Welt, in der Landwirtschaft zum Erhalt der Artenvielfalt und zu nachhaltigen Lebensbedingungen beiträgt. Wir unterstützen Erzeuger im Ursprung und Unternehmen entlang der Lieferkette dabei, ihre jeweiligen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und zwar so praxisnah, effizient und effektiv wie möglich. Die profunden Kenntnisse und die feste Verankerung unserer Mitgliederorganisationen im jeweiligen Land ermöglichen es uns, lokale adäquate Lösungsansätze zu konzipieren und umzusetzen. Wir sind stolz darauf, eine Mitgliederorganisation mit globaler und lokaler Reichweite zu sein.

Mehr Informationen unter www.sustainableagriculture.eco.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

SAN-Mitglieder haben zur Umsetzung besserer agrarischer Praktiken auf Palmöl-Farmen in Zentral- und Südamerika beigetragen. Nach mehr als 20 Jahren in der Zertifizierungsarbeit wissen wir, dass Zertifizierung vieles vor Ort bewirken kann, aber auch ihre Grenzen hat. Für die enormen Herausforderungen unserer Zeit, wie Klimawandel, Armut, Entwaldung, Boden- und Wasserkontamination sowie Menschenrechtsverletzungen, braucht es ein umfassenderes und flexibleres Engagement.

Wir glauben an widerstandsfähige Agro-Ökosysteme und eine Landwirtschaft, die zur Abschwächung und Anpassung an den Klimawandel beiträgt. Und wir glauben an das unveräußerliche Recht eines jeden Menschen, fair behandelt zu werden. Um diese hohen Ziele in der Realität umzusetzen, arbeiten wir in Projekten mit Partnern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik auch im Palmölsektor zusammen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Kaum ein Rohstoff wird so kontrovers diskutiert wie Palmöl. Gleichzeitig wird Palmöl unter unterschiedlichsten Bedingungen angebaut, sodass sich eine einzige Schlussfolgerung zu dessen Nachhaltigkeitsbilanz verbietet. Statt zu boykottieren müssen wir uns darauf konzentrieren, eine ökologisch verantwortungsvolle und sozial vertretbare Kultivierung von Palmöl zu fördern.

Mit unserer langjährigen Erfahrung aus der Zertifizierungsarbeit, der lokalen Verankerung unserer Mitgliederorganisationen und der technischen sowie fachlichen Expertise des SAN-Teams wollen wir zum Dialog und Handeln gemäß der FONAP-Zielsetzungen in Kooperation mit verschiedenen Anspruchsgruppen beitragen. Wir fördern ein gemeinsames Verständnis der Interessen und intensivieren den Wissenstransfer zwischen verschiedenen Anbauregionen.

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Wer wir sind

Solidaridad is an international civil society organisation operating from ten regional offices on five continents. Solidaridad envisions a world in which all we produce, and all we consume, can sustain us while respecting the planet, each other and the next generations. The mission of Solidaridad is to bring together supply chain players and engage them with innovative solutions to improve production, ensuring the transition to a sustainable and inclusive economy that maximizes the benefit for all.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Solidaridad works together with players throughout the palm oil sector to build sustainable and inclusive palm oil supply chains. We develop innovative and scalable farmer-first business cases focussed on improving agricultural and business practices.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

An important way to work towards more sustainable supply chain ist he transition of markets. We believe the Fonap is a very important initiative to work on this goal. As Solidaridad we would like to contribute our expertise to the platform to support it to deliver ist objectives.

Ansprechpersonen

Marieke Leegwater

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Wer wir sind

thyssenkrupp Packaging Steel ist Deutschlands einziger Hersteller von Verpackungsstahl. Mit mehr als 2.400 Mitarbeitern stellen wir in Andernach unveredeltes, verzinntes oder spezialverchromtes Feinstblech in Dicken von 0,100 bis 0,499 mm her, das von unseren Kunden überwiegend zu Dosen weiterverarbeitet wird. Mit und ohne organische Beschichtung (Lack, Kunststofffolie) eignet sich das Material für unterschiedlichste Verpackungslösungen. Mehr als 90 Prozent des von uns hergestellten Materials werden zur Verpackung von Nahrungsmitteln, Getränken oder chemisch-technischen Erzeugnissen (Aerosole, Farben, Lacke) eingesetzt. Die restlichen Anwendungen finden sich zum Beispiel im Bau-, Automobil- oder Elektronikbereich. Unser Unternehmen, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1760 zurückgehen, beliefert mit seinem Premium-Verpackungsstahl etwa 400 Kunden in 80 Ländern.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Seit Januar 2015 setzen wir ausschließlich zu 100 Prozent zertifiziertes, segregiertes Palmöl nach den vom Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) anerkannten Zertifizierungssystemen RSPO, ISCC+, RSB oder Rainforest Alliance in unserem Produktionsprozess ein. Dies stellen wir durch Audits bei allen unseren Lieferanten sicher. Darüber hinaus beteiligen wir uns an der WWF-Umfrage „Palmöl Scorecard“, um Transparenz zu schaffen. Seit mehreren Jahren sind wir bereits im FONAP engagiert, auch wenn wir nur eine sehr geringe Menge Palmöl in unseren Prozessen einsetzen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeit ist tief im unternehmerischen Handeln von thyssenkrupp Packaging Steel manifestiert, denn wir sind überzeugt, dass dies der Schlüssel für eine gute Zukunft ist. Da wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind, ist es für uns wichtig, im Rahmen der Verpackungsstahlproduktion zur Schmierung nur noch segregiertes, zertifiziertes Palmöl einzusetzen. Mit Beginn des Jahres 2015 haben wir zu 100 Prozent auf segregiertes, zertifiziertes Palmöl aus nachhaltigem Anbau umgestellt. Wir engagieren uns bereits seit mehreren Jahren im Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP), da wir denken, dass eine gemeinsame Initiative mit starken Partnern zu Veränderungen führen kann, die positive Wirkungen auf das ökologische Gleichgewicht haben. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir daher bei allen unseren Palmöllieferanten Audits durchführen.

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Wer wir sind

Weleda ist Pionierin und weltweit führende Herstellerin von anthroposophischen Arzneimitteln und ganzheitlicher Naturkosmetik. Weleda stellt weltweit rund 1100 Fertigarzneimittel, 120 Naturkosmetikprodukte und 10 Diätetika her und beschäftigt rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Höchste Qualitätsansprüche und ein schonender Umgang mit den Ressourcen gehen bei der Produktion Hand in Hand. Über 83 Prozent der pflanzlichen Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem oder biologisch-dynamischem Anbau und aus kontrollierter Wildsammlung.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Weleda arbeitet in enger Kooperation mit ihren Lieferanten an einer Strategie für den Umgang mit Rohstoffen, die auf Palmöl basieren. Reines Palmöl setzen wir nur in höchster, bio-zertifizierter Qualität ein. Schwierig bleibt weiterhin die geringe Transparenz auf dem Markt für verarbeitete Rohstoffe. Für Derivate, die auf Palmöl oder Palmkernöl basieren, arbeiten wir deshalb eng mit unseren Lieferanten zusammen, um hier schnellstmöglich zu einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit zu gelangen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Für Weleda ist es ein großes Anliegen, bei allen Prozessen möglichst nachhaltig vorzugehen. Die Mitgliedschaft im Forum Nachhaltiges Palmöl gibt uns die Möglichkeit, unsere Ziele in einer Gemeinschaft zu verfolgen. Durch die Beteiligung von Vertretern unterschiedlicher Industrien, von NGOs, von Zertifizierern und anderen Betroffenen können Lösungen umfassend erarbeitet werden, um die Situation in den Anbauländern zu verbessern. Der Einfluss, den das Forum dabei auf wichtige Organisationen wie RSPO nimmt, ist ausschlaggebend. Als einzelnes Unternehmen hätten wir die Verbesserungen am Markt nicht bewirken können, die seit Gründung des FONAP im Jahre 2012 erzielt wurden.

Ansprechpersonen

Irena Seliger

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Wer wir sind

Naturschutz geht uns alle an. Die Bewahrung intakter Lebensräume und die Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten sind eine unabdingbare Notwendigkeit für das Überleben der Menschheit. Der WWF engagiert sich seit mehr als 50 Jahren weltweit für die Bewahrung der biologischen Vielfalt. Die private, unabhängige Naturschutz-Organisation ist in mehr als 100 Ländern aktiv und wird von rund fünf Millionen Förderern unterstützt.

Weltweit setzt sich der WWF Deutschland in 21 internationalen Projektregionen für den Naturschutz ein. Schwerpunkte sind dabei der Erhalt der letzten großen Waldgebiete der Erde – sowohl in den Tropen als auch in gemäßigten Regionen –, der Kampf gegen den Klimawandel, der Einsatz für lebendige Meere sowie die Bewahrung von Flüssen und Feuchtgebieten weltweit. Wichtigste Instrumente der WWF-Naturschutzarbeit sind die Ausweisung von Schutzgebieten und die nachhaltige, naturverträgliche Nutzung unserer Naturgüter. Darüber hinaus engagiert sich der WWF für eine Verringerung der Umweltverschmutzung und eines verschwenderischen Konsums auf Kosten der Natur.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Da die wachsende weltweite Nutzung von Palmöl weiterhin zur Rodung tropischer Wälder und sozialen Problemen beiträgt, wollen wir die landwirtschaftliche Produktion in umweltfreundlichere Bahnen lenken. Dazu gehören in erster Linie die Ausweisung von Schutzgebieten und die partizipative Erarbeitung von nachhaltigen Landnutzungskonzepten aber auch die Unterstützung von Kleinbauern, der Restaurierung von Flächen sowie das Engagement für eine nachhaltigere Produktion und das Engagement in verschiedenen Zertifizierungssystemen und Runden Tischen.

Der WWF setzt als Mitglied im „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) auf den kritischen Dialog mit Unternehmen aus der Palmölindustrie, um möglichst viele Unternehmen zur Einhaltung ökologischer und sozialer Standards zu bewegen. Die Anforderungen des Naturschutzes und die derzeitige Praxis in der Landwirtschaft liegen noch immer sehr weit auseinander. Der WWF ist außerdem Mitglied der Palm Oil Innovation Group (POIG), einer Initiative mit dem Ziel, innovative und nachhaltige Praktiken im Palmölanbau gemeinsam zu fördern und umzusetzen. POIG baut auf den Prinzipien und Kriterien des RSPO auf und setzt höhere ökologische und sozialer Anforderungen um, die nicht über den RSPO-Standard abgedeckt sind.

Da die weltweiten Probleme bei der Produktion von Palmöl mit freiwilligen Zertifizierungssystemen und Initiativen allein nicht zu bewältigen, setzt sich der WWF gemeinsam mit anderen auch für ein Lieferkettengesetz für Deutschland und die EU ein, das alle Unternehmen zur Achtung von Umweltstandards und Menschenrechten in ihren Wertschöpfungsketten verpflichtet.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die gewaltigen negativen Auswirkungen des Palmöl-Anbaus auf Mensch und Natur zeigen, dass dringend ein ökologischer, ökonomischer und sozialer Kurswechsel vollzogen werden muss. Der WWF fordert seit einigen Jahren von Unternehmen, dass sie ausschließlich physisch zertifiziertes (segregiertes) Palm(kern)öl nutzen; noch besser Palmöl, das nach den Kriterien der Palm Oil Innovators Group (POIG) verifiziert ist und sich für eine bessere Einbindung von Kleinbauern in Lieferketten, für Rückverfolgbarkeit und Transparenz einsetzen sowie für die Verbesserung von existierenden Standard.

Im FONAP können wir mit Unternehmen zusammenarbeiten, die eine klare Selbstverpflichtung für diese Themen abgegeben haben und transparent über die Einhaltung dieser Verpflichtungen berichten. Gemeinsam kann mehr Druck aufgebaut werden. So wurde beispielsweise die Überarbeitung der Prinzipien und Kriterien des RSPO 2018 positiv beeinflusst, hin zu strengeren Kriterien. Gemeinsam können und wollen wir Landschaftsansätzen, Naturschutz- und Renaturierungsprojekte in Palmöl produzierenden Regionen unterstützen. Wir schätzen den offenen Austausch von Positionen, Möglichkeiten und Schwierigkeiten im Bereich Palmöl mit den Mitgliedern.

Ansprechpersonen

Ilka Petersen

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Wer wir sind

Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn fünf Millionen Förderer. Das globale Netzwerk des WWF unterhält 90 Büros in mehr als 40 Ländern. Rund um den Globus führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktuell 1300 Projekte zur Bewahrung der biologischen Vielfalt durch.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Da die wachsende weltweite Nutzung von Palmöl zur Rodung tropischer Wälder beiträgt, wollen wir die landwirtschaftliche Produktion in umweltfreundlichere Bahnen lenken. Dazu gehören in erster Linie die Ausweisung von Schutzgebieten und die Erarbeitung von intelligenten Landnutzungskonzepten. Hinzu kommt unser Engagement in verschiedenen Zertifizierungssystemen und Runden Tischen.

Der WWF hat zum Beispiel 2004 den „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) mit ins Leben gerufen. Unser Ziel: alle Beteiligten auf ökologische und soziale Mindeststandards einzuschwören, die über den gesetzlichen Anforderungen liegen. Die Anforderungen des Naturschutzes und die derzeitige Praxis in der Landwirtschaft liegen bei vielen Produkten sehr weit auseinander. Die Runden Tische mit ihren Mindeststandards sind für den WWF ein Instrument, den Massenmarkt schrittweise zu mehr Nachhaltigkeit zu bewegen und damit dem Naturschutz mehr Platz zu verschaffen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Dem WWF gehen die Kriterien des Runden Tisches für Palmöl (RSPO) noch nicht weit genug, wir sehen sie als Mindeststandard. Mit Hilfe des Forums möchten wir erreichen, , dass kein Palmöl ohne Zertifizierung mehr ins Land kommt und dass alle Unternehmen nur noch segregiertes Palmöl nutzen, so dass mehr Transparenz entsteht und Lieferanten, die sich nicht an soziale und ökologische Kriterien halten keine Abnehmer mehr finden.

Wir werden uns intensiv dafür einsetzen, dass die FONAP-Zusatzkriterien, umgesetzt und Lieferanten unterstützt werden, die über die existierenden Zertifizierungssysteme hinausgehen. Dazu gehört, dass Plantagen nicht auf Torfwäldern oder Flächen mit hohem Kohlenstoffwert entstehen, dass auf gefährliche Pestizide verzichtet wird, klare Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen ausgewiesen werden und alle Palmöl-Früchte aus legalen Quellen stammen. Wir planen Pilotprojekte, um diese Anforderungen überprüfbar zu machen und engagieren uns zusätzlich in der „Palm Oil Innovators Group“, in der sich fortschrittliche Produzenten mit NGOs zusammen geschlossen haben, um ähnliche Anforderungen bei der Produktion umzusetzen.

Ansprechpersonen

Hannah-Heidi Schindler

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Wer wir sind

Die Zentis GmbH & Co. KG ist einer der führenden fruchtverarbeitenden Betriebe Europas und liefert neben Frucht- und Gemüsezubereitungen auch Marzipan-Rohmassen für die weiterverarbeitende Milch-, Back und Süßwarenindustrie. Zudem zählt das Unternehmen zu den größten Produzenten von Konfitüren und Brotaufstrichen.

Das Unternehmen steht für beispiellose Expertise bei der Veredelung von Früchten und anderen natürlichen Rohstoffen: Zentis, das bedeutet erstklassige Produkte, kompromisslose Qualitätspolitik und eine echte Leidenschaft für Früchte.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns die gleichberechtigte Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte – als gelebte Verantwortung für alle unternehmerischen Dimensionen.* Für uns als Hersteller hochwertiger, fruchtbasierter Lebensmittel ist die Natur der wichtigste Lieferant. Seit über 120 Jahren liefert sie uns die besten Rohstoffe für unsere Produkte. Wir wissen auch um die Bedeutung der Menschen, die auf allen Ebenen des Herstellprozesses, von der Ernte bis zur Auslieferung unserer Produkte, täglich ihr Bestes geben. Daher ist nachhaltiges Handeln in all seinen Dimensionen für uns oberstes Gebot. Als traditionelles Familienunternehmen denken wir langfristig und fühlen uns kommenden Generationen verpflichtet.

Zentis ist seit 2012 Mitglied des RSPO. Seit 2015 setzen wir für die Zentis Marke zu 100% SG zertifiziertes Palmöl/Palmkernöl ein. Mit dem Zertifizierungsstandard „SG“ (segregated) garantieren wir, dass unsere Produkte ausschließlich zertifiziertes, nachhaltiges Palmöl enthalten. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Primärwälder und ökologische Waldflächen zu erhalten und darüber hinaus faire Arbeitsbedingungen und eine nachhaltige Lebensgrundlage für die Menschen zu sichern, die vor Ort in der Palmölproduktion arbeiten. Gemeinsam mit der RSPO arbeiten wir kontinuierlich daran, geltende Standards stetig zu verbessern und dafür zu sorgen, dass die Palmölherstellung noch nachhaltiger wird.

Ein weiterer Fokus wird in Zukunft auf einem Wandel hinsichtlich all jener Rohstoffe liegen, die Palmöl bzw. Palmkernöl – auch gegebenenfalls in Form von Derivaten und Fraktionen – enthalten. Darunter fallen beispielsweise Gebäck, Aromen und Emulgatoren.

*Unseren Nachhaltigkeitsbericht finden Sie unter: https://www.zentis.de/content/download/15545/556272/version/1/file/_Nachhaltigskeitsbericht_Digital_200812.pdf)

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Durch unsere Mitgliedschaft möchten wir die umfassenden Aktivitäten des FONAP unterstützen und zusammen mit den Interessenspartnern die wichtige Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit im Palmölsektor vorantreiben. Dazu gehört unter anderem die Weiterentwicklung und Verbesserung der bestehenden Zertifizierungssysteme und die transparente Kommunikation über das Thema zertifiziertes Palm(kern)öl. Nur gemeinsam mit anderen Mitgliedern ist es möglich, an der Optimierung und dem Ausbau des RSPO-Standards zu arbeiten.

Ansprechpersonen

Myriam Lhuissier
Myriam.Lhuissier@zentis.de

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Wer wir sind

Nachhaltigkeit greifbarer und messbar machen – dieses Ziel verfolgen Dr. Axel Kölle und Dr. Christian Geßner, bereits seit der Gründung des ZNU – Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung. Mittlerweile arbeiten 15 Mitarbeitende für das anwendungsorientierte Forschungsinstitut innerhalb der Fakultät für Wirtschaft und Gesellschaft der Universität Witten/Herdecke.

Das ZNU zeichnet sich durch ein umfassendes Nachhaltigkeitsnetzwerk aus, welches derzeit über 100 Mitglieder – darunter namhafte mittelständische Lebensmittelhersteller, Logistik- und Dienstleistungsunternehmen, aber auch wissenschaftliche Einrichtungen und Stiftungen sowie Fachzeitschriften. Mit dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften hat das ZNU das erste ganzheitliche und von unabhängiger Seite zertifizierbare Managementsystem rund um das Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Der ZNU-Standard findet mittlerweile an zahlreichen Standorten in der Wirtschaft Anwendung.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Das ZNU setzt sich für die ganzheitliche Betrachtung von Nachhaltigkeit ein, daher muss daran gearbeitet werden, dass alle die an der Vermarktung und Verarbeitung von Kakao beteiligten Akteure zusammen an einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise arbeiten – und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette, insbesondere um Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Umweltauswirkungen in den Ursprungsländern zu verbessern und Wertschöpfung für alle zu generieren.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Das ZNU als namhaftes Partnernetzwerk trägt aufgrund seiner praxisorientierten Forschung, Weiterbildungen rund um das Thema Nachhaltigkeit, der jährlichen ZNU-Zukunftskonferenz und durch Arbeitskreise innerhalb des ZNU-Partnernetzwerkes zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise bei. Wir fördern die Vernetzung, sowie den Erfahrungsaustausch und unterstützen die Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsherausforderungen insbesondere auch für Unternehmen der Lebensmittelbranche. Als Mitglied im Forum möchten wir zum einen von dessen Kompetenzen partizipieren und zum anderen auch unser umfassenden Nachhaltigkeits-Knowhow auf unterschiedlichen Ebenen einbringen.

Ansprechpersonen

ZNU-Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke
Dr. Axel Kölle, Leitung ZNU

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Wer wir sind

BASF ist einer der weltweit größten Hersteller von Inhaltsstoffen für Kosmetikprodukte, Wasch-und Reinigungsmittel sowie von Nahrungsmittelzusatzstoffen. Zur Herstellung dieser Produkte werden hauptsächlich Palmkernöl und dessen Primärderivate sowie zu einem geringeren Teil Palmöl eingesetzt. Mit einem Gesamtvolumen von ca. 500.000 Tonnen an Ölpalmprodukten (2016) gehören diese Rohstoffe zu den wichtigsten nachwachsenden Rohstoffen bei BASF. Damit sind wir in der Lieferkette vom Rohstoff zum Endkonsumentenprodukt ein strategisches Bindeglied für unsere Kunden in der Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie sowie der Lebensmittelindustrie.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Wir sind überzeugt: nachhaltig hergestelltes Palmöl ist machbar. Ein verlässliches Zertifizierungssystem und größtmögliche Transparenz sind die Schlüsselfaktoren zum Schutz von Wäldern mit hohem Kohlenstoffanteil. Mit zahlreichen RSPO-zertifizierten Produktionsstandorten auf allen vier Kontinenten bieten wir unseren Kunden weltweit eine sichere Versorgung und helfen ihnen, ihre Verpflichtungen für nachhaltig zertifizierte, palmbasierte Produkte zu erfüllen. BASF engagiert sich im Austausch mit allen Vertretern der Lieferkette und arbeitet mit an neuen Ansätzen für Projekte mit Kleinbauern und lokalen Gemeinschaften, um die Nachhaltigkeit der gesamten Lieferkette kontinuierlich zu verbessern.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Mit dem Beitritt zum Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) in der Mitgliedskategorie „Supporter" intensiviert BASF als einer der führenden Hersteller von Oleoderivaten sein Engagement für nachhaltige Ölpalmprodukte für die Märkte Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mit der offiziellen Mitgliedschaft in der Kategorie „Supporter" setzt BASF ein wichtiges Signal, dass wir uns kontinuierlich für nachhaltige Ölpalmprodukte engagieren: Wir unterstreichen unsere Selbstverpflichtung, den Markt hin zu nachhaltigen nachwachsenden Rohstoffen zu bewegen und unseren Kunden zu helfen, ihrerseits ihre FONAP Verpflichtungen zu erfüllen.

Ansprechpersonen

Jutta Stute, Stakeholder Manager Global Sustainability Palm Products, BASF Personal Care and Nutrition GmbH

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Wer wir sind

Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 15 Mrd. € und einen Gewinn (bereinigtes EBITDA) von 2,38 Mrd. €. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Rund 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Wir wollen das Leben besser machen, Tag für Tag.

Als ein produzierendes Chemieunternehmen wird bei Evonik eine große Zahl von Rohmaterialien unterschiedlichster Herkunft verarbeitet. Oleochemische Ausgangsmaterialien sind dabei besonders für die Geschäftsbereiche Care Solutions und Oil Additives von Bedeutung. Derivate aus Palmöl und Palmkernöl spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Evonik engagiert sich seit vielen Jahren für die Verwendung von nachhaltigem Palmöl in der Lieferkette. Dabei setzen wir auf international anerkannte Zertifizierungsstandards. Seit 2010 ist Evonik Mitglied im Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) und informiert über Aktivitäten und Ziele zur Förderung nachhaltigen Palmöls im jährlichen RSPO-Fortschrittsbericht. Im Rahmen unseres Engagements für den verantwortlichen Umgang mit Palmöl vernetzen wir uns außerdem entlang der Wertschöpfungskette aktiv mit NGOs, Kunden und weiteren Stakeholdern.

Als Gründungsmitglied der Action for Sustainable Derivatives (ASD) bekennt sich Evonik zu entwaldungsfreien Lieferketten. ASD ist eine Initiative, die die Rückverfolgbarkeit von Palmölderivaten auf Mühlen- und Plantagenebene zum Ziel hat. Eigene Methoden zur Risikoanalyse und gemeinsame Aktionspläne sollen helfen, fortschreitender Entwaldung entgegenzuwirken. Im Rahmen von ASD berichten Care Solutions und Oil Additives jährlich über den Transparenzgrad entlang der Lieferkette und beteiligter Ölmühlen. Zudem will Evonik bis 2023 ausschließlich Produkte auf Basis von RSPO-zertifiziertem Palmöl und Palmkernöl verwenden.

Um nicht nur bei der Beschaffung von palmbasiertem Material die Verantwortung als Teil der Wertschöpfungskette wahrzunehmen engagiert sich Evonik zusammen mit weiteren Projektpartnern direkt in den Erzeugerländern, um Einfluss auf die Verbesserung der Situation vor Ort zu nehmen.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die Bereitstellung von Rohstoffen aus zertifiziertem Palmöl stellt einen wichtigen Schritt hin zu verbesserten Bedingungen bei der Palmölerzeugung dar. Ohne die Schaffung eines Bedarfs in den Absatzmärkten, der den Erzeugern nachhaltigen Palmöls einen wirtschaftlichen Anreiz bietet, wird es keine nachhaltig positive Veränderung bei der Palmölerzeugung geben. Mit den derzeit erreichten Zielen können wir uns aber noch nicht zufrieden geben. Um der Verantwortung für eine nachhaltige Erzeugung von Palm-/Palmkernöl gerecht zu werden bedarf es weiterer Anstrengungen.

Das FONAP bietet als Vertretung der Interessen einer Vielzahl von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen die Möglichkeit sich für die nachvollziehbare Umsetzung der bestehenden Regeln und eine fortwährende Verbesserung des Zertifizierungssystems einzusetzen.

Darüber hinaus liefert der branchen- und lieferstufenübergreifende Erfahrungsaustausch wertvolle Impulse.

Ansprechpersonen

E-Mail: sustainability-care-solutions@evonik.com

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Wer wir sind

ICOF Europe GmbH

Das Kerngeschäft von Intercontinental Oils & Fats Europe GmbH (ICOF Europe GmbH) ist der Vertrieb von oleochemischen Produkten, erzeugt aus Palm- und Palmkernöl, in Europa sowie Teilen des mittleren Ostens und Nordafrika. ICOF Europe ist Mitglied der Musim Mas Gruppe und betreibt die europäischen (inkl. DACH) Marketing- und Vertriebsaktivitäten für die oleochemischen Produkte der Unternehmens Gruppe.

Über die Musim Mas Group

Die Musim Mas Gruppe ist mit eigenen Plantagen, Mühlen, Raffinerien und Logistikservices in der gesamten Palm- und Palmkernöl-Lieferkette vertreten. Die Gruppe arbeitet mit über 38.000 Mitarbeitern in 13 Ländern Asiens, Europa und Nord- und Südamerika daran Palmöl und dessen Derivate in einer umweltfreundlichen, sozialen und wirtschaftlichen Art und Weise zu vermarkten.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

  • ICOF & Musim Mas Nachhaltigkeits-Politik

Wir verpflichten uns mit der im Dezember 2014 (Update in 2020 veröffentlichten Musim Mas Nachhaltigkeitspolitik zu nachfolgenden Punkten:

  • Keine Abholzung von High Conservation Value (HCV) Flächen und Wäldern mit hohen Kohlenstoffdioxid Einlagerungen (High Carbon Stock (HCS)).
  • Kein Anbau auf Torfböden, unabhängig von der Tiefe.
  • Keine Ausbeutung
  • Einhaltung der regionalen, nationalen und internationalen Gesetzgebungen
  • Förderung der lokalen Gemeinden
  • Einführung und Ausbau einer nachhaltigen Lieferkette

Die Nachhaltigkeitspolitik der Musim Mas Gruppe finden Sie hier.

Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO)

Musim Mas ist eins der Gründungsmitglieder der RSPO, ICOF ist Mitglied seit 2012. Die Musim Mas Gruppe verpflichtet sich voll zu den Prinzipien und Kriterien (P&C) der RSPO und ist zu 100% RSPO-zertifiziert. Neue Mitglieder der Gruppe werden innerhalb von drei Jahren zertifiziert. Zudem gestalten wir aktiv die Verbesserung der RSPO P&Cs und anderer Kriterien mit durch unsere Teilnahme an Arbeitsgruppen, wie z.B. der RSPO Arbeitsgruppe für Menschenrechte.

Palm Oil Innovation Group (POIG)

Die Palm Oil Innovation Group (POIG) arbeitet daran, durch Verbesserung der RSPO Standards und Verpflichtungen den RSPO zu unterstützen, dies geschieht durch erhöhte Anstrengungen existierende RSPO Standards zu implementieren und sich mit weiteren kritischen Punkten auseinander zu setzen.

Musim Mas ist die erste größere beigetretene Palmöl-Gruppe aus Südostasien und ist derzeit dabei den Verifizierungsvorgang nach den POIG-Kriterien zu durchlaufen. Die Ergebnisse werden in naher Zukunft veröffentlicht werden.

Um mehr über POIG zu erfahren, klicken Sie bitte hier.

Zusammenarbeit mit Stakeholdern
Fire Free Alliance (FFA)

Musim Mas ist Gründungsmitglied der Fire-Free Alliance (FFA) seit März 2016 und arbeitet mit lokalen Gemeinden in der Umgebung von Musim Mas Anwesen zusammen, um dessen Fähigkeiten zu erhöhen, eine feuerfreie Umgebung sicher zu stellen.

Klicken Sie hier, um mehr über FFA zu erfahren.

Palm Oil and NGO Alliance (PONGO)

Gegründet in 2015 und offiziel gestartet im Juni 2017, vereint die PONGO Alliance Mitglieder aus Industrie und NGOs (überwiegend aus Palmöl produzierenden und handelnden Ländern), um das Management von Orang-Utans und der weiteren Tierwelt innerhalb von Palmöl-Landschaften zu unterstützen.

Klicken Sie hier, um mehr über die PONGO Alliance zu erfahren.

Stärkung der Lieferketten
Indonesian Palm Oil Development Scheme (IPODS)

In Zusammenarbeit mit der International Finance Coproration (IFC), einem Mitglied der World Bank Group, implementieren wir das Indonesian Palm Oil Development Scheme (IPODS) zur Erhöhung der Möglichkeiten von unabhängigen Kleinbauern, welche eine kritische Stakeholdergruppe darstellen.

Das Programm dient dem Zweck diese unabhängigen Kleinbauern zu effektiven Landwirtschaftsstandards durch die Hilfe von großen Palmölunternehmen zu verhelfen. Die Musim Mas Gruppe bietet agrarwissenschaftliches Training, Zugang zu finanzieller Unterstützung und globalen Märkten und vermittelt Wissen bezüglich rechtlicher Voraussetzungen. Das Projekt schließt Lücken zwischen derzeitigen Praktiken und Erfordernissen für Zertifizierungen. Das Projekt is auch Ziel der Bemühungen mehr Kleinbauern zu erreichen und eine inklusive Lieferkette zu erwirken.

Für weitere Informationen bezüglich dieses Projektes, klicken Sie bitte hier.

Extension Services Programme (ESP)

Die Musim Mas Gruppe ist in der frühen Planungshase der Implementierung eines Capacity Building Programme für unabhängige Kleinbauern, welche an unsere 3rd Party Lieferanten liefern. Weitere Details werden in naher Zukunft bekannt gegeben.

Vorteile des FONAP

Wir sehen das FONAP als wichtiges Kommunikationsmittel und Werkzeug verschiedenster Stakeholder der Palmöl-Lieferkette. Beide Enden der Lieferkette zu verbinden, Probleme zu identifizieren, gemeinsame Lösungen und Ziele zu erarbeiten und für diese auf globaler Ebene einzutreten ist unabdingbar, um eine Transformation zu einer nachhaltigen Palmöllieferkette zu vollbringen.

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Wer wir sind

Die IOI Oleo GmbH ist die deutsche Niederlassung der IOI Oleochemicals aus Malaysia. Neben dem Hauptsitz in Hamburg umfasst die IOI Oleo GmbH zwei Produktionsstätten in Witten und Wittenberge.

Als einer der führenden europäischen Anbieter von oleochemischen Spezialitäten fertigt das Unternehmen maßgeschneiderte Produkte an beiden Standorten und vermarktet sie weltweit, vor allem an die Anwendungsbereiche: Personal Care, Pharma, Nutrition und Technical Application.

Was wir für Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Neben den Verpflichtungen in der „IOI Group Sustainable Palm Oil Policy”, die unsere Geschäftstätigkeit betreffen, verpflichtet sich die IOI-Sparte Oleochemie zu Folgendem:

Umweltmanagement

  • Die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen und die Minimierung der Auswirkungen unseres Handelns und unserer Produkte auf die Umwelt
  • Die Anwendung umweltfreundlicher Prozesse, um Abfälle zu minimieren und Ressourcen zu schonen, sowie die Entwicklung innovativer Produkte auf ökologischer Basis, die eine geringere Auswirkung auf die Umwelt haben

Markt und Lieferkette

  • Verantwortungsvolle Kriterien für die Beschaffung von Palmöl, und die Einhaltung aller in der „IOI Group Sustainable Palm Oil Policy” festgelegten Fristen
  • Der Aufbau einer nachvollziehbaren und transparenten Lieferkette

Menschenrechte am Arbeitsplatz

  • Die Schaffung gerechter und gleicher Arbeitsmöglichkeiten für alle Mitarbeiter einschließlich Vertrags-, Zeit- und Gastarbeiter, unabhängig von Nationalität, Rasse, Religion oder Geschlecht
  • Die Schaffung eines sicheren Arbeitsumfelds und die Bereitstellung einer angemessenen Ausrüstung sowie Schulungen im Bereich der Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien

Transparenz und allgemeines Engagement

  • Die Unterstützung positiver wirtschaftlicher Veränderungen, um eine vorteilhafte soziale Auswirkung auf Menschen und Kommunen sicherzustellen
  • Die Pflege eines offenen und transparenten Austausches mit den Kommunen durch effektive Kommunikationskanäle und Gespräche
  • Der Aufbau von Beschwerdemechanismen, welche die Palmölproduktion und -beschaffung der IOI-Gruppe abdecken und gleichzeitig alle Fragen und/oder Beschwerden in Zusammenhang mit unseren Produktionsbetrieben ansprechen

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Nachhaltigkeit betrifft uns alle, uns als Anbieter und Produzent oleochemischer Rohstoffe ebenso wie unsere Kunden, die Endprodukthersteller. Nur wir haben die Mittel in der Hand, die Transformation des Palmölmarkts voranzutreiben und dauerhaft zu unterstützen. Denn mit einem reellen Streben, nachhaltig erzeugte Produkte einzusetzen, und mit einer entsprechenden Nachfrage können wir gemeinsam die Nachhaltigkeit der Palmölwirtschaft verbessern. Deshalb sehen wir in der FONAP Mitgliedschaft als „Supporter“ eine Plattform der Information und des Austauschs mit anderen Unternehmen, um die Akzeptanz von nachhaltig zertifizierten Palm-und Palmölprodukten zu erhöhen.

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Wer wir sind

Kao Chemicals ist ein international führendes Unternehmen, das sich mit der Herstellung von Tensiden beschäftigt. Als eine Tochtergesellschaft der Kao Corporation, Japan, entwickeln und produzieren wir hochwertige Produkte, die in vielen Bereichen des Lebens und der Industrie Anwendung finden.

Die Kao Chemicals GmbH vertreibt bzw. stellt eine Vielzahl von Produkten her, welche über chemische Modifizierungen aus Palmöl und Palmkernöl hergestellt werden können. Hierzu gehören beispielsweise Fettalkohole, tertiäre Amine oder Ethersulfate.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Es ist wichtig, Lebensräume auf unserem Planeten in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten. Die Areale, welche zum Anbau von Ölpalmen genutzt werden, sollten möglichst umwelt- und sozialverträglich gestaltet werden. Hierzu wird die Kao Chemicals GmbH seinen Beitrag leisten.

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Alle Unternehmen der Kao Gruppe fühlen sich dem Vorsatz „In Harmony with Nature“ verpflichtet. Damit verbindet die Öffentlichkeit eine Vorbildfunktion. Bei Kao Chemicals GmbH wird diese Funktion nicht nur intern umgesetzt, sondern auch mit der interessierten Öffentlichkeit kommuniziert.

Ansprechpersonen

Dr. Michael Top

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Wer wir sind

Peter Greven Nederland, das Unternehmen für Life Science innerhalb der Peter Greven Gruppe, stellt Metallseifen, Alkaliseifen und Dispersionen auf Basis ausgewählter, qualitativ hochwertiger pflanzlicher Fettsäuren her.

Peter Greven hat den Standort Venlo bereits seit vielen Jahren konsequent auf die Bedürfnisse der Pharma-, Lebensmittel-, Futtermittel- und Kosmetikindustrie ausgerichtet: Alle Produkte werden unter GMP-Bedingungen und gemäß HACCP-Standards hergestellt, sind Koscher- und Halal-zertifiziert, erfüllen alle wichtigen Pharmakopöen (bspw. Ph.Eur., USP/NF, BP, JP, CP, DAB) sowie die FDA-Richtlinien für den direkten Lebensmittelkontakt (GRAS) und sind konform mit dem neuesten Food Chemical Codex (FCC). Zusätzlich wurde ein Managementsystem zur Lebensmittelsicherheit eingeführt, welches mit dem FSSC 22000 (ISO 22000) Zertifikat ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus hat Peter Greven im Jahr 2013 erfolgreich die GMP+ B2 (2010)-Zertifizierung für die Futtermittelindustrie abgeschlossen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Bereits im Jahr 2010 sind wir Mitglied im RSPO geworden. Da jedoch zu dieser Zeit keine zertifizierte Fettsäure auf dem Markt verfügbar war, konnten wir erst ab dem Jahr 2013 beginnen, zertifizierte Produkte herzustellen. Mittlerweile haben wir unseren Standort in Venlo so weit umgestellt, dass wir zu 100% RSPO Mass Balance zertifizierte Fettsäuren einsetzen. Gleichzeitig bietet unser Produktportfolio mit RSPO Segregated zertifizierten Produkten bereits die nächste, höhere Zertifizierungsstufe.

https://www.peter-greven.de/qualitaetsmanagement/rspo

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die Probleme der Palmölerzeugung sind mit einer reinen Substitution nicht lösbar, sondern würden lediglich in andere Bereiche verschoben. Daher arbeiten wir stetig daran, uns stärker auf den Einsatz von nachhaltig gewonnenem Palmöl zu fokussieren. Mit der Mitgliedschaft als Supporter im FONAP wollen wir über einen aktiven Dialog mit den anderen Mitgliedern und Supportern die Nachfrage, den Einsatz und die Akzeptanz von nachhaltig zertifizierten Palm- und Palmkernölprodukten im Markt steigern.

Ansprechpersonen

Verena Koch, Nachhaltigkeitsmanagerin
V.Koch@peter-greven.de

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Wer wir sind

Peter Greven Nederland, das Unternehmen für Life Science innerhalb der Peter Greven Gruppe, stellt Metallseifen, Alkaliseifen und Dispersionen auf Basis ausgewählter, qualitativ hochwertiger pflanzlicher Fettsäuren her.

Peter Greven hat den Standort Venlo bereits seit vielen Jahren konsequent auf die Bedürfnisse der Pharma-, Lebensmittel-, Futtermittel- und Kosmetikindustrie ausgerichtet: Alle Produkte werden unter GMP-Bedingungen und gemäß HACCP-Standards hergestellt, sind Koscher- und Halal-zertifiziert, erfüllen alle wichtigen Pharmakopöen (bspw. Ph.Eur., USP/NF, BP, JP, CP, DAB) sowie die FDA-Richtlinien für den direkten Lebensmittelkontakt (GRAS) und sind konform mit dem neuesten Food Chemical Codex (FCC). Zusätzlich wurde ein Managementsystem zur Lebensmittelsicherheit eingeführt, welches mit dem FSSC 22000 (ISO 22000) Zertifikat ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus hat Peter Greven im Jahr 2013 erfolgreich die GMP+ B2 (2010)-Zertifizierung für die Futtermittelindustrie abgeschlossen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmsektor tun

Bereits im Jahr 2010 sind wir Mitglied im RSPO geworden. Da jedoch zu dieser Zeit keine zertifizierte Fettsäure auf dem Markt verfügbar war, konnten wir erst ab dem Jahr 2013 beginnen, zertifizierte Produkte herzustellen. Mittlerweile haben wir unseren Standort in Venlo so weit umgestellt, dass wir zu 100% RSPO Mass Balance zertifizierte Fettsäuren einsetzen. Gleichzeitig bietet unser Produktportfolio mit RSPO Segregated zertifizierten Produkten bereits die nächste, höhere Zertifizierungsstufe.

https://www.peter-greven.de/qualitaetsmanagement/rspo

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Die Probleme der Palmölerzeugung sind mit einer reinen Substitution nicht lösbar, sondern würden lediglich in andere Bereiche verschoben. Daher arbeiten wir stetig daran, uns stärker auf den Einsatz von nachhaltig gewonnenem Palmöl zu fokussieren. Mit der Mitgliedschaft als Supporter im FONAP wollen wir über einen aktiven Dialog mit den anderen Mitgliedern und Supportern die Nachfrage, den Einsatz und die Akzeptanz von nachhaltig zertifizierten Palm- und Palmkernölprodukten im Markt steigern.

Ansprechpersonen

Verena Koch, Nachhaltigkeitsmanagerin
V.Koch@peter-greven.de

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Wer wir sind

Wir sind eine Denkfabrik und ein kollaboratives Netzwerk von problembewussten und leidenschaftlichen Menschen, die in den letzten Jahren an und in zahlreichen Nachhaltigkeitsinitiativen gearbeitet haben. Wir setzen uns für regenerative Lösungsansätze ein und verstehen die Bedeutung von Innovation. Gleichzeitig erkennen wir den Wert schneller, pragmatischer Lösungen an, die möglicherweise eine größere Wirkung erzielen können.

 

Was wir für Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Als zivilgesellschaftlich engagierte Bürger*innen bringen wir unterschiedliche Expertisen und Perspektiven zusammen – Zertifizierung und Standardsetzung, Ernährungswissenschaften, Internationales Marketing und Kommunikation, Ethik, Personalentwicklung usw. Palmöl ist ein immer wieder im Fadenkreuz massiver Kritik stehender agrarischer Rohstoff. Gleichzeitig wird vielfach betont, wie unverzichtbar Palmöl für die Nutzung in westlichen Märkten und auch vor allem für die Menschen in den Herkunftsländern ist. So arbeiten wir daran, das Produktionssystem wie auch den Wert dieses besonderen Rohstoffes für die vielfältigen Anwendungen besser zu verstehen und zu durchdringen. Auch engagieren wir uns dafür, Mittel und Wege mit zu identifizieren, die zu einer insgesamt ökologischeren, sozial gerechteren und ökonomisch beständigen Palmöl-basierten Wirtschaftsweise führen können. Für uns ist ein demokratischer, konsensorientierter Interessensausgleich und Diskurs in jeder Hinsicht unverzichtbar. Nur gemeinsam können wir bestehende Herausforderungen angehen und zu konstruktiven Lösungen finden.

 

Warum wir Mitglied im Forum Nachhaltiges Palmöl sind

Als Multiakteurspartnerschaft ist das Forum Nachhaltiges Palmöl (FONAP) in Deutschland eine wahrlich breit aufgestellte Plattform mit vielfältiger Anspruchsgruppenperspektive. FONAP strahlt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und genießt nach unserer Wahrnehmung einen exzellenten Ruf – wird es international durchaus aus Leuchtturm für erfolgreichen Lösungsdiskurs gesehen. Vor diesem Hintergrund wollen wir von FONAP lernen, in dem wir zuhören, uns aber auch kritisch-konstruktiv einbringen, um die vor uns stehenden Aufgaben für mehr Nachhaltigkeit auch im Palmölsektor mit zu adressieren und anzugehen.

 

Ansprechpersonen

Dorothea Frommberger

Sascha Tischer

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RSPO Roundtable on Sustainable Palm Oil

Der RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) ist eine globale Multi-Stakeholder-Initiative, die 2004 gegründet wurde, um den nachhaltigen Anbau und die Nutzung von Palmöl in der gesamten Lieferkette zu fördern. Er ist eine internationale gemeinnützige Mitgliederorganisation, deren Ziel es ist, die verschiedenen Akteure der Palmölindustrie zu vereinen, um das Wachstum und die Verwendung von nachhaltigem Palmöl durch einen glaubwürdigen globalen Standard zu fördern. Die Interessenvertreter kommen aus sieben Bereichen: Palmölproduzenten, Verarbeiter und Händler, Konsumgüterhersteller, Einzelhändler, Banken/Investoren sowie Nichtregierungsorganisation (NGOs).

Basierend auf dem neuesten RSPO-Standard (2024), müssen zertifizierte Unternehmen strenge Prinzipien und Kriterien erfüllen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Schutz von Wäldern um Abholzung und Biodiversitätsverlust zu verhindern.
  • Keine Rodung von Primärwäldern oder Torfgebieten.
  • Wahrung von Menschenrechten, einschließlich der Rechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften. Dies schließt die Einholung der „Free, Prior and Informed Consent“ (FPIC) ein, bevor Land genutzt wird.
  • Faire Arbeitsbedingungen, inklusive der Verhinderung von Kinder- und Zwangsarbeit.
  • Reduktion von Treibhausgasemissionen und Förderung von Klimaresilienz in der Produktion.
  • Rückverfolgbarkeit der Lieferkette und transparente Berichterstattung.

Der RSPO-Kleinbauernstandard (RSPO Independent Smallholder Standard, ISH-Standard) ist ein spezieller Zertifizierungsstandard, der 2020 eingeführt und 2024 überarbeitet wurde, um Kleinbäuerinnen und -bauern besser in den nachhaltigen Palmölanbau einzubinden.

Es gibt verschiedene Zertifizierungsmodelle, darunter Identity Preserved, Segregated und Mass Balance, die unterschiedliche Grade an Rückverfolgbarkeit erlauben.

Kritik gibt es trotz der Fortschritte: Einige Organisationen fordern strengere Kontrollen und bessere Umsetzung der Standards vor Ort, jüngste Beispiele aus Guatemala und Honduras. Dennoch ist der RSPO der weltweit wichtigste Standard für nachhaltiges Palmöl und trägt wesentlich dazu bei, problematische Praktiken in der Palmölindustrie zu bekämpfen und nachhaltigere Lieferketten zu etablieren.

Ende 2024 waren rund 5,2 Millionen Hektar Palmöl-Anbauflächen RSPO-zertifiziert. Das entspricht rund 20 % der globalen Palmölproduktion. Kein anderes Zertifizierungssystem hat diese Reichweite. Der RSPO hat weltweit mehr als 6000 Mitglieder. Deutschland ist mit fast 500 Mitgliedern (Stand: September 2023) eines der am stärksten vertretenen Länder im RSPO.

Das FONAP beteiligte sich 2017/18 und 2023/24 aktiv am Überarbeitungsprozess der RSPO Principles & Criteria.

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ISCC International Sustainability and Carbon Certification

Der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) Standard wurde im Jahr 2006 in einem Multi-Stakeholder Prozess mit Vertreter*innen aus der Landwirtschaft, der verarbeitenden und veredelnden Industrie, Handel sowie ökologisch und sozial agierenden Nichtregierungsorganisationen entwickelt. Der Standard hat das Ziel, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien für alle Arten von landwirtschaftlichen Rohstoffen zu etablieren.

Unter anderem wird die Einhaltung der Nachhaltigkeitsanforderungen der Europäischen Union (Erneuerbare Energien Richtlinie - EU RED II) sowie der deutschen Bundesregierung (Deutschen Biokraft- und Biostrom-Nachhaltigkeitsverordnungen - Biokraft-NachV) im Bereich Biomasse und -energie überprüft. Darüber hinaus kann der Standard auch für die Zertifizierung von nachhaltigem Palm(kern)öl genutzt werden (ISCC PLUS).

Der ISCC-Standard ist seit Juli 2010 in Deutschland anerkannt. Die Anerkennung durch die EU-Kommission (ISCC EU Standard) erfolgte im Juli 2011 für alle Arten von Biomasse und Biokraftstoffen weltweit.

Das neue System ISCC PLUS wurde 2012 vorgestellt und bietet den bereits unter ISCC DE und ISCC EU zertifizierten Systemnutzern die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeitszertifizierung auf andere Verwendungsbereiche wie Nahrungs- und Futtermittel auszuweiten.

Heute gehört ISCC zu den erfolgreichsten Zertifizierungssystemen weltweit. Bisher wurden über 40.000 Zertifikate in über 100 Ländern ausgestellt. 57 unabhängige Zertifizierungsstellen kontrollieren die Anforderungen des ISCC Standards. Die Interessen der unterschiedlichen Stakeholder werden im gemeinnützigen Verein ISCC e.V. mit derzeit 254 Mitgliedern gebündelt. Zum Stand September 2023 gab es rund 9.400 gültige Zertifikate.

Folgende sechs Prinzipien müssen für die Zertifizierung durch ISCC PLUS eingehalten werden:

  1. Schutz und Erhalt von Flächen (High Conservation Value, HCV) mit hoher Biodiversität oder hoher Kohlenstoffspeicherkapazität
  2. Landwirtschaftliche Produktion unter Einhaltung von guten landwirtschaftlichen Praktiken. Dies beinhaltet den Schutz der Bodenfruchtbarkeit, der Wasserqualität und -quantität, der Minderung von Emissionen sowie die Minimierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
  3. Sichere Arbeitsbedingungen durch Fortbildungsmaßnahmen, Verwendung von Schutzkleidung sowie angemessene und schnelle Hilfeleistung bei Unfällen
  4. Einhaltung der Menschen-, Arbeits- und Landrechte sowie Sicherstellung verantwortungsvoller Arbeitsbedingungen, Gesundheit, Sicherheit und Wohlstand der Arbeitskräfte und der indigenen Bevölkerung
  5. Einhaltung der regionalen und nationalen Gesetzgebungen sowie relevanter internationaler Abkommen
  6. Einhaltung von Guten Management Praktiken

Weitere Informationen zur Zertifizierung mit ISCC PLUS finden Sie in unserem Factsheet.

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RSB Roundtable on Sustainable Biomaterials

Der Roundtable on Sustainable Biomaterials (Runder Tisch für Nachhaltige Biomaterialien -RSB) ist eine internationale Initiative, welche Produzenten, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen, Experten, Regierungen und zwischenstaatliche Gesellschaften zusammenbringt, um die nachhaltige Produktion und Verarbeitung von Biomaterialien voranzutreiben. Derzeit zählt der RSB rund 130 Mitglieder (Stand: September 2023).

Der RSB wurde im Jahr 2007 als „The Roundtable on Sustainable Biofuels" gegründet, um die Nachhaltigkeit von Bioenergie zu fördern. Um der steigenden Nachfrage nach Biomaterialien gerecht zu werden, wurde der Runde Tisch Anfang 2013 in „The Roundtable on Sustainable Biomaterials" umbenannt. Als Biomaterialien bezeichnet man Produkte, welche aus Biomasse hergestellt werden. Hierzu zählen Bioenergie wie flüssige Biokraftstoffe, aber auch Biomasse und Biogas für die Wärme- und Elektrizitätsherstellung. Auch Biokunststoffe und -Kosmetik, -Nahrungsmittelzusatzstoffe, biobasierte Chemikalien oder Biokraftstoffe zählen zu Biomaterialien.

Seit 2011 vergibt der Roundtable on Sustainable Biomaterials einen Standard für nachhaltig produzierte und verarbeitete Biomasse, Biokraftstoffe und Biomaterialien, welcher auf 12 Prinzipien und 39 Kriterien beruht.

Folgende 12 Prinzipien müssen von den RSB-Mitgliedern eingehalten werden:

  1. Legalität
  2. Planung, Monitoring und kontinuierliche Verbesserung
  3. Treibhausgas-Emissionen
  4. Arbeits- und Menschenrechte
  5. Ländliche und soziale Entwicklung
  6. Lokale Ernährungssicherung
  7. Umweltschutz
  8. Boden
  9. Wasser
  10. Luft
  11. Nutzung von Technologien, Input und Abfallmanagement
  12. Landrechte

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RSB Roundtable on Sustainable Biomaterials

The Roundtable on Sustainable Biomaterials (RSB) is an international initiative that brings together producers, companies, non-governmental organisations, experts, governments and intergovernmental societies to promote the sustainable production and processing of biomaterials. The RSB currently has around 130 members (as of September 2023).

The RSB was founded in 2007 as "The Roundtable on Sustainable Biofuels" to promote the sustainability of bioenergy. In order to meet the increasing demand for biomaterials, the Roundtable was renamed "The Roundtable on Sustainable Biomaterials" at the beginning of 2013. Biomaterials are products that are made from biomass. These include bioenergy such as liquid biofuels, but also biomass and biogas for the production of heat and electricity. Biomaterials also include bioplastics and cosmetics, food additives, bio-based chemicals and biofuels.

Since 2011, the Roundtable on Sustainable Biomaterials has been issuing a standard for sustainably produced and processed biomass, biofuels and biomaterials, which is based on 12 principles and 39 criteria.

The following 12 principles must be observed by RSB members:

  1. Legality
  2. Planning, monitoring and continuous improvement
  3. Greenhouse gas emissions
  4. Labour and human rights
  5. Rural and social development
  6. Local food security
  7. Environmental protection
  8. Soil
  9. Water
  10. Air
  11. Utilisation of technologies, input and waste management
  12. Land rights

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ISCC International Sustainability and Carbon Certification

The International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) standard was developed in 2006 in a multi-stakeholder process with representatives from agriculture, the processing and refining industry, trade and ecologically and socially active non-governmental organisations. The standard aims to establish ecological and social sustainability criteria for all types of agricultural raw materials.

Among other things, compliance with the sustainability requirements of the European Union (Renewable Energy Directive - EU RED II) and the German Federal Government (German Biofuel and Bioelectricity Sustainability Ordinances - Biokraft-NachV) in the biomass and biomass energy sector is verified. In addition, the standard can also be used for the certification of sustainable palm (kernel) oil (ISCC PLUS).

The ISCC standard has been recognised in Germany since July 2010. It was recognised by the EU Commission (ISCC EU Standard) in July 2011 for all types of biomass and biofuels worldwide.

The new ISCC PLUS system was introduced in 2012 and offers system users already certified under ISCC DE and ISCC EU the opportunity to extend their sustainability certification to other areas of use such as food and animal feed.

Today, ISCC is one of the most successful certification systems in the world. To date, over 40,000 certificates have been issued in over 100 countries. 57 independent certification bodies monitor the requirements of the ISCC standard. The interests of the various stakeholders are pooled in the non-profit organisation ISCC e.V., which currently has 254 members. As of September 2023, there were around 9,400 valid certificates.

The following six principles must be adhered to for certification by ISCC PLUS:

  1. Protection and conservation of areas (High Conservation Value, HCV) with high biodiversity or high carbon storage capacity
  2. Agricultural production in compliance with good agricultural practices.
  3. This includes protecting soil fertility, water quality and quantity, reducing emissions and minimising the use of pesticides
  4. Safe working conditions through training measures, the use of protective clothing and appropriate and rapid assistance in the event of accidents
  5. Compliance with human, labour and land rights and ensuring responsible working conditions, health, safety and prosperity of workers and the indigenous population
  6. Compliance with regional and national legislation and relevant international agreements
  7. Compliance with good management practices

Weitere Informationen zur Zertifizierung mit ISCC PLUS finden Sie in unserem Factsheet.

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RSPO Roundtable on Sustainable Palm Oil

The RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) is a global multi-stakeholder initiative founded in 2004 to promote the sustainable cultivation and use of palm oil throughout the supply chain. It is an international non-profit membership organization whose aim is to unite the various actors in the palm oil industry in order to promote the growth and use of sustainable palm oil through a credible global standard. Stakeholders come from seven sectors: palm oil producers, processors and traders, consumer goods manufacturers, retailers, banks/investors, and non-governmental organizations (NGOs).

Based on the latest RSPO standard (2024), certified companies must meet strict principles and criteria. These include, among others:

  • Protection of forests to prevent deforestation and biodiversity loss

  • No clearing of primary forests or peatlands

  • Respect for human rights, including the rights of indigenous peoples and local communities. This includes obtaining Free, Prior and Informed Consent (FPIC) before land is used

  • Fair working conditions, including the prohibition of child and forced labor

  • Reduction of greenhouse gas emissions and promotion of climate resilience in production

  • Traceability of the supply chain and transparent reporting

The RSPO Independent Smallholder Standard (ISH Standard) is a dedicated certification standard introduced in 2020 and revised in 2024 to better integrate smallholders into sustainable palm oil production.

There are several certification models—Identity Preserved, Segregated, and Mass Balance—which offer different levels of traceability.

Despite progress, the RSPO has also faced criticism: some organizations call for stricter enforcement and better implementation of standards on the ground, with recent examples of concern coming from Guatemala and Honduras. Nevertheless, the RSPO remains the world’s most important standard for sustainable palm oil and plays a crucial role in addressing problematic practices in the palm oil sector and promoting more sustainable supply chains.

By the end of 2024, approximately 5.2 million hectares of palm oil plantations were RSPO-certified, representing about 20% of global palm oil production. No other certification system has achieved such reach. The RSPO has more than 6,000 members worldwide, and Germany, with nearly 500 members (as of September 2023), is one of the countries with the strongest representation. FONAP actively participated in the RSPO Principles & Criteria revision process in 2017/18 and again in 2023/24.

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Who we are

Agrarfrost GmbH is one of the largest German producers of frozen potato products and potato snacks. With around 600 employees, the two production sites in Aldrup and Oschersleben process around 500,000 tonnes of potatoes into 250,000 tonnes of ready-made potato products every year.

Responsibility for people and nature has always been one of the principles of corporate policy for the medium-sized family business, which was founded in 1967.

Further information at www.agrarfrost.de

What we do for sustainability in the palm sector

Even as a user of only small quantities of palm oil, we share responsibility for sustainability in palm oil production. For this reason, we have only been sourcing RSPO-certified palm oil in the segregated material class since 2012. Furthermore, Agrarfrost has been a member of the SAI platform for many years and works closely with the Centre for Sustainable Corporate Governance (ZNU) at Witten/Herdecke University.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

As a medium-sized company, we cannot deal with such a global issue as the ecological and social conditions in palm oil cultivation on our own. The Forum for Sustainable Palm Oil offers a suitable platform to tackle the problems together with politicians, NGOs, industry and trade and to improve the existing systems that serve to protect the environment through a focussed commitment.

Contact person

Elisabeth Wolken, Head of Quality

 

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Who we are

Founded in 1912, the family business Alfred Ritter GmbH & Co. KG is known for its square chocolate brand Ritter Sport. The headquarters in Waldenbuch, Swabia, is now complemented by a second production site in Breitenbrunn, Austria, as well as subsidiaries in other international markets. The chocolate producer currently employs around 1,900 people. Alfred Ritter GmbH & Co. KG sources exclusively certified sustainable cocoa for its entire range. The colourful chocolate squares of the Ritter Sport brand are sold in over 100 countries.

What we do for sustainability in the palm oil sector

As a chocolate manufacturer and therefore a user of palm oil, we want to fulfil our responsibility. We use palm oil for some of our chocolate fillings. We have been sourcing RSPO-certified palm fat since 2014. Since the beginning of 2020, we have only used RSPO-certified palm fat in accordance with the segregated standard. In addition, the company has been working with the Centre for Sustainable Corporate Management (ZNU) at Witten/Herdecke University from the outset. .

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

As a medium-sized family business & chocolate manufacturer, we work very intensively with our main raw material, cocoa. Furthermore, we cannot tackle such a global issue as the ecological and social conditions in palm oil cultivation alone. The Forum for Sustainable Palm Oil offers a suitable platform for tackling the problems together with politicians, NGOs, industry and trade in order to support improvements at source.

Contact person

Georg Hoffmann, Sustainability Manager at Alfred Ritter GmbH & Co. KG

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Who we are

The cosmetics company Beiersdorf AG is based in Hamburg. It achieved sales of 6 billion euros in 2012 and has been listed on the DAX since December 2008. Beiersdorf has more than 150 affiliates worldwide and has the world's largest skincare brand, NIVEA. The internationally successful brand portfolio also includes Eucerin, La Prairie, Labello, 8x4 and Hansaplast. The affiliate tesa SE is one of the world's leading manufacturers of self-adhesive product and system solutions for industry, commerce and consumers. Beiersdorf has more than 130 years of experience in skin care and is characterised by innovative and high-quality products.

*Source: Euromonitor International Limited; by umbrella brand in the face, body and hand care categories; retail sales 2012.

What we do for sustainability in the palm oil sector

Beiersdorf does not purchase any palm oil for the production of cosmetics and does not manufacture any processed substances based on palm oil or palm kernel oil. However, Beiersdorf does use additives such as emulsifiers and surfactants in a number of products, as is customary in the cosmetics industry. These additives are usually produced on the basis of mineral and vegetable oils such as coconut oil, rapeseed oil, palm oil and palm kernel oil.

As a member of the RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil), we support the promotion of sustainable cultivation methods for palm oil. Since 2013, Beiersdorf has purchased a number of certificates corresponding to its annual consumption via the Greenpalm platform, thereby supporting the production of sustainably produced palm oil and palm kernel oil. In addition, we are working closely with suppliers to promote greater transparency in the supply chain and are working with suppliers to gradually switch to physical supply chain models and thus replace the "book and claim" process.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

In addition to our continued involvement in the Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO), Beiersdorf has been a member of the newly founded Forum for Sustainable Palm Oil since 2013. With this membership, we want to contribute to the prompt physical availability of raw materials based on sustainably certified palm oil and palm kernel oil through active dialogue and the exchange of experience with other companies based in the DACH region.

Contact person

Dorle Bahr
e-mail: Dorle.Bahr@beiersdorf.com
Telephone: 040-4909-4706

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Who we are

BGLZ is an independent and internationally active multi-faceted consulting company specialising in product chain certification for a wide range of industries. Each member of staff has been an active lead auditor for many years and carries out numerous audits according to the standards for RSPO, UTZ, FSC, PEFC and ISCC. By pooling our expertise and cross-industry experience from numerous complex audits and various consulting projects, we develop customised concepts and solutions for our national and international clients and assist in the introduction of management systems.

What we do for sustainability in the palm oil sector

We conduct studies on the sustainability and utilisation of land. Associations and organisations value our project experience. In our seminars, we combine theoretical knowledge with practical application and familiarise employees with their tasks in relation to the respective standard. As speakers, we sensitise participants and provide in-depth insights into the sustainable use of resources.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

In seminars, in-house training courses and consultations, we show our customers the opportunities offered by membership of FONAP to demonstrate their commitment to sustainability and the use of sustainable raw materials under stricter criteria, to contribute experience and knowledge and to work proactively with NGOs and industry representatives to support smallholders and the cultivation of sustainable raw materials.

As a member of the Forum for Sustainable Palm Oil, we offer our experience to promote the goals of FONAP.

Contact person

Francisco Müller

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Who we are

BÖRLIND GmbH, based in Germany (Calw-Altburg, Black Forest), is the market leader in the natural facial care segment and has been selling its cosmetic products exclusively through authorised specialist shops such as perfumeries, health food stores and pharmacies for more than 50 years.

The family-owned company maintains fair trade relations worldwide and supports numerous sustainable and social projects.

BÖRLIND includes the brands ANNEMARIE BÖRLIND Natural Beauty and DADO SENS Dermacosmetics. All beauty and care products are made from natural, high-quality raw materials - predominantly from organic farming - that gently and naturally support and improve the skin's functions. The company does not use synthetic perfume oils, synthetic waxes or ingredients such as petroleum derivatives (PEGs, paraffins) or silicones, which are difficult to biodegrade and pose a health risk. The company also rejects raw materials derived from dead animals. The skin compatibility and effectiveness of the products are the top priority and have been clinically confirmed.

What we do for sustainability in the palm oil sector

Börlind GmbH uses palm oil derivatives (such as glyceryl, sucrose or ascorbyl palmitates) in some of its products, which are derivatives from certified sustainably produced palm oil from a certified RSPO plantation (Roundtable on Sustainable Palm Oil).

Why we are a member of the Sustainable Palm Oil Forum

We would like to support the Forum in its goal of significantly increasing the proportion of segregated, certified palm oil and palm kernel oil and corresponding derivatives in the German, Austrian and Swiss markets. We also endeavour to achieve 100% certification for derivatives. This is the only way we can help to ensure that consumers can buy products containing palm oil or palm oil derivatives with a clear conscience!

Advantages of the FONAP

To the video on Youtube

Contact Person

Silva Imken
Head of Corporate Communications Börlind GmbH
s.imken@boerlind.com

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Who we are

BM Certification Deutschland is an independent certifier that is part of the globally active testing and monitoring company EXOVA/BM TRADA. With our individual country teams, we are close to our customers and can react quickly.

What we do for sustainability in the palm oil sector

BM Certification is one of the companies involved in the development process of the RSPO and the standard. After the first version was finalised, BM Certification withdrew, as otherwise there would obviously be conflicts of interest. The development of the standard and its implementation, as well as its practical feasibility, were and are important to BM Certification.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

FONAP offers direct communication with the users of RSPO certification. The introduction of a - sometimes additional - standard is associated with challenges in many companies, which we want to understand precisely. This enables us to respond to their concerns and address the issue in direct dialogue.

Advantages of the FONAP

To the video on Youtube

Contact person

Armin Hodzic, BM Certification Deutschland GmbH

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Who we are

BOS Deutschland e.V. protects the Bornean orangutan in an international network of partner organisations. In two Indonesian rescue centres, injured and orphaned animals are taken in and rehabilitated so that they can be released back into the wild at the end of their training. BOS opens up new protected areas where wild orangutans can live freely and reforests destroyed rainforest areas. We also carry out important educational and public relations work to sensitise people to the acute emergency situation of the orangutan. BOS pursues a holistic approach in its work, which also involves the local authorities and communities, because only together is it possible to ensure the orangutan's survival in the long term.

What we do for sustainability in the palm sector

BOS draws attention to the consequences of unsustainable oil palm cultivation for Indonesia's forests and biodiversity. On the ground in Borneo, we rescue orangutans stranded in palm oil plantations and relocate them to safe forest areas. In existing plantations, BOS promotes compliance with best management practices to protect orangutans. We also protect forest areas on Borneo to prevent them from being converted to other forms of land use.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

BOS is involved in FONAP because we believe that sustainable change in the palm oil sector can only take place in co-operation with all stakeholders.

BOS believes that there is still room for improvement in existing certification systems such as the RSPO, particularly when it comes to effective biodiversity and habitat protection. We are actively committed to this and are seeking dialogue with decision-makers at all levels. BOS therefore welcomes the initiative of FONAP members to face up to their responsibility for greater sustainability and to commit to stricter criteria for palm oil production.

Our aim is to ensure that all principles and criteria for sustainable palm oil cultivation comply with nature conservation regulations in the long term, particularly with regard to orangutan protection.

Contact persons

Daniel Merdes

Nina-Maria Gaiser

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Who we are

The central objectives of the Federal Ministry of Food and Agriculture (BMLEH) are food safety, promotion of healthy nutrition, creation of favourable framework conditions for agriculture, forestry and the fisheries sector and clarity for the consumer. Approximately 1,000 employees with a wide range of expertise are committed to these tasks at the Bonn and Berlin locations, as well as colleagues in the institutions of the subordinate business area.

What we do for sustainability in the palm sector

BMEL is one of the co-initiators of the "Sustainable Palm Oil Forum". Renewable raw materials are promoted by the BMEL with the aim of sustainable, raw material and resource-efficient provision by the agricultural, forestry and fishing industries in particular and a knowledge-based bioeconomy in general. Palm (kernel) oil is an essential renewable raw material for the food, animal feed and consumer goods industries and the most efficient vegetable oil per hectare. As part of sustainable production, BMEL is also committed to taking the interests of the producing countries into account, as sustainability in the palm oil sector can only be achieved together with them.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

The complex situation in the palm oil sector requires a joint approach by all stakeholders. As one of the world's largest palm oil processors, Germany has a special responsibility in this regard. The BMEL therefore supports the multi-stakeholder approach of the "Sustainable Palm Oil Forum" and the close cooperation with the producing countries.

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Who we are

The Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) is responsible for German development policy within the Federal Government. The United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) and the Paris Climate Agreement form the framework for our actions. Important goals of the BMZ are the global realisation of human rights, the fight against hunger and poverty, the protection of the climate and biodiversity, the achievement of gender equality, the implementation of fair supply chains, the promotion of digitalisation and technology transfer as well as the strengthening of private investment to promote sustainable development worldwide.

What we are doing for sustainability in the palm sector

The BMZ has been monitoring developments in the palm oil sector for many years and is committed to promoting sustainable palm oil supply chains. As the EU is the third largest importer of palm oil, Germany also has a special responsibility in this area. The conservation of forests is a particular priority for the BMZ, as demonstrated by its commitment together with partner countries, the private sector and civil society. Specifically, the BMZ is implementing projects in its partner countries to promote sustainable palm oil. These include increasing the income and productivity of smallholder farmers, sustainable cultivation methods, protecting forests and biodiversity (including at landscape level), strengthening the rights of indigenous groups and traceability.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

In order to successfully tackle the complex challenges along the palm oil supply chain, it is important that all relevant stakeholders work together. In addition to mandatory measures for all, this also includes voluntary associations such as FONAP, in which the BMZ has been involved since 2020.

Contact person

Felicitas Röhrig

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Who we are

The BDSI represents the economic interests of the predominantly medium-sized companies in the German confectionery industry. It is both a trade association and an employers' organisation. The BDSI has over 200 member companies, representing around 90% of the value of confectionery production in Germany. The BDSI's product areas include chocolate confectionery, fine baked goods, sweets and sugar confectionery, snacks, branded ice cream, chewing gum and raw masses. As a processor of agricultural products, the German confectionery industry also makes a significant contribution to the promotion of agriculture.

What we are doing for sustainability in the palm sector

Back in 2010, the BDSI called for the expansion of sustainable palm oil cultivation. The member companies of the BDSI promoted this development by continuously increasing the purchase of sustainably produced certified palm oil in accordance with the RSPO standard. Particularly in the early days, the association supported the companies by organising information events on the subject of certification. In the meantime, 94% of the palm oil and palm kernel oil used in the German confectionery industry is already sustainably certified.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

The BDSI is convinced that the use of certified palm oil is the right way to promote sustainable agriculture in the producing countries. With its membership of the Sustainable Palm Oil Forum, the BDSI supports the goal of switching completely to the purchase of sustainably produced certified palm oil in Germany. At the same time, the BDSI would like to use the Sustainable Palm Oil Forum to promote greater acceptance of this valuable tropical raw material.

Contact person

Dr. Torben Erbrath, Geschäftsführer BDSI

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Who we are

The BVE is the leading economic policy organisation of the German food industry. For more than 75 years, it has represented cross-industry interests vis-à-vis politics, administration, the media, the public and market partners.

What we do for sustainability in the palm sector

In addition to price and quality requirements, the raw materials used in the food industry must also fulfil high ecological and ethical criteria. The BVE is therefore in favour of more sustainable palm oil production and supports the industry's commitment to greater sustainability in the palm oil sector.

Contact person

Kim Cheng

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Who we are

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH in Aachen is a subsidiary and production site of the Lindt & Sprüngli Group with headquarters in Kilchberg/ZH (Switzerland). Lindt & Sprüngli has been enchanting the world with chocolate for over 175 years. The Lindt & Sprüngli Group is a global leader in the premium chocolate sector. Quality chocolate from Lindt & Sprüngli is produced at 11 of its own production sites in Europe and the USA. The products are sold by 31 subsidiaries and branches, in around 500 own shops and through a network of over 100 independent distributors around the globe.

Further information can be found at: www.lindt-spruengli.com

What we are doing for sustainability in the palm sector

Even though we are a comparatively small buyer of palm oil, we are aware of the effects of uncontrolled cultivation of oil palms and are working to counteract this problem. We are committed to sustainable palm oil production and are committed to using sustainably sourced palm oil: since 2011, Lindt & Sprüngli has been an active member of the Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) (www.rspo.org), which was founded in 2004 on the initiative of the WWF and is still the largest organisation for the production of sustainable palm oil. We use 100% palm oil and palm kernel oil that is certified with the RSPO sustainability label.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We recognise the concerns about the use of palm oil with regard to the protection of rainforests and biodiversity. By processing 100% sustainably sourced, certified palm oil for our products, we are taking responsibility. By working together in FONAP, we support in particular the members' common goals for sustainable palm oil production and contribute to the further development of the RSPO standard as well as providing consumers with well-founded information. As an exchange platform, FONAP enables us to engage in dialogue with like-minded companies on this complex and challenging topic in order to find joint solutions.

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Who we are

Continental Bakeries is a leading European bakery group specialising in the production and distribution of biscuits, meringues, crispbread, rice cakes, corn cakes, snacks and other bread-like products. Our baking lines are currently in operation at 13 European locations and produce a wide variety of sweet and savoury products on a continuous basis. Our strength lies in the production of private labels. As an innovative and responsible partner to retailers, we stand for the highest quality, efficiency and sustainability.

What we do for sustainability in the palm sector

All Continental Bakeries production sites have been members of the RSPO since 2012 and use palm (kernel) oil and derivatives from sustainable cultivation for their product range. The goal of switching from the Mass Balance trading model to the Segregated standard was fully realised by the start of 2016, meaning that only palm oil from certified plantations is processed. In close cooperation with our suppliers, we strive for a holistic approach to sustainability that includes raw materials, energy, packaging, production and transport.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

Sustainability is an important cornerstone of Continental Bakeries' corporate philosophy. The promotion of sustainable cultivation of our raw materials and the improvement of socially acceptable and ecological framework conditions are part of our commitment. We have therefore decided to become a member of the Forum for Sustainable Palm Oil in order to join forces with other members and make an active contribution to effective improvements for people and the environment.

Advantages of the FONAP

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Contact person

Andreas Reihs

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Who we are

We are a globally operating certification company.

As a member of the Control Union World Group, we have global connections within this group, which enable us to support a large number of companies along the value chain - from raw material extraction to the end product - through regionally active employees. We offer a wide range of certification programmes from a single source and have specialised in sustainability certification services from the outset. This includes the auditing and certification of companies and products in organic farming, responsible/sustainable forestry and organic feed production as well as sustainable biomass production and processing, organic textile processing, the cultivation and processing of sustainable palm oil and the certification of quality and environmental management systems.

What we do for sustainability in the palm sector

As a non-partisan and independent company, we ensure that only palm oil (products) that have actually been produced in accordance with RSPO requirements are declared as sustainable along the entire value chain - from the plantation to the supermarket - through appropriate and professional auditing and certification. Our audits are risk-oriented and we also make sure that the audited companies ensure compliance with the RSPO criteria in a way that reflects the complexity of the existing processes.

We work closely with our sister company CU-Malaysia, which in turn is in close contact with the standard setter RSPO. We endeavour to present the RSPO with the requirements and needs of companies that operate at the end of the palm oil supply chain. On the other hand, it is also important to us to inform the companies we certify about current changes in the countries of origin as well as the benefits of introducing sustainable supply chains

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

  • Receive the latest information in a timely manner
  • Address certification issues
  • Act as a multiplier if necessary

Contact Person

Markus Fertig: mfertig@controlunion.com

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Who we are

Dan Cake GmbH is part of a Scandinavian group of 20 bakeries throughout Europe. As a pure distribution company, we are responsible for the distribution of our own products and also market merchandise in Germany, Austria and Switzerland.

What we do for sustainability in the palm sector

We consistently promote the use of certified palm oil in MB and SG in our production. We have been an RSPO member since the beginning of 2014 and are in constant dialogue with our stakeholders in order to further promote the use of certified oil.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We expect our membership and involvement in FONAP to provide further impetus for improving the palm oil supply chain. The consistent use of certified palm oil in our own production alone is not enough for us. Rather, improving standards for the sustainable use of palm oil is important to us. By pooling our interests in the forum, we hope to realise synergies for a faster improvement of these processes.

Contact person

Oliver Buhl

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Who we are

Deutsche Umwelthilfe (DUH) was founded in 1975 and is a non-profit environmental and consumer protection organisation. We are committed to sustainable forms of business that respect ecological limits and fight for the preservation of biodiversity, climate protection, renewable energy systems, sustainable mobility and waste avoidance. To this end, we highlight the need for action in business and politics and propose solutions. DUH is politically independent, recognised as a non-profit organisation, has the right to take legal action and is active at national and European level.

What we do for sustainability in the palm sector

DUH is committed to protecting tropical rainforests and the climate by establishing deforestation-free supply chains. As a consumer protection organisation, we work with partners to promote transparency, sustainable procurement and dialogue with the affected industries.

DUH focuses on the public procurement of products containing palm oil, i.e. purchases by state authorities, municipal administrations, schools and student unions, for example. Here, DUH would like to work with those responsible to promote the exclusive use of sustainable palm oil - using the highest possible standards.

With the "Rainforest doesn't belong in the petrol tank" campaign, DUH drew attention to the dark side of palm oil production and called for a ban on this valuable raw material in fuels.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

As part of FONAP, we would like to enter into dialogue with companies and other stakeholders from the consumer products, trade, bioeconomy, food and animal feed sectors about increasing the level of certification, improving existing certification systems and other framework conditions for sustainable palm oil use.

Contact persons

Karoline Kickler, Peer Cyriacks

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Who we are

As an independent trade association, the German Pet Food Association (DVT) represents the interests of companies that produce, store and trade in feed, premixes and additives for livestock and pets.

What we are doing for sustainability in the palm sector

The DVT welcomes the efforts to use sustainably produced raw materials in the animal feed industry and would like to support the development towards a more sustainable agricultural supply chain. In this context, the association recommends that member companies make a voluntary commitment to the use of sustainably certified palm oil.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

As a member of the Sustainable Palm Oil Forum, we want to promote partnership-based dialogue in the food and animal feed chain and contribute to the implementation of the goals of sustainably certified palm oil.

Contact person

Dr. Hermann-Josef Baaken, Spokesman of the Management Board

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Who we are

As the inventor of the drugstore in Germany, Dirk Roßmann opened the first "market for drugstore goods" in Hanover in 1972. Today, the owner-managed ROSSMANN Group, which has its headquarters in Burgwedel near Hanover, is one of the largest drugstore chains in Europe with 60,500 employees and 4,514 shops. ROSSMANN generated sales of 12.15 billion euros in 2022, 8.45 of which were generated in Germany. There are 2,263 of the shops here. In Germany alone, 38,300 employees from the sales, logistics and head office departments look after more than 1.7 million ROSSMANN customers every day. With over 23,000 drugstore articles, including 4,600 of its 28 own brands, ROSSMANN offers a particularly extensive range covering all areas of daily life. The diverse range has also been available online since 1999. The range in the online shop - including 3000 exclusive items - is particularly popular.

ROSSMANN also attaches great importance to sustainability. The company is constantly working to make its products and packaging more sustainable. In addition, ecological and social commitment is being further expanded in all areas of the company.

What we are doing for sustainability in the palm sector

For ROSSMANN, sustainable business means acting in an orderly and socially responsible manner, being economically successful, making a social commitment and using natural resources responsibly. One raw material for which particular attention is paid to its origin and sustainable use is palm oil.

As a member of the RSPO, ROSSMANN is aware of the problems caused by the extraction and processing of palm oil, palm kernel oil and palm oil derivatives and fractions. Where possible and justifiable for reasons of sustainability, the company does not use palm oil in ROSSMANN brands or has been actively switching to palm oil since 2016. Where this is not an option, such as for certain detergents, cosmetics or soaps, the majority of the palm oil used comes from certified sources: in 2022, the proportion of certified palm oil in ROSSMANN brand products was 99.4 per cent, with 100 per cent targeted for 2025.

The use of sustainable raw materials is a high priority at ROSSMANN. We are therefore working hard on this topic in order to continue to find sustainable alternatives and to promote awareness of this issue among our upstream producers and partners.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

The objectives and responsibilities of FONAP appealed to ROSSMANN from the outset with regard to its own sustainability concept. ROSSMANN supports the idea of working together with other members to achieve the FONAP goals and create further sustainable added value beyond the RSPO.

This is also in line with the ROSSMANN definition of "sustainable business": ROSSMANN uses the term "sustainable business" because, on the one hand, the company is convinced that only an economically successful company can generate funds that it can invest in its ecological, social, product and employee-related corporate responsibility. On the other hand, the company believes that, conversely, only a company that fulfils precisely these responsibilities can be economically successful.

In this self-contained understanding, sustainability has played an important role for ROSSMANN from the very beginning. The issue of sustainability in the palm oil sector offers great potential for retailers to actively make a difference and realise an impact in the countries of origin, particularly with regard to their own brands.

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Who we are

dm was founded in Karlsruhe in 1973 by Götz W. Werner. dm is a company that focuses on holistic entrepreneurial and social thinking. Respect for the individuality of people and for the regional environment of the stores became the basis for the organic growth of dm-drogerie markt. dm is Germany's top-selling drugstore with more than 41,000 employees, a total of around 62,000 employees in Europe (as of 30 September 2019).

What we are doing for sustainability in the palm sector

dm has been working on palm-based ingredients in dm brand products and their link to sustainability for many years. The switch to certified products took place at the beginning of 2014. As a first step, Book & Claim certificates were acquired for the derivatives in order to promote the sustainable cultivation of oil palms. In the meantime, the majority of derivatives - in cooperation with the dm brand suppliers - have been converted to the next higher certification level, MassBalance. Our vision is that derivatives will also be available with at least segregated certification in the future.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We are a member in order to promote the spread of sustainable palm oil and to advance objective and transparent communication in this regard. With the "Sustainable Palm Oil Forum", dm also wants to ensure that in future, physical traceability to sustainably managed oil palm plantations will also be possible for derivatives.

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Who we are

The EDEKA Group, which is characterised by medium-sized companies and cooperatives, is one of the leading food retailers in Germany with around 3,600 independent merchants. The EDEKA strategy is coordinated at the EDEKA headquarters in Hamburg. It manages the national goods business as well as the successful 'Wir ❤ Lebensmittel' campaign and provides a variety of impulses for the realisation of cross-network goals. With its subsidiary Netto Marken-Discount, it also sets successful trends in the discount business. Speciality retail formats such as BUDNI and NATURKIND, online-based delivery services such as Picnic and the bulk consumer business with EDEKA Food Service round off the group's broad range of services. In 2020, EDEKA generated sales of 61 billion euros with around 11,100 stores and 402,000 employees. With around 19,500 trainees, EDEKA is one of the leading trainers in Germany.

What we do for sustainability in the palm sector

EDEKA is committed to ensuring that palm oil is not only produced economically, but also ecologically and socially more sustainably. EDEKA is advised and supported in this by the WWF as a partner for sustainability.

  • Since the end of 2013, EDEKA has already converted around 100 per cent of the palm oil in EDEKA own-brand products to more sustainable, RSPO-certified goods and is continuing to develop this level.
  • EDEKA requires RSPO-Segregated certification and sets the following ecological requirements for palm oil cultivation/products:
  • No deforestration of primary forests and ecologically valuable forest areas for plantations
  • Protection of endangered animal and plant species on the plantation
  • Protection of water, soil and air (e.g. no slash-and-burn)
  • EDEKA is committed to ensuring that further criteria are taken into account in the RSPO standard and has publicly formulated this together with other German companies, e.g:
  • the ban on cultivation on peat bog soils and other areas with a high carbon content
  • the ban on certain highly hazardous pesticides
  • the reduction of greenhouse gas emissions
  • Ensuring that certified palm oil mills also source non-certified raw materials exclusively from legal cultivation
  • EDEKA informs producers about the objectives regarding palm oil and works to improve traceability.
  • In addition, EDEKA strives to ensure that the palm (kernel) oil used in its own brands, including derivatives and fractions, increasingly fulfils the POIG criteria.

Why we are a member of the Forum of Sustainable Palm Oil

The complex situation in the palm oil sector requires a joint approach by all stakeholders. As one of the world's largest palm oil processors, Germany has a special responsibility in this regard. The BMEL therefore supports the multi-stakeholder approach of the "Sustainable Palm Oil Forum" and the close cooperation with the producing countries.

Contact person

Elisabeth Wolken, Head of Quality

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Who we are

As a market leader in confectionery, Ferrero Deutschland delights consumers of all ages with popular brands such as Nutella, Kinder Surprise, Milch-Schnitte, Duplo and Mon Chéri. From the very beginning, the company has stood for the highest quality, innovation and passion. More than 5,000 employees carry forward the traditional values of an international family-owned business. The Ferrero Group has been writing its success story for over 80 years and has grown continuously since its foundation. Today, it is present in over 50 countries with subsidiaries and production sites and employs approximately 47,000 people worldwide.

What we do for sustainability in the palm sector

Ferrero is committed to ethical recruitment and safe working conditions, supporting the inclusion of smallholder farmers, promoting regenerative agricultural practices, and sourcing RSPO-certified, segregated and deforestation-free palm oil that is traceable down to plantation level – supported, among other things, by satellite monitoring.

Further information about our commitment can be found here: https://www.ferrero.com/uk/en/people-planet

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Who we are

GFA Certification GmbH is an independent certification organization in the field of natural resource management and related supply chains. The headquarters are located in Hamburg, Germany.

We provide certification services based on internationally recognized standards, working with qualified auditors in various regions around the world.

Our work includes auditing organizations against defined requirements of the respective certification systems. We offer certifications in the areas of RSPO, FSC®, PEFC, SURE and REDcert, among others.

What we do for the palm sector

GFA Certification GmbH offers worldwide certifications within the framework of the RSPO Supply Chain Certification System (SCC).

As part of this activity, we conduct audits to verify that organizations meet the applicable requirements of the RSPO standard.

In addition, we provide interested companies and stakeholders with information on the structure and content of RSPO certification.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

GFA Certification GmbH is a member of the Forum for Sustainable Palm Oil (FONAP).

As part of this membership, we participate in the professional exchange with other actors along the value chain and contribute our perspective as an independent certification body.

Membership serves to network and participate in discussions on existing standards, supply chain requirements and their implementation.

Contact person

Jörn Ackermann

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Who we are

As a family business, Griesson - de Beukelaer focuses on thinking and acting sustainably. Responsibility for the environment and future generations is part of the company philosophy. Griesson - de Beukelaer is one of the leading companies in the European sweet and savoury biscuit market and produces at its German sites in Polch (Rhineland-Palatinate), Kahla (Thuringia) and Wurzen (Saxony). The product range includes the well-known brands Griesson, DeBeukelaer, Prinzen Rolle, LEICHT&CROSS and Wurzener as well as a wide variety of private labels

What we do for sustainability in the palm sector

We favour the use of palm (kernel) oil from sustainable cultivation. Griesson - de Beukelaer has been a member of the RSPO since 29 March 2010 and supports the cultivation and use of RSPO-certified palm oil. Since 2018, we have been using 100% RSPO-certified palm (kernel) oil, where available in segregated quality. The proportion of segregation is over 99%.

We are always involved in FONAP projects to improve environmental and cultivation standards and support small farmers.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

As a responsible company, Griesson - de Beukelaer attaches great importance to ensuring that the procurement of palm (kernel) oil takes place under environmentally and socially responsible conditions. Compliance with the RSPO criteria is the first step in the right direction. Together with like-minded people, we want to establish requirements in the supply chain that go beyond the RSPO in order to create better living conditions at origin. This is why we have joined FONAP.

Contact person

Dr. Anja Ibach, Head of Quality Management/Sustainability

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Who we are

Henkel Wasch- und Reinigungsmittel GmbH is responsible for the distribution of Henkel's detergents and cleaning agents in Germany.

What we do for sustainability in the palm sector

Henkel is aware of its responsibility when purchasing and using ingredients based on renewable raw materials. This also includes palm (kernel) oil - an important basis for industrially produced surfactants that we use in our products.
Our palm oil targets by 2020:

  • Cover 100 per cent of our needs with certified, mass-balanced oils: all the palm (kernel) oil used in our products should come from sustainable cultivation in accordance with the RSPO mass balance model by 2020.
    Full traceability: We want to ensure that the palm oil, palm kernel oil and derivatives we purchase can be traced back to known sources - first to the oil mill and then to the plantation.
  • Increase the availability of sustainable palm (kernel) oil by the amount that meets Henkel's needs: We want to increase the availability on the market through cooperation projects that enable small farmers to have their harvests certified as sustainable, increase their productivity and improve their livelihoods.

Why we are a member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We want to work with other companies and civil society to further improve the sustainability of the palm oil industry and ensure greater acceptance and transparency, particularly in the more complex supply chains.

As part of FONAP, we want to develop a fundamental understanding of the different speeds at which the sectors are transforming their markets and incorporate this into the standards accordingly.

Contact person

Christine Schneider, Senior Manager Global Sustainability

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Wer wir sind

Biodiversity in Good Company widmet sich der Förderung des weltweiten Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt (Biodiversität) durch naturverträgliches Wirtschaften von Unternehmen.

Im Bewusstsein der Verantwortung und der Möglichkeiten der Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung soll damit ein Beitrag geleistet werden, um dem Verlust an Arten, Ökosystemen und genetischer Vielfalt der Natur entgegenzuwirken.

Derzeit sind 49 Wirtschaftsunternehmen bei uns Mitglied (Stand September 2024).

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Über unsere Netzwerke mit Unternehmerverbänden, Wirtschaftsunternehmen und anderen Naturschutzverbänden informieren wir über die Notwendigkeit des nachhaltigen Handels im Palmölsektor.

Wir verbreiten im Rahmen unserer Dialogformate und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit know-how über Good Practice-Beispiele beim Biodiversitätschutz, insbesondere auch zum Schutz und der Bedeutung naturnaher Waldökosysteme.

Im Rahmen der Unterzeichnung unseres Mission Statements und des Leadership Commitments bekennen sich unsere Mitgliedsunternehmen zu Maßnahmen und Prozessen, um die Ziele des internationalen „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ (Convention on Biological Diversity, CBD) zu unterstützen. Diese Ziele haben einen direkten Einfluss auf den Schutz der globalen Biodiversität, auch im Palmölsektor.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Von der Mitgliedschaft erhoffen wir uns:

  • Erhöhung unserer Reichweite
  • Aufbau eines strategischen Kontakts zum wichtigen Thema Palmöl
  • Erweiterung unseres Netzwerks
  • Wissensaustausch

Der satzungsgemäße Zweck von BiGCI hat einen großen Überschneidungsbereich mit FONAP. BiGCI und FONAP haben daher eine gegenseitige Mitgliedschaft vereinbart. Wir erhoffen uns daraus die gegenseitige Stärkung unserer Vereine durch:

  • Informations- und Wissensaustausch auf allen Ebenen
  • Bewerbung, Verlinkung und Verweise auf die Austauschformate und erreichten Meilensteine des jeweils Anderen

Ansprechpersonen

Veronica Veneziano

Geschäftsführerin / CEO

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Wer wir sind

CarbonSpace unterstützt führende Lebensmittel- und Getränkehersteller bei der lückenlosen Kohlenstoff Überwachung in großem Umfang. CarbonSpace ermöglicht es Unternehmen, die Kohlenstoffbilanz ihrer Lieferketten zu verfolgen und in Übereinstimmung mit den wichtigsten Rahmenwerken zu berichten.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Die einzigartige Technologie von CarbonSpace ermöglicht die Kohlenstoffüberwachung, -berichterstattung und -verifizierung für globale Rohstoffe, einschließlich Palmöl. Mit CarbonSpace können Unternehmen die Leistung ihrer Ölpalmenplantagen verfolgen und sicherstellen, dass sie ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

CarbonSpace ist ein stolzes Mitglied von FONAP. Palmöl ist entscheidend für die Ernährung der Weltbevölkerung, und nachhaltige Praktiken können zu geringeren Emissionen, höheren Erträgen und zahlreichen Vorteilen für die gesamte Wertschöpfungskette führen. CarbonSpace setzt sich dafür ein, eine nachhaltige Palmölproduktion durch unsere Technologie und Expertise zu unterstützen.

Ansprechpersonen

Geza Toth, CEO

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Wer wir sind

Die Earthworm Foundation ist eine werteorientierte Non-Profit-Organisation, die sich dafür einsetzt, die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu verbessern und so eine positive Wirkung zu erzielen. Unser Team arbeitet direkt in den Gemeinden und arbeitet mit den Mitgliedern zusammen, um Wertschöpfungsketten in Wohlstandsfaktoren für Menschen und Ökosysteme zu verwandeln. Wir stellen uns eine Welt vor, in der die Wälder als reichhaltige Ressourcen und Lebensräume für die biologische Vielfalt gedeihen, in der die Rechte der Gemeinschaften gewahrt werden und in der sich Wachstumschancen bieten. Wir sehen Arbeitnehmer als wichtige Partner, wobei die Landwirtschaft eine wichtige Lösung für die Ernährung eines hungrigen Planeten bei gleichzeitiger Wahrung der Klimastabilität darstellt.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Unsere Bemühungen im Bereich Palmöl begannen im Jahr 2010 mit der Einführung einer verantwortungsvollen Beschaffungsstrategie. Seitdem haben wir Pionierarbeit für die Initiativen „No Deforestation, Peat, and Exploitation“ (NDPE) geleistet und den High Carbon Stock Approach (HCSA) zur Definition von Entwaldung mitentwickelt. Unsere Bestrebungen auf dem Gebiet der Rückverfolgbarkeit ermöglichen die Erfassung von Palmöl bis zu seinem Ursprung in Asien, Afrika und Lateinamerika und bilden die Grundlage für unsere digitalen Interventionsstrategien und den ART-Ansatz, bei dem Raffinerien in der Lieferkette eingesetzt werden. Diese Bemühungen haben sich positiv auf Gemeinden und Arbeiter ausgewirkt. Die Earthworm Foundation arbeitet mit verschiedenen Interessengruppen zusammen, um die Herausforderungen der Branche zu bewältigen und bringt Naturschützer, Gemeinden, Regierungen und Unternehmen zusammen, um eine nachhaltige Palmölproduktion zu fördern.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Die Earthworm Foundation ist sehr an der Zusammenarbeit mit FONAP interessiert, um eine verantwortungsvolle Palmölindustrie zu fördern, die Gemeinschaften und die Umwelt unterstützt. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Förderung von positiven Veränderungen in der Palmöl-Lieferkette wollen wir unsere gemeinsamen Anstrengungen bei der Bewältigung kritischer Nachhaltigkeitsprobleme verstärken und den Weg für transparentere und ethischere Lieferketten ebnen.

Ansprechpersonen

Katie Kenrick

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Wer wir sind

Wild Asia wurde im Jahr 2003 gegründet und ist ein malaysisches Sozialunternehmen mit einem klaren Fokus auf soziale und ökologische Aufgaben. Unsere Vision ist es, ein globales Geschäftsumfeld zu schaffen, in dem Nachhaltigkeit Vorrang hat und eine harmonische Beziehung zwischen Ökosystemen, biologischer Vielfalt und Gemeinschaften gefördert wird. Durch strategische Partnerschaften will Wild Asia einen Wandel im Privatsektor herbeiführen und sich für nachhaltige Praktiken einsetzen, die einen dauerhaften positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft haben. Unsere Mission ist es, den Wandel im Privatsektor anzuregen, indem wir Partnerschaften mit Unternehmen pflegen und Initiativen unterstützen, die zu einer besseren Zukunft für die Umwelt, Biodiversität und Menschen beitragen, um letztlich einen bedeutenden Fortschritt in Richtung nachhaltiger Praktiken und positiver gesellschaftlicher Ergebnisse zu erzielen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Wild Asia ist ein seit 20 Jahren bestehendes gemeinnütziges Unternehmen, das technische Gutachten, Schulungen und Beratungsdienste für ESG-Investoren, Banken und Ölpalm-Unternehmen in Südostasien anbietet. In den letzten 10 Jahren haben wir innovative, erschwingliche Dienstleistungen für Kleinerzeuger entwickelt und unseren Einfluss auf die nachhaltige Palmölproduktion erweitert. Unter dem Namen Wild Asia Group Scheme (WAGS) verwalten wir heute mehr als 50.000 ha unabhängiger Ölpalmenproduktion in Malaysia und Thailand. Mit diesem etablierten Netzwerk sehen wir die Möglichkeit, biodiverses, kleinbäuerliches und klimaschonendes Palmöl einzuführen und zu verbreiten. Wir schaffen einen bedeutenden Einfluss vor Ort, indem wir die Anbaufläche für nachhaltige Produktion vergrößern und die Verbindung zum Markt herstellen, um Innovationen einzuführen und die Akzeptanz nachhaltiger Produkte auf dem globalen Markt zu fördern. Auf diese Weise können wir das verborgene Marktpotenzial der nachhaltigen „BIO“-Landwirtschaft erschließen.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

FONAP ist seit langem ein Vorreiter in Bezug auf das Engagement des Privatsektors für eine nachhaltige Palmölproduktion. Wild Asia hat auf diesem Weg eine kleine, aber entscheidende Rolle gespielt und Einblicke in die Bedeutung der FONAP- Selbstverpflichtung für Kleinbauern in Malaysia gegeben. Darüber hinaus hatten wir das Privileg, der erste Empfänger eines Grants zu sein, der darauf abzielte, die praktischen Möglichkeiten einer naturverträglichen und rückverfolgbaren Palmölproduktion vor Ort zu untersuchen. Dieses Vorhaben hat uns dazu veranlasst, für ein neues Ziel der Branche einzutreten - SPIRAL Palmöl, das rückverfolgbar, integrativ und naturverträglich ist. Da wir uns weiterhin für diese Sache einsetzen, ist es nur logisch, dass wir unseren Einfluss auch auf das andere Ende der Wertschöpfungskette ausdehnen, wo greifbare Unterschiede gemacht werden können.

Ansprechpersonen

Dr. Reza Azmi, Executive Director and Founder of Wild Asia

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Who We Are

Wild Asia, founded in 2003 and legally chartered as a Malaysian company, operates as a social enterprise with a distinct focus on social and environmental missions. Our vision revolves around fostering a global business environment where sustainability takes precedence, promoting a harmonious relationship between ecosystems, biodiversity, and communities. Through strategic partnerships, Wild Asia endeavors to catalyze a transformative shift within the private sector, advocating for sustainable practices that drive lasting positive impact on both the environment and society. Our mission is to inspire change within the private sector by cultivating partnerships with businesses and supporting initiatives that contribute to a better future for the environment, biodiversity, and people, ultimately aiming to drive meaningful progress towards sustainable practices and positive societal outcomes. For more information: https://www.wildasia.org

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

Wild Asia is a 20 year old social business offering technical assessments, training, and advisory services for ESG investors, banks and oil palm companies in Southeast Asia. Over the last 10 years, we innovated affordable services to small producers, expanding our impact on sustainable palm oil production. Known as the Wild Asia Group Scheme, or WAGS, today we manage over 50,000 ha of independent oil palm production in Malaysia and Thailand. With this established network, we see an opportunity to introduce and scale the extent of biodiverse, smallholder-inclusive and climate-positive palm oil. We create meaningful impact on the ground as we grow the area under sustainable production and create the market connection to innovate and drive the uptake of sustainable products in the global marketplace. In this way, we can unlock the hidden market potential of sustainable “BIO” agriculture. For more information: https://oilpalm.wildasia.org/spiral/

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

FONAP has long spearheaded private sector commitments toward sustainable palm oil production. Wild Asia has played a modest yet crucial role in this journey, offering insights into the implications of FONAP commitments for smallholder farmers in Malaysia. Additionally, we've had the privilege of being the inaugural recipient of a grant aimed at exploring the practicalities of nature-positive and traceable palm oil production on the ground. This endeavour has galvanized us to advocate for a new goal for the industry—SPIRAL palm oil that is traceable, inclusive and nature-positive. As we continue to champion this cause, it's only natural that we extend our influence to the other end of the value chain, where tangible differences can be made.

Contact Person

Dr. Reza Azmi, Executive Director and Founder of Wild Asia

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Who We Are

Earthworm Foundation is a values-driven non-profit organization dedicated to enhancing the connection between people and nature for a positive impact. Our team works directly in communities, collaborating with members to transform value chains into drivers of prosperity for both people and ecosystems. We envision a world where forests thrive as abundant resources and habitats for biodiversity, communities have their rights upheld, and opportunities for growth flourish. We believe in recognizing workers as essential partners, with agriculture serving as a key solution to feeding a hungry planet while maintaining climate stability.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

Our journey in palm oil began with the implementation of responsible sourcing policies in 2010. Since then, we have pioneered No Deforestation, Peat, and Exploitation (NDPE) initiatives and co-developed the High Carbon Stock Approach (HCSA) to define deforestation. Our traceability efforts enable mapping palm oil back to its origins in Asia, Africa, and Latin America, guiding our digital engagement strategies and the ART approach, which utilizes refineries in the supply chain. These efforts have positively impacted communities and workers. Earthworm Foundation collaborates with various stakeholders to address industry challenges, bringing together conservationists, communities, governments, and businesses to promote sustainable palm oil production.

Why We Are a Member od the Forum for Sustainable Palm Oil

Earthworm Foundation is eager to collaborate with FONAP to foster a responsible palm oil industry that supports communities and the environment. With over a decade of experience driving positive change in the palm oil supply chain, we aim to enhance our collective efforts in addressing critical sustainability challenges and pave the way for a more transparent and ethical supply chains.

Contact Person

Katie Kenrick

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Who We Are

CarbonSpace helps leading food & beverage companies achieve seamless carbon monitoring at scale. CarbonSpace enables companies to track carbon performance across their supply chains and report in line with major frameworks.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

CarbonSpace’s unique technology enables carbon monitoring, reporting, and verification for global commodities, including palm oil. With CarbonSpace, companies can track the performance of their oil palm plantations and ensure they are meeting their sustainable goals.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

CarbonSpace is a proud member of FONAP. Palm oil is a critical crop when it comes to feeding the world’s population, and sustainable practices can lead to lower emissions, higher yields, and plentiful benefits for the entire value chain. CarbonSpace is committed to supporting sustainable palm oil through its technology and expertise.

Contact Person

Geza Toth, CEO

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Who We Are

The Oil Palm Smallholders Union (Serikat Petani Kelapa Sawit – SPKS) is an independent smallholder organization in Indonesia. SPKS has been established by oil palm smallholders in Indonesia to address the challenges they face, including a weak bargaining position in the supply chain, economic disadvantage, and marginalization. SPKS has a membership of 76,000 smallholders spread across 23 districts in Indonesia, 10% of whom are plasma farmers who partner with companies, while 90% of them are small-scale independent farmers with an area of less than 10 ha, with the majority of their plantation products sold to middlemen at low prices. SPKS aims to address the challenges faced by smallholders in Indonesia more sustainably, justice and effectively.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

The agenda of SPKS focuses on bridging the gap for oil palm smallholders in sustainable palm oil plantations while fostering justice and democracy. Therefore, SPKS has implemented various initiatives, including the provision of traceability solutions for small-scale oil palm farmers in Indonesia, the delivery of training programs focused on enhancing productivity, the facilitation of market access, the establishment of robust farmer institutions to bolster the bargaining position of smallholders, the promotion of policies that support smallholders, and the encouragement of sustainable plantation management that prevents deforestation through forest conservation. In pursuit of this goal, SPKS has established the 4F Foundation (Farmers for Forest Conservation Fund), a program designed to encourage forest conservation in collaboration with Indigenous communities, oil palm smallholders, and local populations, utilizing the HCV/HCS toolkit. SPKS envisions the creation of a sustainable palm oil business entity in the future, one in which cooperatives will own and manage sustainable plantations, and mills, and even engage in market activities and collaborate with global palm oil buyers. Currently, SPKS has 10 cooperatives that are RSPO and ISPO certified.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

SPKS is honored to be a member of FONAP, recognizing the crucial role that palm oil plays in global communities. We are committed to ensuring that consumers worldwide have access to sustainable palm oil produced by smallholders who adhere to traceable and non-deforestation practices. Through this global partnership, incentives and benefits can be provided to smallholders and local communities, strengthening their bargaining position in Indonesia. This support aims to enhance their prosperity and foster innovation to preserve the remaining forests in rural areas.

Contact Person

Sabarudin, Head of SPKS

Mansuetus Darto, Founder and board of SPKS

Visit our website:  www.spks.or.id

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Wer wir sind

Die Ölpalmen-Kleinerzeugendenvereinigung (Serikat Petani Kelapa Sawit - SPKS) ist eine unabhängige Kleinbäuerinnen und-bauernorganisation in Indonesien. SPKS wurde von Ölpalmen-Kleinerzeugenden in Indonesien gegründet, um die Herausforderungen anzugehen, mit denen sie konfrontiert sind, darunter eine schwache Verhandlungsposition in der Lieferkette, wirtschaftliche Benachteiligung und Marginalisierung. SPKS zählt 76.000 Kleinerzeugende in 23 Distrikten in Indonesien, von denen 10 % Plasmabäuer*innen sind, die mit Unternehmen zusammenarbeiten, während 90 % von ihnen unabhängige Kleinerzeugende mit einer Fläche von weniger als 10 ha sind, die den Großteil ihrer Plantagenprodukte zu niedrigen Preisen an Zwischenhändler verkaufen. SPKS hat sich zum Ziel gesetzt, die Herausforderungen, mit denen die Kleinerzeugenden in Indonesien konfrontiert sind, nachhaltiger, gerechter und wirksamer anzugehen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Die Agenda von SPKS zielt darauf ab, die Lücke für Ölpalmen-kleinbäuerinnen und -bauern in nachhaltigen Palmölplantagen zu schließen und gleichzeitig Gerechtigkeit und Demokratie zu fördern. Aus diesem Grund hat SPKS verschiedene Initiativen durchgeführt, darunter die Bereitstellung von Lösungen zur Rückverfolgbarkeit für Kleinerzeugende von Ölpalmen in Indonesien, die Durchführung von Schulungsprogrammen zur Produktivitätssteigerung, die Erleichterung des Marktzugangs, die Einrichtung solider Bauerninstitutionen zur Stärkung der Verhandlungsposition von Kleinbäuerinnen und -bauern, die Förderung politischer Maßnahmen zur Unterstützung von Kleinerzeugenden und die Förderung einer nachhaltigen Plantagenbewirtschaftung, die Abholzung durch Walderhaltung verhindert. Um dieses Ziel zu erreichen, hat SPKS die 4F Foundation (Farmers for Forest Conservation Fund) gegründet, ein Programm zur Förderung des Waldschutzes in Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften, Ölpalmen-Kleinbauern und der lokalen Bevölkerung unter Verwendung des HCV/HCS-Toolkits. SPKS stellt sich für die Zukunft die Schaffung eines nachhaltigen Palmölunternehmens vor, in dem Kooperativen nachhaltige Plantagen und Mühlen besitzen und verwalten und sich sogar an Marktaktivitäten beteiligen und mit globalen Palmölkäufern zusammenarbeiten. Derzeit hat SPKS 10 Kooperativen, die RSPO- und ISPO-zertifiziert sind.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

SPKS fühlt sich geehrt, Mitglied von FONAP zu sein, da wir die entscheidende Rolle anerkennen, die Palmöl in globalen Gemeinschaften spielt. Wir setzen uns dafür ein, dass Verbraucherinnen und Verbraucher weltweit Zugang zu nachhaltigem Palmöl haben, das von Kleinerzeugenden produziert wird, die sich an rückverfolgbare und entwaldungsfreie Praktiken halten. Durch diese globale Partnerschaft können Anreize und Vorteile für Kleinerzeugende und lokale Gemeinschaften geschaffen werden, um ihre Verhandlungsposition in Indonesien zu stärken. Diese Unterstützung zielt darauf ab, ihren Wohlstand zu steigern und Innovationen zu fördern, um die verbleibenden Wälder in ländlichen Gebieten zu erhalten.

Ansprechpersonen

Sabarudin, Leitung von SPKS

Mansuetus Darto, Gründer und Vorstand von SPKS

Webseite: www.spks.or.id

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Wer wir sind

FORTASBI wurde am 14. August 2014 von einer Gruppe indonesischer unabhängiger Kleinerzeugender gegründet. FORTASBI wurde als Heimat für unabhängige Kleinerzeugende ins Leben gerufen, die nach RSPO, ISPO und ISCC zertifiziert sind,  und als Forum, in dem sie sich über die Auswirkungen der Zertifizierung austauschen und voneinander lernen sowie innovative Initiativen nach der Zertifizierung entwickeln können. Bis heute wächst die Zahl der FORTASBI-Mitglieder stetig, parallel zur steigenden Anzahl unabhängiger Kleinerzeugender, die sich der Umsetzung nachhaltiger Palmölproduktion nach den RSPO- und ISPO-Standards verpflichtet haben. Bis Dezember 2024 sind 59 Gruppen unabhängiger Kleinerzeugender (Genossenschaften und Vereinigungen) als FORTASBI-Mitglieder registriert, mit insgesamt 16.394 unabhängigen Kleinerzeugenden, die 39.427 Hektar Land bewirtschaften, verteilt über Aceh, Nord-Sumatra, Jambi, Riau, Süd-Sumatra, Zentral-Kalimantan und West-Kalimantan. Alle diese Gruppen sind RSPO- und ISPO-zertifiziert, eine Gruppe ist zusätzlich ISCC-zertifiziert. Auf diesen Flächen produzieren die unabhängigen Kleinerzeugenden jährlich etwa 1.046.417 Tonnen RSPO-zertifizierte Fresh Fruit Bundles (FFB) sowie ein jährliches Volumen von 208.683 Tonnen RSPO-zertifiziertem Rohpalmöl (CPO) und 12.340 Tonnen Palmkeröl (PKO). Die Mission von FORTASBI ist es, die Wissens- und Handlungskompetenz unabhängiger Kleinerzeugender in Indonesien zur Umsetzung nachhaltiger Palmölstandards zu stärken, ihre Organisationen zu festigen, die Wirkung der Zertifizierung nachhaltigen Palmöls auszuweiten, Netzwerke von Kleinerzeugenden zu bilden, sie mit Märkten zu verbinden und gute Praktiken sowie Erfolgsgeschichten aus dem Feld in die Welt zu tragen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

In den zehn Jahren seit seiner Gründung hat FORTASBI seine Mitglieder erfolgreich bei der Verwaltung von RSPO-Zertifikaten unterstützt und Partnerschaften zwischen Kleinerzeugenden und umliegenden Unternehmen vermittelt. Neben der Förderung von Partnerschaften mit Palmöl verarbeitenden Unternehmen ist es FORTASBI auch gelungen, Kleinerzeugende mit dem Markt zu verbinden,  insbesondere mit Käufern von RSPO-Credits..Im Jahr 2023 verkaufte FORTASBI erfolgreich RSPO-Credits für Kleinerzeugende in Höhe von 90.337 Tonnen IS-CPO und 9.147 Tonnen IS-PKO mit einem Transaktionswert von insgesamt 2,7 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2024 betrug der Transaktionswert 3,7 Millionen US-Dollar für 208.683 Tonnen IS-CPO und 12.340 Tonnen IS-CSPKO. FORTASBI verkauft nicht nur RSPO-Credits an Käufer, sondern stellt auch sicher, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von RSPO-Credits von den FORTASBI-Mitgliedern sinnvoll genutzt werden. Diese Mittel werden verwendet, um die institutionelle Kapazität der FORTASBI-Mitglieder zu stärken, die Fähigkeiten der Kleinerzeugenden auszubauen sowie Umweltwiederherstellung, Flussrenaturierung, den Schutz von HCV-Flächen (High Conservation Value), Frauenförderungsprogramme und Programme zur Unterstützung der lokalen Gemeinschaften zu finanzieren. Seit 2020 konzentriert sich FORTASBI nicht nur auf die Weiterentwicklung seiner Mitglieder, sondern unterstützt auch andere unabhängige Erzeuger*innen durch Schulungen. Zwischen 2020 und 2024 erhielten rund 12.499 unabhängige Kleinerzeugende Schulungen zu verschiedenen Themen wie HCV, Kartierung, Gute Landwirtschaftspraxis (GAP) und Zertifizierung.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Die Vernetzung mit globalen Organisationen ist ein wichtiger Bestandteil der Mission von FORTASBI, um sicherzustellen, dass unabhängige Kleinerzeugende starke Unterstützung erhalten. Denn der Schlüssel für eine erfolgreiche nachhaltige Palmölproduktion liegt nicht allein in der Verantwortung der Kleinerzeugenden, sondern auch bei den Verbraucher*innen. FONAP, als eine Organisation mit vielfältigen Mitgliedern, bietet FORTASBI einen neuen Raum für Dialog und Zusammenarbeit, damit die Bemühungen der Erzeugenden auf lokaler Ebene die notwendige Wertschätzung und Unterstützung erfahren. FONAP ist ein Ort zum Vernetzen, Lernen und Teilen von Erfahrungen über bewährte Praktiken, die von FONAP-Mitgliedern entwickelt wurden.

Ansprechpersonen

Rukaiyah Rafik (Head of Secretariat FORTASBI)

Webseite: www.fortasbi.org

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Who We Are

FORTASBI (Indonesian Sustainable Palm Oil Farmers Forum) was established by Indonesian independent smallholders’ group on August 14, 2014. FORTASBI was formed as a home for independent smallholders certified by RSPO, ISPO and ISCC as a forum for them to share and learn from each other about the impact of certification, and to develop innovative initiatives after certification. Until now, FORTASBI members continue to grow along with the increasing number of independent smallholders who are committed to implementing sustainable palm oil through the RSPO and ISPO schemes. Until December 2024, there are 59 independent smallholder groups (Cooperatives and Associations) registered as FORTASBI members with a total of 16,394 independent smallholders managing 39,427 hectares, spread across Aceh, North Sumatra, Jambi, Riau, South Sumatra, Central Kalimantan, West Kalimantan and Central Kalimantan. All these groups have been certified by RSPO, ISPO and 1 group has been certified by ISCC. From all these lands, independent smallholders produce around 1,046,417 tons of RSPO-certified FFB annually with an annual volume of RSPO-certified CPO of 208,683 tons and PKO of 12,340 tons.

FORTASBI's mission is to increase the knowledge capacity of independent smallholders in Indonesia to implement the sustainable palm oil standard, strengthening the smallholder’s organization, expand the impact of sustainable palm oil certification, build networks of smallholders with smallholders, connect smallholders with markets and communicate good practices and good stories from the field to the world.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

For 10 years since its establishment, FORTASBI has successfully assisted its members in managing RSPO certificates and successfully connected partnerships between stallholders and surrounding companies. In addition to successfully encouraging partnerships with palm oil processing companies, FORTASBI has also succeeded in connecting smallholders with the market, in this case RSPO credit buyers. In 2023, FORTASBI successfully sold RSPO smallholders credits consisting of IS-CPO of 90,337 Mt and IS-PKO of 9,147 Mt with a total transaction value of US$ 2.7 million, and US$ 3,7 Million in 2024 for IS-CPO 208,683 ton and IS-CSPKO 12.340 tons. FORTASBI, not only sells RSPO credits to buyers, but also ensures that the funds received from the sale of RSPO credits are used by FORTASBI members to increase the institutional capacity of FORTASBI members, increase the capacity of smallholders and ensure that the funds received are also used for environmental restoration, river rehabilitation, HCV conservation, women support program and local community support program. Since 2020, FORTASBI has not only focused on improving the capacity of its members, but also on helping other independent farmers by providing training. From 2020 to 2024, around 12,499 independent farmers received training on various topics, such as HCV training, mapping, GAP, and certification.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

Networking with global organizations is an important mission of FORTASBI to ensure that independent smallholders get strong support, because the key to successful sustainable palm oil production is not only the responsibility of independent smallholders, but also the responsibility of consumers. FONAP, as one of the organizations that has diverse members, is a new space for FORTASBI to be able to build a space for dialogue and build collaboration so that the efforts made by farmers at the site level receive strong appreciation and support. FONAP is a place to link, learn and share experiences on good practices developed by FONAP members.

Contact Person

Rukaiyah Rafik (Head of Secretariat FORTASBI)

Website : www.fortasbi.org

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Who We Are

Kaleka is an Indonesian non-profit collaborative applied research organization that strives towards the sustainable management of Indonesia’s landscapes and seascapes for the benefit of local and indigenous communities. Founded in 2014, the majority of our staff are women, and represent the diversity of peoples in the Indonesian archipelago. We are committed to upholding human rights and protecting the environment. Kaleka’s thematic strengths are in the areas of sustainable sourcing, conservation and restoration, agri-food systems, community development and environmental and social governance.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

Kaleka is a leading organization in Indonesia in implementing the jurisdictional approach (JA) model of RSPO (Roundtable Sustainable Palm Oil). The jurisdictional approach to certification aims to simplify and reduce the costs of certification, thus expanding RSPO coverage while improving environmental and social outcomes. The approach has two main elements: landscape level principles and criteria, and the jurisdictional entity (JE):

  1. Landscape-level principles and criteria: The principles and criteria for protecting forests and peatland as well as human rights, are applied at the district (jurisdictional) level through regulations and decrees. Local governments are responsible for the assessments and implementation of these principles, saving money for producers who wish to be certified while improving the sustainability of the district.
  2. A jurisdictional entity for group certification: A district (jurisdictional) level association, called a Jurisdictional Entity, has been set up to support producers to get certified. Membership of the association is voluntary, open to all palm oil producers in the district, and only members who comply with the RSPO principles and criteria will be able to sell certified palm oil. The association will become a member of RSPO and support its members through certification audits.

The approach is implemented through a four-step approach:

  1. Pilot: Multi-stakeholder groups established as well as plans for addressing P&C
  2. Application: JE legally established and P&C assessed and regulations issued
  3. Implementation: JE fully operational and P&C regulations are being implemented
  4. Certification: Group certification of JE members begins. Membership of JE increases over time.

 

The Seruyan district in Central Kalimantan province, Indonesian Borneo, was one of the first pilots for the RSPO Jurisdictional Approach to Certification. After declaring its intention for certifying the district according to the RSPO Principles and Criteria (P&C) in 2016, the district government, in collaboration with civil society organizations and the private sector, launched an ambitious program of regulatory reform, issuing thirteen core regulations including high conservation value protection,  free prior informed consent (FPIC), conflict resolution, indigenous peoples rights, and labor rights. It also has certified more than 2000 farmers of RSPO and ISPO, resolved 8 land conflicts, mapped more than 10.000 smallholders farmers’ plantation, identified more than 900.000 ha of HCV areas, and developed land use planning map in 87 villages totalling area of 1.3 million hectares through participatory mapping.

The district has since witnessed a significant decline in deforestation which has been complemented by a district wide initiative for community-based restoration. The government has also developed and implemented mechanisms for resolving historical land conflicts, recognising and formalising indigenous peoples’ rights, and facilitating collective bargaining agreements between plantation workers and palm oil companies to improve worker wellbeing.

At the end of 2023, Seruyan district was assessed as having completed Step 1 of the Approach. By early 2026, Seruyan district aims to enter stage 3, and commence the iterative certification of ready companies in the district. Following the certification of these first companies, commodity sourcing and certificate sales using the model will finally be possible.

Along with the Jurisdictional model of Seruyan, Kaleka has expanded its work on jurisdictional approaches to sustainable palm to three adjacent districts (Ketapang, Sukamara, and Kotawaringin Barat), which together have almost 1.8 million hectares of forests.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We want to share our experience of supporting sustainable palm oil production at scale with European companies and civil society organizations. We believe that sustainability at scale is possible and that European companies can source from sustainable jurisdictions. We believe that these approaches are replicable both in Indonesia and across the tropics.

Contact Person

Bernadinus Steni, Executive Director

Michael Padmanaba, Director of Partnerships

Visit our website:  https://kaleka.id

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Wer wir sind

Kaleka ist eine indonesische gemeinnützige Organisation für kollaborative angewandte Forschung, die sich für das nachhaltige Management der Landschaften und Meeresgebiete Indonesiens zum Wohle lokaler und indigener Gemeinschaften einsetzt. Gegründet im Jahr 2014 besteht der Großteil unseres Teams aus Frauen und spiegelt die Vielfalt der Bevölkerungsgruppen des indonesischen Archipels wider. Wir verpflichten uns zur Achtung der Menschenrechte und zum Schutz der Umwelt.

Die thematischen Schwerpunkte von Kaleka liegen in den Bereichen nachhaltige Beschaffung, Naturschutz und Wiederherstellung, Agrar- und Ernährungssysteme, Gemeindeentwicklung sowie Umwelt- und sozialer Governance.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Kaleka ist eine führende Organisation in Indonesien bei der Umsetzung des Jurisdiktionalen Ansatzes (JA) des RSPO. Ziel dieses Ansatzes zur Zertifizierung ist es, den Zertifizierungsprozess zu vereinfachen und die Kosten zu senken, um dadurch die Reichweite des RSPO zu erhöhen und gleichzeitig ökologische sowie soziale Verbesserungen zu erzielen.

Der Ansatz beruht auf zwei Hauptelementen:

  1. Prinzipien und Kriterien auf Landschaftsebene: Die Prinzipien und Kriterien zum Schutz von Wäldern, Torfgebieten und Menschenrechten werden auf Distriktebene (jurisdiktional) durch Vorschriften und Verordnungen umgesetzt. Die lokalen Regierungen sind für die Bewertungen und die Umsetzung dieser Prinzipien zuständig. Dies spart Produzenten, die zertifiziert werden möchten, Kosten und verbessert gleichzeitig die Nachhaltigkeit im jeweiligen Distrikt.

  2. Jurisdiktionale Einheit (JE) für Gruppenzertifizierung: Eine auf Distriktebene angesiedelte Organisation – die Jurisdiktionale Einheit – unterstützt Produzenten bei der Zertifizierung. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und steht allen Palmölproduzenten im Distrikt offen. Nur Mitglieder, die den Prinzipien und Kriterien des RSPO entsprechen, dürfen zertifiziertes Palmöl verkaufen. Die JE wird RSPO-Mitglied und begleitet ihre Mitglieder bei den Zertifizierungsaudits.

Die Umsetzung erfolgt in vier Phasen:

  1. Pilotphase: Bildung von Multi-Stakeholder-Gruppen und Entwicklung von Umsetzungsplänen

  2. Anwendungsphase: Rechtsverbindliche Gründung der JE, Bewertung der P&C und Erlass von Regelwerken

  3. Implementierung: Volle Betriebsaufnahme der JE, Umsetzung der Regelungen

  4. Zertifizierung: Beginn der Gruppenzertifizierung für JE-Mitglieder, mit wachsender Mitgliederzahl

Der Distrikt Seruyan in der Provinz Zentralkalimantan (indonesisches Borneo) war einer der ersten Pilotstandorte für den RSPO-Jurisdiktionsansatz. Nach der Erklärung seiner Absicht zur Zertifizierung gemäß den RSPO-Prinzipien und -Kriterien (P&C) im Jahr 2016 startete die Distriktregierung – in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem Privatsektor – ein ambitioniertes Reformprogramm. Es wurden 13 grundlegende Verordnungen erlassen, darunter zum Schutz von Flächen mit hohem Schutzwert (HCV), zur Wahrung von FPIC (Freie, vorherige und informierte Zustimmung), zur Konfliktlösung, zu den Rechten indigener Völker und zu Arbeitsrechten.

Der Distrikt hat:

  • über 2.000 Kleinerzeugende RSPO- und ISPO-zertifiziert,

  • acht Landkonflikte gelöst,

  • über 10.000 Plantagen von Kleinerzeugenden kartiert,

  • mehr als 900.000 Hektar HCV-Flächen identifiziert,

  • in 87 Dörfern eine partizipative Flächennutzungsplanung über insgesamt 1,3 Millionen Hektar entwickelt.

Seitdem ist die Entwaldung im Distrikt deutlich zurückgegangen. Dies wird durch eine gemeindebasierte Wiederherstellungsinitiative auf Distriktebene ergänzt. Die Regierung hat außerdem Mechanismen zur Lösung historischer Landkonflikte eingeführt, indigene Landrechte anerkannt und Kollektivverhandlungen zwischen Arbeiter*innen und Palmölunternehmen gefördert, um das Wohlergehen der Beschäftigten zu verbessern.

Ende 2023 wurde der Distrikt Seruyan als erfolgreich abgeschlossenes Schritt 1 des Jurisdiktionsansatzes bewertet. Bis Anfang 2026 plant Seruyan, Stufe 3 zu erreichen und mit der iterativen Zertifizierung bereiter Unternehmen zu beginnen. Nach der Zertifizierung dieser ersten Unternehmen wird der Bezug von Rohstoffen sowie der Verkauf von Zertifikaten nach dem Modell möglich sein.

Neben dem Modell in Seruyan hat Kaleka seine Arbeit zum Jurisdiktionsansatz auf drei angrenzende Distrikte ausgeweitet – Ketapang, Sukamara und Kotawaringin Barat – die zusammen fast 1,8 Millionen Hektar Waldfläche umfassen.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Wir möchten unsere Erfahrungen bei der Unterstützung einer nachhaltigen Palmölproduktion im großen Maßstab mit europäischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen teilen. Wir sind überzeugt, dass Nachhaltigkeit im großen Maßstab möglich ist – und dass europäische Unternehmen Palmöl aus nachhaltigen Jurisdiktionen beziehen können. Wir glauben, dass diese Ansätze nicht nur in Indonesien, sondern auch in anderen tropischen Regionen replizierbar sind.

Ansprechpersonen

Bernadinus Steni, Executive Director

Michael Padmanaba, Director of Partnerships

Webseite: https://kaleka.id

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Wer wir sind

Der Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) ist eine globale Partnerschaft zur Förderung der Nachhaltigkeit von Palmöl. Als Reaktion auf die weltweite Forderung nach nachhaltig produziertem Palmöl wurde des RSPO 2004 von den Gründungsmitgliedern World Wildlife Fund (WWF), Malaysian Palm Oil Association (MPOA), Unilever, AAK und Migros ins Leben gerufen. Heute ist der RSPO eine globale, gemeinnützige Organisation mit über 6.000 freiwilligen Mitgliedern in 105 Ländern und Territorien, die alle Glieder der Lieferkette vertreten: Palmölproduzenten, Palmölverarbeiter und -händler, Konsumgüterhersteller, Einzelhändler, Banken und Investoren, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz sowie soziale und Entwicklungs-NGOs. Die Mitglieder des RSPO verbindet die gemeinsame Verantwortung, die Palmölindustrie zum Wohle der Umwelt, der Tierwelt und der Gemeinden, die an der Produktion von Ölpalmen beteiligt sind und davon beeinflusst werden, nachhaltig zu verändern.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Der RSPO ist eine globale Partnerschaft für Fortschritt und positive Auswirkungen, die den globalen Wandel fördert, um die Produktion und den Verbrauch von Palmöl nachhaltig zu gestalten. Seit zwei Jahrzehnten bringt der RSPO Interessengruppen zusammen, um gemeinsam Lösungen für die wichtigsten Herausforderungen des Palmölsektors zu finden. Der RSPO hat eine Plattform geschaffen, um die Art und Weise, wie Palmöl produziert, gehandelt und verkauft wird, zu verändern. Dazu entwickelt und implementiert sie die weltweit strengsten Standards für die Produktion und Verwendung von zertifiziertem nachhaltigem Palmöl als wesentlichen Bestandteil für unsere nachhaltige Zukunft.

Um Veränderungen anzuregen, kommunizieren wir die ökologischen und sozialen Vorteile. Um Fortschritte zu erzielen, fördern wir die Zusammenarbeit. Um Sicherheit zu bieten, legen wir Standards für die Zertifizierung fest.

Zusammenarbeit: Der RSPO fördert aktiv die Zusammenarbeit und ein gemeinsames Engagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette, um die Nachfrage anzukurbeln und eine ausreichende Versorgung mit nachhaltigem Palmöl sicherzustellen.

Kommunikation: Der RSPO definiert und kommuniziert die Vorteile und positiven Auswirkungen von nachhaltigem Palmöl auf relevante, ansprechende und messbare Weise.

Zertifizierung: Der RSPO legt globale Standards für nachhaltiges Palmöl fest, die durch die Zertifizierung der Mitglieder durch unabhängige Prüfer, durch Aufklärung und ständige Überwachung sowie durch ein faires und transparentes Verfahren zur Ahndung von Verstößen sichergestellt werden.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Deutschland spielt eine zentrale Rolle auf dem europäischen Palmölmarkt und innerhalb des RSPO. Mit mehr als 400 Mitgliedern hat Deutschland die größte RSPO-Mitgliederbasis in Europa. Auch die Zahlen zur Zertifizierung und zum Markenzeichen sind bemerkenswert: Es gibt über 600 RSPO-zertifizierte Lieferketteneinrichtungen im Land und über 200 RSPO-Markenzeichenlizenzen. Über diese Zahlen hinaus haben die Interessengruppen in den letzten Jahren immer wieder wertvolle Ideen und Rückmeldungen beigesteuert, die die Arbeit des RSPO mitgeprägt haben. Angesichts der sich weiterentwickelnden regulatorischen Anforderungen gewinnt die nachhaltige Beschaffung von Palmöl, Palmkernöl und deren Derivaten neben der fortgesetzten Unterstützung von Kleinbauern zunehmend an Bedeutung. Der RSPO ist dem FONAP beigetreten, um die Zusammenarbeit zur Unterstützung von Unternehmen und zur Förderung nachhaltiger Palmöl-Lieferketten auf dem deutschen Markt weiter zu stärken.

Ansprechpersonen

Francesca Morgante, Head Global Key Accounts & Market Transformation (Europa)

francesca.morgante@rspo.org

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Who we are

The Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) is a global partnership to make palm oil sustainable. In response to the resounding global call for sustainably produced palm oil, RSPO was formed in 2004 by founding members the World Wildlife Fund (WWF), the Malaysian Palm Oil Association (MPOA), Unilever, AAK, and Migros. Today, the RSPO is a global, non-profit organisation with over 6,000 voluntary members across 105 countries and territories, representing every link in the supply chain: oil palm producers, palm oil processors and traders, consumer goods manufacturers, retailers, banks and investors, environmental or nature conservation non-governmental organisations (NGOs), and social or developmental NGOs. RSPO Members are united by a shared responsibility to sustainably transform the palm oil industry for the benefit of the environment, wildlife, and the communities involved in and influenced by the production of oil palm.

What We Do for Sustainability in the Palm Sector

RSPO is a global partnership for progress and positive impact, facilitating global change to make the production and consumption of palm oil sustainable. For two decades, RSPO has been convening stakeholders to collectively seek solutions addressing the most critical challenges of the palm oil sector. RSPO has created a platform to transform how palm oil is produced, traded, and sold, through the development and implementation of the world’s most rigorous standards for producing and using certified sustainable palm oil as an essential ingredient for our sustainable future.

To inspire change, we communicate the environmental and social benefits. To make progress, we catalyse collaboration. To provide assurance, we set the standards for certification.

Collaboration: RSPO actively facilitates collaboration and a shared commitment across the value chain to drive demand and ensure sufficient supply of sustainable palm oil.

Communication: RSPO clearly defines and communicates the benefits and positive impacts of sustainable palm oil in a relevant, engaging and measurable way.

Certification: RSPO sets global standards for sustainable palm oil, met through certification of members by independent auditors, assured by education and constant monitoring, combined with a fair and transparent process for dealing with transgressions.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

Germany plays a central role in the European palm oil market and within RSPO. With more than 400 members, Germany hosts the largest RSPO membership base in Europe. Certification and Trademark figures are also notable, with over 600 RSPO Certified supply chain facilities in the country and over 200 RSPO Trademark Licences. Beyond these numbers, stakeholders have consistently contributed valuable ideas and feedback that have helped shape RSPO’s work in recent years. As regulatory requirements evolve, the sustainable sourcing of palm oil, palm kernel oil, and their derivatives is becoming increasingly important, alongside continued support for smallholder farmers. RSPO has joined FONAP to further strengthen cooperation to support companies and advance sustainable palm oil supply chains in the German market.

Contact:

Francesca Morgante, Head Global Key Accounts & Market Transformation (Europe)

francesca.morgante@rspo.org

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Wer wir sind

Gigafex ist ein Technologieunternehmen spezialisiert auf die Entwicklung und den Betrieb industrieller Pyrolyse-Anlagen für Palmölmühlen. Unsere Systeme wandeln die bei der Palmölproduktion entstehende Abfallbiomasse, also die ausgepressten Palmölfrüchte („empty fruit bunches“), mittels eines thermochemischen Verfahrens in hochwertige Pflanzenkohle (Biochar) um.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Unsere Anlagen steigern die Nachhaltigkeit der Palmölproduktion: Durch die Umwandlung der in der Palmölmühle anfallenden Biomasse in Pflanzenkohle durch ein thermo-chemisches Pyrolyseverfahren wird das Treibhausgas CO₂ dauerhaft der Atmosphäre entnommen sowie Methanemissionen aus der herkömmlichen Biomassebehandlung vermieden. Durch die Ausbringung der entstehenden Pflanzenkohle in den Palmölplantagen werden die Bodenqualität verbessert, Düngemitteleinsatz reduziert sowie langfristig Erträge gesteigert. Damit leisten wir einen Beitrag zu den SDGs 13 (Klimaschutz), 2 (Kein Hunger), 6 (Sauberes Wasser), 8 (Menschenwürdige Arbeit) und 12 (Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster). Gigafex ist Mitglied des RSPO.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Wir sind Mitglied im FONAP um einen Beitrag zur Förderung der Nachhaltigkeit von Palmöl zu leisten. In Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern wollen wir uns aktiv einbringen und mithelfen, mit unserer Technologie die Palmölproduktion nicht nur nachhaltiger, sondern klima-positiv zu gestalten zum Nutzen der gesamten Wertschöpfungskette.

Ansprechpersonen

Uli Mittermaier, uli@gigafex.com

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Who we are

Gigafex is a technology company specialising in the development and operation of industrial pyrolysis plants for palm oil mills. Our systems convert the waste biomass generated during palm oil production – namely the pressed palm fruit residues (“empty fruit bunches”) – into high-quality biochar through a thermochemical process.

What We Do for Sustainability in the Palm Oil Sector

Our plants improve the sustainability of palm oil production: by converting the biomass generated at palm oil mills into biochar using a thermochemical pyrolysis process, carbon dioxide (CO₂) is permanently removed from the atmosphere while methane emissions from conventional biomass treatment are avoided. Applying the resulting biochar to palm oil plantations improves soil quality, reduces the need for fertilisers, and increases yields in the long term.

In doing so, we contribute to SDGs 13 (Climate Action), 2 (Zero Hunger), 6 (Clean Water and Sanitation), 8 (Decent Work and Economic Growth), and 12 (Responsible Consumption and Production). Gigafex is a member of the RSPO.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

We joined FONAP in order to contribute to promoting sustainability in the palm oil sector. Together with other members, we aim to play an active role and help make palm oil production not only more sustainable, but climate-positive through our technology – for the benefit of the entire value chain.

Contact:

Uli Mittermaier, uli@gigafex.com

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Wer wir sind

Der BVLH ist im Handelsverband Deutschland (HDE) der Fachverband für die Lebensmittelarbeit. Er wahrt die lebensmittelpolitischen Interessen der Handelsunternehmen gegenüber Gesetzgebung, Behörden und Öffentlichkeit. Auf diesem Gebiet ist der BVLH der Ansprechpartner für Politik, Medien, Verbraucherorganisationen und die Verbände der vorgelagerten Wirtschaftsstufen.

Was wir für die Nachhaltigkeit im Palmölsektor tun

Der BVLH engagiert sich mit seinen Mitgliedsunternehmen seit vielen Jahren für nachhaltige und entwaldungsfreie Lieferketten. Hierzu begleitet der Verband verschiedenste Prozesse der brancheninternen Meinungsbildung sowie der Kommunikation mit vielfältigen Stakeholdern. Bei der Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR), deren Zielsetzung der Lebensmittelhandel grundsätzlich begrüßt, haben wir uns von Beginn an für eine unbürokratische Umsetzung auf nationaler und europäischer Ebene eingesetzt. Dies soll ermöglichen, dass auch die Vorgaben für Palm-Erzeugnisse praxistauglich umgesetzt werden können.

Warum wir Mitglied im Forum für Nachhaltiges Palmöl sind

Aus den Erfahrungen in anderen Foren wissen wir, welche Schlüsselrolle Multistakeholder-Plattformen für die jeweiligen Sektoren einnehmen können. Im Forum Nachhaltiges Palmöl sehen wir einen zentralen Hebel, um nachhaltige Veränderungen im Palmölsektor anzustoßen. Entscheidend ist hier der Dialog mit den Stakeholdern im Forum, um positive Entwicklungen, wie verbesserte Rückverfolgung, entlang der Lieferketten voranzubringen. Als neues Mitglied wollen wir uns im FONAP engagieren, indem wir Informationen aus dem Forum an unsere Mitglieder weitergeben, bei der Weiterentwicklung von Standards mitwirken und die Vorteile von zertifizierten Palm-Erzeugnissen in der Kommunikation nach außen verdeutlichen.

Ansprechpersonen

Christian Mieles, BVLH-Leiter für Nachhaltigkeit, Rohstoffe und Lieferketten

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Who we are

BVLH is the specialist association for the food sector within the German Retail Federation (HDE). It represents the food policy interests of retail companies vis-à-vis legislators, regulatory authorities, and the public. In this field, BVLH serves as a key point of contact for policymakers, the media, consumer organisations, and associations representing upstream sectors of the economy.

What We Do for Sustainability in the Palm Oil Sector

Together with its member companies, BVLH has been committed to sustainable and deforestation-free supply chains for many years. To this end, the association supports a wide range of industry-wide opinion-forming processes and engages in dialogue with diverse stakeholders. With regard to the EU Regulation on Deforestation-free Products (EUDR), whose objectives are fundamentally welcomed by the food retail sector, we have advocated from the outset for a practical and low-bureaucracy implementation at both national and European level. This is intended to ensure that the requirements for palm oil products can also be implemented in a practical and workable manner.

Why We Are a Member of the Forum for Sustainable Palm Oil

Drawing on our experience in other forums, we recognise the key role that multi-stakeholder platforms can play within their respective sectors. We see the Forum for Sustainable Palm Oil (FONAP) as a central driver for promoting sustainable change in the palm oil sector. Dialogue with stakeholders within the forum is essential to advancing positive developments along supply chains, such as improved traceability. As a new member, we aim to contribute to FONAP by sharing information from the forum with our members, supporting the further development of standards, and highlighting the benefits of certified palm oil products in external communications.

Contact:

Christian Mieles, Head of Sustainability, Raw Materials and Supply Chains

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Who We Are

Kao Chemicals is a leading international company specializing in the manufacture of surfactants. As a subsidiary of Kao Corporation, Japan, we develop and produce high-quality products that are used in many areas of daily life and industry.

Kao Chemicals GmbH markets and manufactures a wide range of products that can be produced from palm oil and palm kernel oil through chemical modifications. These include, for example, fatty alcohols, tertiary amines, and ether sulfates.

What We Are Doing for Sustainability in the Palm Oil Sector

It is important to preserve habitats on our planet in their original form. The areas used for oil palm cultivation should be managed in a manner that is as environmentally and socially responsible as possible. Kao Chemicals GmbH is committed to contributing to this effort.

Why We Are a Member of the Sustainable Palm Oil Forum

All companies in the Kao Group are committed to the principle of “In Harmony with Nature.” The public views this as setting an example. At Kao Chemicals GmbH, this commitment is not only implemented internally but also communicated to the interested public.

Contact Person

Dr. Michael Top

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